Hallo Gemeinde,
Angenommen eine Lehrerin mit 35 Dienstjahren und 2800€ Netto muss wegen Pakinson (50% Schwerbehinderung bescheinigt) eine Stundenreduzierung durchführen und büßt 800€ monatlich ein.
Tritt für diesen Verdienstausfall irgendeine Versicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung oder ähnliches, ein? Es besteht eine Zusatzversicherung bei der LVM.
Falls das der Fall ist, kann man solche Leistungen im nachhinein einfordern?
Tritt für diesen Verdienstausfall irgendeine Versicherung,
Berufsunfähigkeitsversicherung oder ähnliches, ein?
das ist der Sinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine solche Versicherung wird aber nach aller Lebenserfahrung höchst selten von beamteten LehrerInnen abgeschlossen.
Es besteht eine Zusatzversicherung bei der LVM.
Was immer eine LVM sei - Vertrag lesen und Vertreter anrufen.
Falls das der Fall ist, kann man solche Leistungen im
nachhinein einfordern?
Was heißt im Nachhinein? Versicherungen leisten immer erst nach dem Eintritt des Versicherungsfalles.
Angenommen eine Lehrerin mit 35 Dienstjahren und 2800€ Netto
muss wegen Pakinson (50% Schwerbehinderung bescheinigt) eine
Stundenreduzierung durchführen und büßt 800€ monatlich ein.
Beamtin ? Angestellte ? Bei Schwerbehinderung gibt es bei Beamten sowieso eine einkommensneutrale Stundenreduzierung. Personalrat fragen !!
Berufsunfähigkeitsversicherung oder ähnliches, ein?
In der Regel leisten BU-Versicherungen erst, wenn man weniger als 50 % der regulären Arbeitszeit arbeiten kann. Ist das hier gegeben ? Schwerbehinderung ist aber längst nicht gleichzusetzen mit Berufsunfähigkeit.
eine Zusatzversicherung bei der LVM.
Zusatz wofür ?
Falls das der Fall ist, kann man solche Leistungen im
nachhinein einfordern?
Das hängt von den Bedingungen ab, kann sein, kann aber auch nicht sein.
Hallo an die Runde
Also meine Mutter ist Beamtin, ja.
Welche Versicherung bei der LVM abfeschlossen ist weiss ich nicht genau. Meine Mutter liegt im KKH und kann nicht nachsehen.
Die Stundenreduzierung beläuft sich auf auf 8 Stunden. D.h. sie arbeitet noch 18 anstatt 26 Stunden (reine Unterrichtszweit).
Das geht jetzt seit knapp 3 Jahren so. Bis jetzt ist ihr aber noch nicht eingefallen, daß da irgendjemand kompensieren könnte.
Gruß,
Michael
Tritt für diesen Verdienstausfall irgendeine Versicherung,
Berufsunfähigkeitsversicherung oder ähnliches, ein?
das ist der Sinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine
solche Versicherung wird aber nach aller Lebenserfahrung
höchst selten von beamteten LehrerInnen abgeschlossen.
Vor allem ist es in diesem Fall eher eine Dienstunfähigkeitsversicherung. Es gibt hier Anbieter, die die Leistungen aus der Dienstunfähigkeitsversicherung entsprechend den steigenden Ansprüchen des Beamten nach Dienstjahren reduzieren. Heißt: Wird ein Beamter nach 5 Jahren dienstunfähig, gibt es aus der Versicherung mehr Geld, als wenn er nach 10 Jahren dienstunfähig wird, da dann die Ansprüch aus den Ruhebezügen höher ist.
Es besteht eine Zusatzversicherung bei der LVM.
Was immer eine LVM sei - Vertrag lesen und Vertreter anrufen.
Man darf auch gerne regionale Anbieter kennen. „eine LVM“ ist der „Landwirtwschaftliche Versicherungsverein Münster“, immerhin über 100 Jahre im Geschäft, wenn ich mich nicht irre.
Falls das der Fall ist, kann man solche Leistungen im
nachhinein einfordern?
Es gibt natürlich fristen, innerhalb derer eine Berufs- oder Dienstunfähigkeit nachgewiesen werden muss. Auf jeden Fall schnellstens den Vermittler bzw. die LVM direkt anrufen!
noch nicht eingefallen, daß da irgendjemand kompensieren
könnte.
Ich sehe in Deiner Schilderung keinen wie auch immer gearteten Versicherungsfall. FRag mal bei der Personalstelle, bzw. Besoldungstelle nach, was da möglich ist. Alternativ gibt es auch noch den Schwerbehinderten-Vertreter des Personalrates.