Berufsunfähigkeit

Wie sichert Ihr euch ab?
In welcher Höhe vom Nettogehalt?
Mit welcher Art von Vertrag?

Was empfehlt ihr?

Danke für alle Tipps

Grüße
Garry

Hallo!

Wie sichert Ihr euch ab?
In welcher Höhe vom Nettogehalt?
Mit welcher Art von Vertrag?

Was empfehlt ihr?

Ich werde mich demnächst auch gegen BU absichern. Schon als Single würde ich mindestens 1.000 Euro garantierte Monatsrente absichern. Je nach Versicherungsgesellschaft kann eine selbstständige BU oder eine Risiko-LV mit BUZ billiger sein. Die Versicherungsbedingungen sind aber noch wichtiger als der Beitrag. Dazu können Dir andere Personen hier im Forum aber besser Auskunft geben als ich.

Gruß
Tanja

hi

bei mir z.b. war in den letzten wochen ein kommen und gehen von versicherungsvertretern. habe mich viel übers internet (stiftung warentest, morgen und morgen) informiert und das war auch gut so. wichtig ist die verweisungsklausel, ab wieviel prozent gehts los (50%) ist üblich die 25% womit die debeka wirb ist nicht zu empfehlen, und lass dich auch nicht damit locken das du am ende deine beiträge rausbekommst ist meißt noch mit einer lebensversicherung gekoppelt (stiftung warentest rät ab) viel zu hoher beitrag . nur der vertreter hat gut lachen „provision“. ich bin bei der achen münchner und zahle 36? und habe wenn irgendetwas ist 671? rente mit einer nicht garantierten bonusrente von 335? zusätzlich dazu.diese vericherung ist in finanztest mit der allianz und volksführsorge und noch ein paar anderen immer mit sehr gut (BU) gewertet worden.

das war mein beitrag dazu. ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen !!??

MFG

SH

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Hi!

Bei der unten gegebenen Antwort könnte ich Bauchschmerzen kriegen.
Um es vorweg zu sagen, ich bin unabhängiger Berater im Bereich Versicherungen, Schwerpunkt alles was mit Gesundheit zu tun hat(PKV, BU, DD, Unfall, usw.)
Meine Meinung ist: Stiftung Warentest sollte EINE erste Richtlinie sein, die Bibel ist dieses Heftchen (das mit Panikmache vor Versicherungsvertreter schon immer gut die Auflage steigern konnte) sicherlich nicht.
Manche Ratschläge sind schlichtweg falsch, und aus meiner Sicht auch nicht zu verantworten (z. B. viele Probe - Anträge einzureichen).
Das unterscheidet also mich als Berater (als ordentlicher Berater - auch in unserer Branche gibt es schwarze Schafe gebe ich zu) von Pauschalaussagen SW.
Deshalb würde ich eine Versicherung nie bei einem Vertreter von EINER Gesellschaft abschließen, da dieser nur eine Verpflichtung hat, und zwar SEINER Gesellschaft Geschäft zu bringen. Deshalb heisst er ja auch Vertreter (er vertritt SEINE Gesellschaft).
Anders sieht es bei einem unabhängigen Berater aus.
Ich sehe mein Geschäft so (nun folgen Internas von mir, die ich aber guten Gewissens weitergeben kann).
Wenn der Bedarf nach einer BU - Versicherung festgestellt wurde, und dies auch dein Wunsch ist, die beste Absicherung zu bekommen (ich finde es übrigens sehr gut, dass viele erkannt haben, dass es bei der BU Versicherung auf die Bedingungen und nicht auf die Prämie ankommt)
werde ich eine INDIVIDUELLE Berechnung anstellen. (Das unterscheidet mich von Stiftung Warentest. INDIVDUALITÄT ist hier gefragt, es geht um die Gesundheit von dir als meinem Interessenten / Kunden, nicht um die Zielgruppe: bspw. „Kaufmann, 30 Jahre, männlich, gesund“.
Anhand vieler Faktoren, die wir gemeinsam festlegen, wird dann die Berechnung gestartet. Besteht eine Vorerkrankeung (z. B. Allergie) können manche Gesellschaften mit überpenibler Genauigkeit ausgegrenzt werden, da diese nicht leisten würden. (Ausschlußklausel)
UND: Hier sind wir bei einem ganz entscheidenden Punkt:
Die Erfahrungen mit den Gesellschaften sammeln sich bei mir als Berater. Es muß sie daher nicht jeder Kunde / Interessent einzeln machen.
Denn, letztenendes ist es mir egal, ob ich von der Gesellschaft A oder von Gesellschaft B bezahlt werde.
Für mich und meinen Kunden ist es wichtig, dass

  • er die richtige (Preis- / Leistungsverhältniss + Bedingungen) Versicherung auswählt
  • den Versicherungsschutz möglichst uneingeschränkt (keine Einschränkungsklauseln von der Gesellschaft) bekommt
  • den Versicherungsschutz an VEränderungen in seinem Leben, die heute noch nicht vorhersehbar sind anpassen kann (wir steigen nun, wie ihr sicherlich merkt, schon tiefer in die Beratung ein)
  • Optionen hat, wenn unverhergesehene Zahlungsschwierigkeiten auftauchen, und und und…

Daneben gibt es dezidierte Bedingungsvergleiche, die in erster Linie dem Fachmann gegen Entgelt zur Verfügung stehen.
Eine A + M ist nur in ganz bestimmten Fällen zu empfehlen.
Und letztlich: Die Verweisungsklausel ist heute schon beinahe kein Thema her, die ist vor zwei Jahren zum Standard bei den guten / besten Gesellschaften geworden. Heute geht es um weitere Verbesserungen wie Wiedereingliederungshilfen etc. da die Verweisungsklausel bei allen von mir angebotenen Gesellschaften integriert ist.

Ich denke, ich konnte einen kleinen Einblick geben, was es heißt, ordentlich beraten zu werden, aber auch, wie komplex das Thema im gesamten ist.
Falls jemand eine gezielte Frage hat, Telefon 06021-540500

hi

bei mir z.b. war in den letzten wochen ein kommen und gehen
von versicherungsvertretern. habe mich viel übers internet
(stiftung warentest, morgen und morgen) informiert und das war
auch gut so. wichtig ist die verweisungsklausel, ab wieviel
prozent gehts los (50%) ist üblich die 25% womit die debeka
wirb ist nicht zu empfehlen, und lass dich auch nicht damit
locken das du am ende deine beiträge rausbekommst ist meißt
noch mit einer lebensversicherung gekoppelt (stiftung
warentest rät ab) viel zu hoher beitrag . nur der vertreter
hat gut lachen „provision“. ich bin bei der achen münchner und
zahle 36? und habe wenn irgendetwas ist 671? rente mit einer
nicht garantierten bonusrente von 335? zusätzlich dazu.diese
vericherung ist in finanztest mit der allianz und
volksführsorge und noch ein paar anderen immer mit sehr gut
(BU) gewertet worden.

das war mein beitrag dazu. ich hoffe ich konnte dir ein wenig
helfen !!??

MFG

SH

hallo Stefan,
nichts gegen Vorstellung… aber Du rasiest hier haascharf an der Eigenwerbeung vorbei :smile:
Tröste Dich: ich habe es auch am Anfang nicht begriffen, wo die Erklärung aufhört und die Werbung anfängt.
Marco ist zwar einb sehr lieber und großzügiger MOD, doch irgend wann muss er halt doch einschreiten.
Grüße
Raimund

hallo Garry,
es gibt einen Fragekatalog, nachdem man recht gut die Spreu vom Weizen trennen kann. Sind 30 Fragen. Je mehr ja, desto besser ist der Tarif.
Wenn du willst (und Acrobat Reader Dein Eigen nennst) dann kann ich Dir diese senden.
Mail mir, wenn du den haben möchtest.
Stiftung Warentest, Finanztest, DM… sind alles Tester von geräten. Bei Versicherungen haben die schon katastrophale Fehler gemacht. Doch als Einarbeitungshilfe sind die recht gut geeignet.
Grüße
Raimund

ich weiss nicht wie es hier allgemein aussieht ob es gern gesehen wird wenn man über bestimmte Gesellschaften redet (ansonsten per e-mail), aber mich würde mal speziell interessieren wie die BU der Nürnb. so bei dir abschneidet, bzw. für welches Kundenklientel diese BU interessant ist. Ich habe meine BU bei der Gesellschaft, weil ich ein Fondguthaben habe und keine reine Risikoabsicherung. Du hattest aber noch ne Menge wichtiger Punkte aufgezählt, die ja immer ganz individuell sind.
Ich bin 23, Kaufmann, kerngesund, und habe eine montl. Rente von 1000,- vereinbart. Darf ich das überhaupt in der Höhe? (mein netto liegt drüber, aber darf ich mich nicht nur bis zu einem bestimmten %satz vom Netto-Einkommen absichern?

Hallo Garry,

aus mehreren Beiträgen hast Du schon erfahren, dass bei der BU-Absicherung vor allem auf die Bedingungen Wert gelegt werden soll. Das Bedingungsproblem kann man mit einer sogenannten Individualvereinbarung ausschalten bzw. minimieren, aus der hervorgeht, wie ein Versicherer sich in bestimmten Schadensituationen verhält. Diese Vereinbarung besteht aus einem Fragenkatalog zu allen wichtigen Punkten einer Berufsunfähigkeitsversicherung und wurde erstmals, meines Wissens, im Jahre 1999 vom Bayrischen Rundfunk bekannt gemacht. Der Fragenkatalog wurde an alle Versicherer geschickt, die bei allen Fragen nur mit ja oder nein antworten konnten. Diese Individualvereinbarung wird als Vertragsbestandteil dem Vertrag hinzugefügt.

Aus der Zusammenarbeit mit einem gerichtlich zugelassenen Versicherungsberater, der bei der Abwicklung von BU-Schäden viel Erfahrung hat, weiß ich, dass viele Streitigkeiten bei BU-Fällen auf ärztlichen Gutachten beruhen und diesen Punkt kann man kaum beeinflussen.

Ich empfehle Gesellschaften, die diese Individualvereinbarung zulassen und für den jeweiligen Fall geeignet sind.

Gruß
Ralf

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Hallo Stefan,

Um es vorweg zu sagen, ich bin unabhängiger Berater im Bereich
Versicherungen, Schwerpunkt alles was mit Gesundheit zu tun
hat(PKV, BU, DD, Unfall, usw.)

Bist Du gesetzlich zugelassener Versicherungsberater oder einfach nur Versicherungsverkäufer ?

Meine Meinung ist: Stiftung Warentest sollte EINE erste
Richtlinie sein, die Bibel ist dieses Heftchen (das mit
Panikmache vor Versicherungsvertreter schon immer gut die
Auflage steigern konnte) sicherlich nicht.

Da geb ich Dir bis auf die Sache mit den Versicherungsvertretern recht. Sorry, aber die Versicherungsbranche - einschl. Strukki-Vertriebe - hat selbst nicht unerhebliche Mitschuld an der Misere (siehe z.B. auch hohe Storno - und Abbruchquote bei KLVs).

Manche Ratschläge sind schlichtweg falsch, und aus meiner
Sicht auch nicht zu verantworten (z. B. viele Probe - Anträge
einzureichen).

Auch da gebe ich Dir Recht, besser gezielt Anträge einreichen und bei evtl. auftretenden Problemen wieder zurückziehen (dann kann man wahrheitsgemäß antworten, noch nie abgewiesen worden zu sein).

Das unterscheidet also mich als Berater (als ordentlicher
Berater - auch in unserer Branche gibt es schwarze Schafe gebe
ich zu) von Pauschalaussagen SW.

Nochmals meine Frage: Versicherungsberater oder -verkäufer ?

Deshalb würde ich eine Versicherung nie bei einem Vertreter
von EINER Gesellschaft abschließen, da dieser nur eine
Verpflichtung hat, und zwar SEINER Gesellschaft Geschäft zu
bringen. Deshalb heisst er ja auch Vertreter (er vertritt
SEINE Gesellschaft).

Da geb ich Dir recht.

Anders sieht es bei einem unabhängigen Berater aus.

Wenn Du einen Mehrfachvertreter oder Makler meinst, dann gebe ich Dir indirekt recht. Er vertritt zwar nicht nur eine Firma, aber er wird Dir immer das Produkt verkaufen, das ihm am meisten Provision einbringt. Das kann entweder das Produkt der Firma A statt der Firma B sein oder auch einfach nur eine KLV statt einer Risiko-LV.

Und nochmals: Berater oder Verkäufer ? Ich hoffe, Du kennst den Unterschied und die Gefahren, die auflauern, wenn man sich Versicherungsberater nennt, ohne gesetzlich (genauer gesagt richterlich) zugelassen zu sein.

Wenn der Bedarf nach einer BU - Versicherung festgestellt
wurde, und dies auch dein Wunsch ist, die beste Absicherung zu
bekommen (ich finde es übrigens sehr gut, dass viele erkannt
haben, dass es bei der BU Versicherung auf die Bedingungen und
nicht auf die Prämie ankommt)
werde ich eine INDIVIDUELLE Berechnung anstellen. (Das
unterscheidet mich von Stiftung Warentest. INDIVDUALITÄT ist
hier gefragt, es geht um die Gesundheit von dir als meinem
Interessenten / Kunden, nicht um die Zielgruppe: bspw.
„Kaufmann, 30 Jahre, männlich, gesund“.

Willst Du hier etwa verkaufen ?

UND: Hier sind wir bei einem ganz entscheidenden Punkt:
Die Erfahrungen mit den Gesellschaften sammeln sich bei mir
als Berater. Es muß sie daher nicht jeder Kunde / Interessent
einzeln machen.

Berater oder Verkäufer ?

Denn, letztenendes ist es mir egal, ob ich von der
Gesellschaft A oder von Gesellschaft B bezahlt werde.

Nur, wenn sich die Provisionen nicht unterscheiden. Das wäre mir aber neu. Besser wäre ein gerichtlich zugelassener Versicherungsberater, der zwar für seine Beratungsleistung ein Honorar erhält, dafür aber keine Produkte verkaufen darf und für seine Beratung entsprechend haftet. Erst dann ist eine objektive Beratung gewährleistet, ohne dass man das Gefühl haben muß, eine unsinnige Versicherung abgeschlossen zu haben.

Für mich und meinen Kunden ist es wichtig, dass

  • er die richtige (Preis- / Leistungsverhältniss +
    Bedingungen) Versicherung auswählt
  • den Versicherungsschutz möglichst uneingeschränkt (keine
    Einschränkungsklauseln von der Gesellschaft) bekommt
  • den Versicherungsschutz an VEränderungen in seinem Leben,
    die heute noch nicht vorhersehbar sind anpassen kann (wir
    steigen nun, wie ihr sicherlich merkt, schon tiefer in die
    Beratung ein)

Eher wohl tiefer in das Verkaufsgespräch…

Ich denke, ich konnte einen kleinen Einblick geben, was es
heißt, ordentlich beraten zu werden, aber auch, wie komplex
das Thema im gesamten ist.
Falls jemand eine gezielte Frage hat, Telefon 06021-540500

Schön, dass auch gleich die Verkäufer-Nummer angegeben wurde.

Grüsse

Sven

Hallo Sven,

Um es vorweg zu sagen, ich bin unabhängiger Berater im Bereich
Versicherungen, Schwerpunkt alles was mit Gesundheit zu tun
hat(PKV, BU, DD, Unfall, usw.)

Bist Du gesetzlich zugelassener Versicherungsberater oder
einfach nur Versicherungsverkäufer ?

Er kann eigentlich nur Verkäufer(Mehrfachagent oder Makler)sein, weil ein Versicherungsberater solch eine Werbung garnicht machen dürfte.

Meine Meinung ist: Stiftung Warentest sollte EINE erste
Richtlinie sein, die Bibel ist dieses Heftchen (das mit
Panikmache vor Versicherungsvertreter schon immer gut die
Auflage steigern konnte) sicherlich nicht.

Da geb ich Dir bis auf die Sache mit den
Versicherungsvertretern recht. Sorry, aber die
Versicherungsbranche - einschl. Strukki-Vertriebe - hat selbst
nicht unerhebliche Mitschuld an der Misere (siehe z.B. auch
hohe Storno - und Abbruchquote bei KLVs).

Zur Stiftung Warentest kann ich Euch nicht recht geben. Die können meines Erachtens Preise vergleichen, oder Leistungsunterschiede bei Waschmaschinen, doch bei komplizierteren Versicherungsangeboten haben die einen erheblichen Kompetenzmangel, was des öfteren auch schon mal zu Empfehlungen der falschen Gesellschaften führt. Im Übrigen machen es sich die Leute der Stiftung Warentest schon mal gerne einfach, indem sie einfach Vergleiche übernehmen, die z.B. von Führungskräften aus Versicherungsgesellschaften erstellt worden sind. Dann braucht man sich nicht zu wundern, dass diese Gesellschaften in dem jeweiligen Test gut abgeschnitten haben.

Manche Ratschläge sind schlichtweg falsch, und aus meiner
Sicht auch nicht zu verantworten (z. B. viele Probe - Anträge
einzureichen).

Auch da gebe ich Dir Recht, besser gezielt Anträge einreichen
und bei evtl. auftretenden Problemen wieder zurückziehen (dann
kann man wahrheitsgemäß antworten, noch nie abgewiesen worden
zu sein).

Eventuell auftretende Probleme, was z.B. die Gesundheitsfragen anbelangt, kann man meist im Vorfeld abklären, ohne einen Antrag überhaupt einzureichen. Aus Erfahrungswerten müsste man bei vielen Krankheitsbildern schon wissen, bei welchen Gesellschaften ein Antrag überhaupt Sinn macht.

Das unterscheidet also mich als Berater (als ordentlicher
Berater - auch in unserer Branche gibt es schwarze Schafe gebe
ich zu) von Pauschalaussagen SW.

Nochmals meine Frage: Versicherungsberater oder -verkäufer ?

Es gibt ja auch noch Honorarberater! und „ordentliche Berater“

Deshalb würde ich eine Versicherung nie bei einem Vertreter
von EINER Gesellschaft abschließen, da dieser nur eine
Verpflichtung hat, und zwar SEINER Gesellschaft Geschäft zu
bringen. Deshalb heisst er ja auch Vertreter (er vertritt
SEINE Gesellschaft).

Da geb ich Dir recht.

Wie auch ein Mehrfachagent mehrere Gesellschaften vertritt!

Anders sieht es bei einem unabhängigen Berater aus.

Wenn Du einen Mehrfachvertreter oder Makler meinst, dann gebe
ich Dir indirekt recht. Er vertritt zwar nicht nur eine Firma,
aber er wird Dir immer das Produkt verkaufen, das ihm am
meisten Provision einbringt. Das kann entweder das Produkt der
Firma A statt der Firma B sein oder auch einfach nur eine KLV
statt einer Risiko-LV.

Ein Mehrfachagent darf auf die Provision schauen, solange er sich beim Kunden auch als Vertreter für mehrere Gesellschaften klar zu erkennen gibt, ansonsten müsste er genau wie ein Versicherungsmakler für den aus seiner Beratung resultierenden Schaden haften.
Natürlich ist weder Mehrfachagent noch Makler verpflichtet provisionsfreie Verträge anzubieten, d.h. vor allem auch keine Direktversicherer.
Den Makler, der nur provisionsorientiert vermittelt, wird sein Schaffen irgendwann einholen, aufgrund der immer häufiger werdenden Schadenersatzforderungen, ob berechtigt oder unberechtigt sei mal dahingestellt.

Und nochmals: Berater oder Verkäufer ? Ich hoffe, Du kennst
den Unterschied und die Gefahren, die auflauern, wenn man sich
Versicherungsberater nennt, ohne gesetzlich (genauer gesagt
richterlich) zugelassen zu sein.

Wenn der Bedarf nach einer BU - Versicherung festgestellt
wurde, und dies auch dein Wunsch ist, die beste Absicherung zu
bekommen (ich finde es übrigens sehr gut, dass viele erkannt
haben, dass es bei der BU Versicherung auf die Bedingungen und
nicht auf die Prämie ankommt)
werde ich eine INDIVIDUELLE Berechnung anstellen. (Das
unterscheidet mich von Stiftung Warentest. INDIVDUALITÄT ist
hier gefragt, es geht um die Gesundheit von dir als meinem
Interessenten / Kunden, nicht um die Zielgruppe: bspw.
„Kaufmann, 30 Jahre, männlich, gesund“.

Willst Du hier etwa verkaufen ?

UND: Hier sind wir bei einem ganz entscheidenden Punkt:
Die Erfahrungen mit den Gesellschaften sammeln sich bei mir
als Berater. Es muß sie daher nicht jeder Kunde / Interessent
einzeln machen.

Berater oder Verkäufer ?

Denn, letztenendes ist es mir egal, ob ich von der
Gesellschaft A oder von Gesellschaft B bezahlt werde.

Nur, wenn sich die Provisionen nicht unterscheiden. Das wäre
mir aber neu. Besser wäre ein gerichtlich zugelassener
Versicherungsberater, der zwar für seine Beratungsleistung ein
Honorar erhält, dafür aber keine Produkte verkaufen darf und
für seine Beratung entsprechend haftet. Erst dann ist eine
objektive Beratung gewährleistet, ohne dass man das Gefühl
haben muß, eine unsinnige Versicherung abgeschlossen zu haben.

Für mich und meinen Kunden ist es wichtig, dass

  • er die richtige (Preis- / Leistungsverhältniss +
    Bedingungen) Versicherung auswählt
  • den Versicherungsschutz möglichst uneingeschränkt (keine
    Einschränkungsklauseln von der Gesellschaft) bekommt
  • den Versicherungsschutz an VEränderungen in seinem Leben,
    die heute noch nicht vorhersehbar sind anpassen kann (wir
    steigen nun, wie ihr sicherlich merkt, schon tiefer in die
    Beratung ein)

Eher wohl tiefer in das Verkaufsgespräch…

Ich denke, ich konnte einen kleinen Einblick geben, was es
heißt, ordentlich beraten zu werden, aber auch, wie komplex
das Thema im gesamten ist.
Falls jemand eine gezielte Frage hat, Telefon 06021-540500

Schön, dass auch gleich die Verkäufer-Nummer angegeben wurde.

Gruß

Ralf
Versicherungsmakler

Hi Garry,

mein Mann und ich (beide Mitte 30 & Schreibtischtäter) haben 2001 bei der Alten Leipziger abgeschlossen (RLV mit BUZ).
Ich habe eine Monatsrente von €1250 abgesichert - und mein Mann ca. €2000 (Rente bis zum 65 Lebensjahr, wenn BU vor Erreichen des 60 Lebensjahrs eintritt) - mit Dynamik, damit wir in einigen Jahren die Beiträge erhöhen können, falls wir uns das zu dem Zeitpunkt wünschen - sehr wichtig falls die Inflation rasant steigen sollte :smile:
Was nutzt mir eine Monatsrente von €1000, wenn ich irgendwann in 15-20 Jahre BU werde? zu dem Zeitpunkt ist eine solche Summe wahrscheinlich viel zu niedrig - vielleicht sogar unter dem Sozialhilfeniveau(?) (Obwohl man in den 15-20 Jahren natürlich zusätzlich Vermögen aufbauen sollte… und je mehr Vermögen man besitzt, desto mehr lohnt es sich mit einer BU-Vers. wenigstens ein gewisses Lebensstandard abzusichern.)

Ich denke, Monatsrenten von (zur Zeit) €1000 - €1500 für die meisten ausreichend sind - beachte aber daß solche Renten nicht ‚Netto‘ einkassiert werden - Steuern (und Krankenkassenbeiträge oder PKV-Beiträge) müssten wahrscheinlich auch noch davon gezahlt werden. Und wenn man eine höhere gesetzliche Rente haben möchte oder die gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente irgendwann in Anspruch nehmen wollte/müsste, dann auch genügend übrig haben, um Rentenbeiträge (auf einem niedrigen Niveau) weiterhin bezahlen zu können. … aber wer weiß schon jetzt wie die gesetzliche Absicherung (Rente, EU, BU, etc) in 5-30 Jahren aussieht?

Die Beiträge für eine BU-Versicherung sollten nicht zu viel von Deinem Netto-Einkommen betragen - vielleicht höchstens 2-4% - was auch nicht gerade wenig sind.

Vielleicht kann ein Versicherungsmakler mehr zu den Themen Dynamik, Höhe der Monatsrente, Steuern auf BU-Renten, Vereinbarung von Rente bis zum 65 Lebensjahr, etc… schreiben.

Gruß
Sarah

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ihr solltet die Höhe der Rente danach ausrichten was ihr vom Staat zu erwarten habt bei Erwerbsminderung (Halbe/Volle). So kommt man auf einen sinnvollen Wert. Weiter abzuwägen ist welche Summe braucht ihr mindestens im Falle der BU.
Da die Absicherung nicht ganz günstig ist solltet ihr den goldenen Mittelweg wählen. Sucht euch eine Versicherung die einen günstigen Beitrag hat und eventuell auch noch etwas Geld ausschüttet im Falle das es nicht zu einer BU gekommen ist.

Bei weiteren Fragen mailt mir doch :smile:

Hallo Garry,
ich hab mir meinen gesetzlichen Anspruch ausrechnen lassen (BfA Bescheid) und dann die Lücke mit einer garantierten Rentenleistung geschlossen. Die Überschüße sehe ich als Bonus, weil ich mich darauf nicht verlassen kann. Der Vertrag wurde über meinen AG abgeschloßen (Rahmenvertrag ist günstiger). Die BUZ habe ich mit einer K-LV kombiniert, da das für meine individuelle Situation (Haus, Familie, Vorsorge) am besten war. Der Tip von mir:

  • Kläre deine gesetzlichen Ansprüche
  • Berechnung mit Garantiewerten und Entscheidung, ob du den Beitrag wirklich zahlen kannst, also auch in finanziellen schwierigen Zeiten.
  • Anbieter finden, der Kostengünstig arbeitet (siehe Wirtschaftswoche->Anhaltspunkte) und die tarife auch den gesetzlichen Änderungen, die mit Sicherheit kommen werden, anpassen kann.
  • Entweder reine BUZ oder mit Risiko-Leben oder Kapitalbildende LV (auch ruhig mal außerhalb von Deutschland schauen)
  • Eventuell über den AG einen begünstigten Rahmenvertrag nutzen.

Viel Spaß beim auswählen wünscht.

Martin