Berufsunf.: Berufswechsel, Feuerwehr,

Hallo zusammen,
ich habe einige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung:

Ich bin zur Zeit im Rettungsdienst tätig, also in einem Beruf, der bei diesen Versicherungen eher mit einem hohen Risiko verbunden ist und somit teurer als ein reiner Bürojob ist.
Mittelfristig möchte ich aber meinen Beruf wechseln; bin daher auch schon in einer entsprechenden Weiterbildung.
Ich weiß, dass es grundsätzlich so ist, dass man mit dem Beruf bei Abschluss versichert ist, dennoch suche ich nach einer Möglichkeit um nicht über viele Jahre ein dann nicht mehr vorhandenes Risiko bezahlen zu müssen. Daher also

* Gibt es eine Möglichkeit/eine Versicherung, die mich NACH einem erfolgtem Berufswechsel sozusagen „runterstuft“, so dass ich, da weniger Risiko auch weniger zahle?

* Ich bin ehrenamtlich auch in der Freiwilligen Feuerwehr tätig. Muss/sollte ich dies angeben?

* Ich möchte mir nun Angebote von den Versicherungen schicken lassen. Bei diesem ersten Kontrakt möchte ich aber noch nicht gleich meine gesamte Krankheitsvorgschichte angeben. Ist das in Ordnung oder bekomme ich dann so „theoretische“ Beitragshöhen genannt, die dann nachher gar nichts mehr mit einem individuellen Angebot zu tun haben?
Ich habe in den letzen 10 Jahren aus meiner Sicht keine gravierenden gesundheitlichen Probleme gehabt, war aber beispielsweise einmal wegen Rückenschmerzen beim Arzt (kein (!) Bandscheibenvorfall, aber zur Muskelkräftigung Krankengymnastik verschrieben bekommen seither Beschwerdefrei)

Herzlichen Dank für die Hilfe!
Mit freundlichen Grüßen
Blubb

Hallo !

Zunächst einmal empfehle ich eine kompetente Beratung an Land zu ziehen. In der BU sollten 25-30 Leistungsaussagen genaustens im Wortlaut der Bedingungen überprüft werden.
Dann empfehle ich vorab schon alle Gesundheitsfragen zu machen. Um nicht gleich evtl. auch von anderen Gesellschaften abgelehnt zu werden oder einen Risikozuschlag zu erhalten empfehle ich diese Gesundheitsfragen anonym oder als Probeantrag anzugeben.
Die Gesundheitsfragen nicht zu beantworten macht keinen Sinn ! Letztendlich wird auf Grund dieser Angaben kalkuliert. Fehlen hier welche hat das Angebot keine Aussagekraft, da es sich deutlich verändern kann.
Bzgl. der Herabstufung musst du mit deiner Gesellschaft über den Tarif den du abgeschlossen hast, sprechen.
Bzgl. der Feuerwehr kommt das auch darauf an was in deinen Bedingungen steht.
Auch ein Berufswechsel kann, je nach Bedingungen, anzeigepflichtig sein.
Mit anderen Worten, ohne Einblick in die Unterlagen lässt sich keine Aussage treffen.
Noch einmal bzgl. der Gesundheitsfragen. Es gibt Grossmakler die haben bei 70% aller Kunden einen Risikozuschlag vereinbart. Daran sieht man, dass dieses Thema noch oft zu lasch behandelt wird. Das führt dann zu Streitigkeiten im Leistungsfall.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo…
hier einige Antworten,

Hallo zusammen,
ich habe einige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung:

Ich bin zur Zeit im Rettungsdienst tätig, also in einem Beruf,
der bei diesen Versicherungen eher mit einem hohen Risiko
verbunden ist und somit teurer als ein reiner Bürojob ist.
Mittelfristig möchte ich aber meinen Beruf wechseln; bin daher
auch schon in einer entsprechenden Weiterbildung.
Ich weiß, dass es grundsätzlich so ist, dass man mit dem Beruf
bei Abschluss versichert ist, dennoch suche ich nach einer
Möglichkeit um nicht über viele Jahre ein dann nicht mehr
vorhandenes Risiko bezahlen zu müssen. Daher also

* Gibt es eine Möglichkeit/eine Versicherung, die mich NACH
einem erfolgtem Berufswechsel sozusagen „runterstuft“, so dass
ich, da weniger Risiko auch weniger zahle?

Bei einigen Versicherungsunternehmen ist dies möglich, falls also der neue Beruf eine bessere Einstufung der Risiko Klasse hat wird der Beitrag event. niedriger ausfallen.

* Ich bin ehrenamtlich auch in der Freiwilligen Feuerwehr
tätig. Muss/sollte ich dies angeben?

Nach meiner Erfahrung führt dies nicht zu einem Zuschlag in der BU, aber bitte Nachfragen.

* Ich möchte mir nun Angebote von den Versicherungen schicken
lassen. Bei diesem ersten Kontrakt möchte ich aber noch nicht
gleich meine gesamte Krankheitsvorgschichte angeben. Ist das
in Ordnung oder bekomme ich dann so „theoretische“
Beitragshöhen genannt, die dann nachher gar nichts mehr mit
einem individuellen Angebot zu tun haben?
Ich habe in den letzen 10 Jahren aus meiner Sicht keine
gravierenden gesundheitlichen Probleme gehabt, war aber
beispielsweise einmal wegen Rückenschmerzen beim Arzt (kein
(!) Bandscheibenvorfall, aber zur Muskelkräftigung
Krankengymnastik verschrieben bekommen seither Beschwerdefrei)

Bitte immer die Krankengeschichte angeben, da sonst der Versicherer die Prämie falsch berechnet,da die Prämienzuschläge z.B wegen Krankheiten recht unterschiedlich sind, hier rechnen die Unternehmen nicht gleich, auf die Angebote immer vermerken, Probeantrag, sehr wichtig. Das mit dem Rücken immer angeben, der Versicherer wird den Arzt dann anschreiben und um Infos bitten, dann erfolgt ein Angebot der Versicherung.

Mit freundlichen Grüßen

BR

Herzlichen Dank für die Hilfe!
Mit freundlichen Grüßen
Blubb