Berufsunfähigkeit - Wahrscheinlichkeit?

Seit einigen Jahren werden von Versicherungen und Ratgebern Berufsunfähigkeitsversicherungen (BUV) sehr gerne empfohlen bzw. vertrieben. Hierbei wird immer wieder gerne darauf hingewiesen, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Arbeitnehmer vor der Rente berufsunfähig wird. Ich finde die hierbei genannten Zahlen erschreckend hoch. Meine Vermutung ist, dass die BU-Fälle zum hohen Anteil im höheren Alter, d.h. kurz vor der Rente eintreten.

Frage: kennt jemand eine Statistik, aus der man ersehen kann, wie hoch die Wahrscheinlichkeit je nach Alter bzw. Geschlecht ist, BU zu werden?

Ja!

Mehrere!

Ein großer Teil zwischen 60 und 65!

Ein sehr großer Teil zwischen 55 und 60!

Ein paar zwischen 50 und 55!

Und weniger, je jünger man wird.

Es gibt vereinzelt Fälle mit 25, 30 und 35! Das sind die, die es am schlimmsten trifft!

BU immer auf 65 wegen der Leistungsdauer und weil man hinten nichts anflanschen kann! Wenn man durch ist, kann man kündigen. Für diesen Personenkreis gibt es sogar einen speziellen Tarif, der im preis mit zunehmenden Alter steigt!

Thorulf Müller

[email protected]

Etwas genauer bitte
Was heißt „großer Teil“ „sehr großer Teil“ oder „ein Paar“?
(in Prozent?)

Wie sieht es aus nach Berufsgruppen?

Warum wird die Versicherung im alter teurer, obwohl die Laufzeit des Leistungsanspruchs sinkt? (Wenn ich mit 64 BU werde, muss die Versicherung nur 1 Jahr lang zahlen, passiert mir das mit 20, zahlen die 45 Jahre lang…)

Wieso soll ich mich nicht nur bis zum Alter von - sagen wir - 55 versichern können?

Statistik zu Berufsgruppen?
Sorry, habe vergessen zu fragen, wie es statistich mit den verschiedenen Berufsgruppen steht.

Hallo,

Was heißt „großer Teil“ „sehr großer Teil“ oder „ein Paar“?
(in Prozent?)

unterschiedlich - aber nimm es so hin oder rufg einen Aktuar an oder wende Dich ans statistische Bundesamt oder die Deutsche Rentenversicherung!

Wie sieht es aus nach Berufsgruppen?

Was zahlst Du für die Auswertung und wofür brauchst Du die?

Warum wird die Versicherung im alter teurer, obwohl die
Laufzeit des Leistungsanspruchs sinkt? (Wenn ich mit 64 BU
werde, muss die Versicherung nur 1 Jahr lang zahlen, passiert
mir das mit 20, zahlen die 45 Jahre lang…)

Wegen der Eintrittswahrscheinlichkeit, nicht wegen der Dauer! Schau Dir die unterschiedlichen prämien zu unterschiedlichen Eintrittsaltern und Laufzeiten an und Du kennst die mathematischen Faktoren. wenn nicht, würdest Du die auch nicht verstehen, wenn ich sie Dir erkläre!

Wieso soll ich mich nicht nur bis zum Alter von - sagen wir -
55 versichern können?

Kannst Du doch! Was spricht dagegen? Das ist in den Tarifen vorgesehen!

Thorulf Müller

[email protected]

P.S.: es gibt eine Grenze wo unentgeltliche Hilfe von Spezialisten endet.

Sorry, habe vergessen zu fragen, wie es statistich mit den
verschiedenen Berufsgruppen steht.

"„Ich fange alles an, bringe nichts zu Ende. . . „““

Da denke ich gerade drüber nach!

Ihre Überheblichkeit überrascht mich
Ihre Überheblichkeit überrascht mich.
Auf den Seiten von „wer-weiss-was“ habe ich bisher immer freundliche und hilfreiche Töne vernommen. Ihre zwei Beiträge kann ich nicht in diese angenehme Kategorie einordnen.

unterschiedlich - aber nimm es so hin oder rufg einen Aktuar
an oder wende Dich ans statistische Bundesamt oder die
Deutsche Rentenversicherung!

  • ich wende mich an die netten Experten von „wer-weiss-was“

Was zahlst Du für die Auswertung und wofür brauchst Du die?

  • mir würde ein Link zu einer Internetseite schon weiter helfen Ich dachte diesartige Hilfe ist - zumindest bei „wer-weiss-was“ - kostenlos

  • ich brauche die Auswertung nicht. würde mich einfach interessieren.

Wegen der Eintrittswahrscheinlichkeit, nicht wegen der Dauer!
Schau Dir die unterschiedlichen prämien zu unterschiedlichen
Eintrittsaltern und Laufzeiten an und Du kennst die
mathematischen Faktoren. wenn nicht, würdest Du die auch nicht
verstehen, wenn ich sie Dir erkläre!

  • ich würde sie gerne anschauen - Sie haben mir aber kein Link genannt
  • wenn ich etwas nicht verstehe, dann frage ich jemanden. meistens sind die befragten netterweise bereit zu erklären. manchmal frage ich aber die falschen.

P.S.: es gibt eine Grenze wo unentgeltliche Hilfe von
Spezialisten endet.

  • Sind Sie Versicherungsvertreter oder geldgeil? Und wo finde ich den Spezialisten?

"„Ich fange alles an, bringe nichts zu Ende. . . „““
Da denke ich gerade drüber nach!

  • siehe Anfang

Hallo,

ich habe recht nett und freundlich dazu Stellung bezogen. das reicht Ihnen nicht. Sie wollen Details und ganz konkrete Auswertungen.

das sind die Betriebsgeheimnisse deutscher BU Versicherer und der Rückversicherer. Die werden Ihr „Kapital“ nicht einfach so verbreiten und den Wettbewerbern zeigen , wie sie kalkulieren.

Da werden Sie kaum etwas im Internet finden - wo habe ich aber gesagt!

Muss ich jetzt für Sie googeln und die Links suchen, von großen namhaften Behörden?

Das ist nicht überheblich, genausowenig , wie Ihr Frage dreist ist! Sie erwarten doch nicht etwa, dass jemand hier einen Aufsatz über mögliche Kalkulationsgrundlagen deutscher BU Versicherer schreibt, oder?

P.S.: Ich bin nicht „geldgeil“ - es ist nur zufälligerweise eine kostenpflichtige Dienstleistung meines Unternehmens solche Ausarbeitungen zu erstellen. Insoweit - warum sollte ich das hier einstellen? Kostenlos?

Es wäre dumm, genau das zu tun - wirtschaftlich!

Thorulf Müller
[email protected]

Ihre Überheblichkeit überrascht mich.

  • ich brauche die Auswertung nicht. würde mich einfach
    interessieren.

Hallo mcadam,
ich glaube nicht, daß dir bewußt ist, wie aufwendig die Auswertung ist, nach der du gefragt hast. An solche Zahlen kommst du nicht mit ein paar klicks. Und dann der Satz: Würde mich einfach mal interessieren. Damit kannst du jemanden, der den Aufwand kennt ziemlich auf die Palme bringen, wenn du ernsthaft erwartest, daß jemand kostenlos die Plage auf sich nimmt um dir die Zahlen zu besorgen, damit du einen schnellen Blick reinwerfen kannst. Deswegen sollte dich die Reaktion nicht wundern.

Gruß
Denis

Danke, Denis
Das müssen wir den Leuten langsam mal beibringen! Kostenlose Hilfe hat Grenzen!

Stellungnahme zur Diskussion
Dass dieses Thema so heiß ist, konnte ich als Laie nicht ahnen.
Dass die Reaktion so schroff war, hat mich - wie gesagt - überrascht.

Ich stelle immer wieder fest, dass die Branchenangehörigen sich immer wieder als „sehr wohl informiert“ wenn nicht sogar als Experten ausgeben. Die Werbebriefe und Anrufe, die einen nicht unerheblichen Anteil der Bürger unaufgefordert tag täglich erreichen (und belästigen) strotzen nur so von Informationen. In meinem Fall wurde z.B. behauptet, dass jeder vierte von uns berufsunfähig werden soll - laut Statistik. Diese Zahl kam mir als übertrieben, wenn nicht sogar gefälscht vor. Als denkender und weltinteressierter Durschnittsmensch habe ich mich aber gerne informieren wollen

a) nach welcher Statistik denn?
b) stimmt diese Behauptung wirklich? 25% BU?
c) falls die Zahl richtig ist, vermute ich, dass die meisten betroffenen kurz vor der Rente schlapp machen (müssen) - ich sehe es ja aber nirgends
d) falls die Zahl richtig ist, vermute ich, dass einige gefährdete Berufsgruppen einen Löwenanteil ausmachen

Ich habe selbstverständlich schon gegoogelt und einiges gefunden.
Erhofft habe ich nur, dass mir jemand - wie bei w-w-w üblich - ein wenig weiter hilft. Ich habe nicht erwartet, dass man mir eine Dissertation zuspielt, ein 5 oder gar 15 Jahre alter, grober Überblick hätte schon meinen natürlichen wissensdurst bereits gestillt. Und wenn mir jemand nun zu einem groben Überblick im Rahmen einer OBJEKTIVEN Betrachtung verhelfen würde, könnte ich nun abschätzen, ob und in welcher Höhe ich mich gegen BU versichern will und was ich von diesem „Droh-Werbebrief“ halten soll.

Mir fällt in diesem Zusammenhang etwas auf. Obwohl ich mich hüten will zu verallgemeinern, muss ich feststellen, dass alle mir bekannten Versicherungsvertreter, branchennahe „Agenten“ und „Experten“ sehr sensibel und sehr eindeutig auf die eigenen Vorteile fokussiert handeln bzw. sehr sensibel auf „unangenehme“ Fragen reagieren - wie ich auch aus unserem kurzen Briefwechsel resumieren muss.

Ich hoffe Ihnen nicht zu nahe getreten zu sein. Vielleicht sehen Sie mich nach Erläuterung meiner Beweggründe nicht mehr als Feind, Schmarotzer oder Geheimagent, der aus Ihrer Arbeit eigene Vorteile herausschlagen will. Ich habe nichts mit der Finanzbranche zu tun, ausser, dass auch ich immer wieder aus dieser Richtung beworben und kompromittiert werde. Aber wie diese agressiven Firmen an meine persönlichen Daten kommen, ist wohl auch ein Branchengeheimnis?

Hallo mcAdam,

vielleicht bin ich ja etwas heftig gewesen, aber die Tips wo Du Informationen bekommen kannst, die hatte ich Dir genannt. Vielleicht hast Du Sie nur nicht gesehen!

Die Branche sammelt Ihre Daten selbst und bezieht Sie darüber hinaus von Rückversicherungen (mit teilweise internationalem Wissen), dem statistischen Bundesamt und der Deutschen Rentenversicherung!

Es ist richtig, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit ab 55 stark und schnell ansteigt und das hier die meisten BU/EU Fälle zu finden sind! Diese Fälle dauern dafür ja auch kürzer und sind daher nicht soooo teuer!

Es gibt aber natürlich auch menschen die es früher trifft.

Und anstatt der Droh- und Angstwerbung (P.S.: jeder vierte wird BU? Ich kenne die Aussage: Nur jeder 6 kommt beim Rentenbeginn in Arbeit an!) zu folgen, solltest Du Dir für Dich überlegen, ob es für Dich zurzeit eine Katastrophe wäre, wenn Deine Erwerbskraft verloren geht. Mit Wahrscheinlichkeiten beschäftigen sich die Versicherungsmathematiker! Die Berufsgruppen sind unterschiedlich kalkuliert? Wozu benötigst Du dann die Zahlen?

Deine Frage muss lauten: Wie sicher ich meine Arbeitskraft? Wie lange? Wie baue ich vermögen auf für Alter? Wie verzahne ich AV, PV, BU und KTG?

Versichern sollte man Risiken, die wenige treffen (deshalb die Jungen), aber alle betreffen könnten!

Thorulf Müller

[email protected]

hallo,
teils richtig teils nicht.
Was nicht richtig ist, ist eine evtl. Geheimniskrämerei.
Die Daten stammen zum Teil vom BaFin.
Die gegen jedes jahr Daten heraus (kann jeder als kleines Büchlein kaufen).
So kann ich mich gerade im Bezug auf BU an eine Statistik erinner, die besagt, dass nur 6 % aller arbeitsunfähig gewordenen BU werden. Alle anderen werden EU.
Doch man sollte die Statistik mit Bedacht lesen:

  1. wird fast jeder bevor er EU wird BU
  2. gibt es seit einiger Zeit nur noch im privaten Bereich eine EU. Beim Staat heißt es jetzt erwerbsgemindert. Und die Kriterien sind andere, als die der Privatwirtschaft… zum Glück, sonst verdienen wir ja nicht mehr!!! :smile:
    Eine reine Absicherung nach EU halte ich persönlich für falsch.
    Ich glaube der HickHack oben kam nur zustande, weil Du falsch verstanden wurdest und die Reaktion zu harsch war.
    So schaukelt man eine Diskussion hoch.
    Grüße
    Raimund

Kann das jemand kostenlos beantworten?!
Ich resumiere:
meine Frage wurde falsch verstanden, oder ich habe sie falsch gestellt. Die Antwort ist aus diesem Grunde - zumindest für meinen Geschmack - etwas zu harsch ausgefallen.

Aber nun zum Thema BU:
dass die Wenigsten mit 65 - aus welchen persönlichen Gründen auch immer getrieben - in Rente gehen, ist allgemein bekannt. Dass man als „Frührentner“ bemüht ist, irgendwelche tatsächliche Behinderungen oder einfache Wehwehchen „geltend zu machen“ ist auch verständlich bzw. legitim. Diese Menschen aber werden mit in die Statistik genommen, obwohl sie - sagen wir mal „freiwillig“ BU sind.
Mich würde deshalb eher interessieren, wie viele, die jünger als 60, 55 oder gar 50 sind tatsächlich „ausfallen“. Denn sollte man mit 64 tatsächlich einen Hirnschlag bekommen und 50% behindert werden, ist das - aus meiner Sicht - ein Risiko, das ich nicht unbedingt versichern wollte. Passiert das gleiche mit 35 Jahren, sieht das anders aus. Aber wie oft passiert das? GENAU DAZU würde ich gerne ein paar annähernde Zahlen kennen, um die sache „versicherungsmathematisch“ anschauen und meine persönliche Entscheidung auch aus dieser Sicht betrachten zu können.

Eine andere Frage für mich wäre, wieviele von den „Frührentnern“ TATSÄCHLICH BU (oder gar EU!) sind? Ich meine, wenn z.B. jeder, der sich BU meldet für alle Zeiten zum Sozialhilfeempfänger werden würde und unwiderruflich auf seinen Rentenanspruch verzichten müsste - nun wie würde die Zahl dann aussehen? Ich habe einen Kollegen, der im Rollstuhl sitzt und trotzdem 40 Stunden die Woche arbeitet - und das tut er nicht aus Geldnot! Aber diese Frage ist wohl nicht per Statistik anzugehen? Es sei denn, man würde tatsächlich die Zahlenunterschiede zwischen BU und EU kennen.

Hallo mc Adam,

ich nehme es gleich vorweg, auch ich kann Deine Fragen zur Statistik nicht beantworten.

Aber ich bin fest überzeugt, daß derartige Statistiken keine Hilfe bei der Entscheidung für oder gegen eine BU-Versicherung sein können.

Mich würde deshalb eher interessieren, wie viele, die jünger
als 60, 55 oder gar 50 sind tatsächlich „ausfallen“. Denn
sollte man mit 64 tatsächlich einen Hirnschlag bekommen und
50% behindert werden, ist das - aus meiner Sicht - ein Risiko,
das ich nicht unbedingt versichern wollte. Passiert das
gleiche mit 35 Jahren, sieht das anders aus. Aber wie oft
passiert das? GENAU DAZU würde ich gerne ein paar annähernde
Zahlen kennen, um die sache „versicherungsmathematisch“
anschauen und meine persönliche Entscheidung auch aus dieser
Sicht betrachten zu können.

Angenommen eine Statistik würde jemandem bescheinigen, daß eine Person seines Jahrgangs unter Berücksichtigung seiner beruflichen Tätigkeit und seiner Lebensgewohnheiten nur zu 0,01% gefährdert ist, vor dem 55. Lebensjahr BU zu werden. Glaubst Du, daß diese Person sich dann wirklich mit dieser Statistik trösten könnte, wenn die 0,01%-ige Wahrscheinlichkeit eingetreten ist?

Und wenn die Statistik einen hohen Gefährdungsgrad bescheinigen würde, dann bin ich mir sicher, daß diese Person keine BU-Versicherung oder nur mit Risikozuschlag oder Ausschlußklausel bekommen würde.

Nun bin ich mir aber auch relativ sicher, daß ich Dich mit diesem Argument nicht umstimmen konnte. Aber vielleicht bewahre ich den einen oder anderen Leser davor, Deinem Denkfehler zu folgen.

Übrigens habe ich viele, auch jüngere Menschen kennengelernt, denen das Thema BU-Versicherung erst nach einer Erkrankung wichtig geworden war und die nun ohne BU-Versicherung auskommen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd

Hallo Raimund,

teils richtig teils nicht.

Da bin ich aber gespannt!

Was nicht richtig ist, ist eine evtl. Geheimniskrämerei.

Doch!

Die Daten stammen zum Teil vom BaFin.

Nein, keiner kalkuliert mit BaFin Werten!

Die gegen jedes jahr Daten heraus (kann jeder als kleines
Büchlein kaufen).

Das ist richtig - und findet man im zahlenbericht - übrigens auch des Verbandes!

Thorulf Müller

Hallo,

Ich resumiere:
meine Frage wurde falsch verstanden, oder ich habe sie falsch
gestellt. Die Antwort ist aus diesem Grunde - zumindest für
meinen Geschmack - etwas zu harsch ausgefallen.

Deine Frage war halt, für meinen Geschmack - etwas zu dreist. Und Deine Reaktion auf eine sehr ausführliche - maximal für 0 Euro erhältliche - Antwort, war für meinen Geschmack auch zu harsch!

Aber nun zum Thema BU:
dass die Wenigsten mit 65 - aus welchen persönlichen Gründen
auch immer getrieben - in Rente gehen, ist allgemein bekannt.
Dass man als „Frührentner“ bemüht ist, irgendwelche
tatsächliche Behinderungen oder einfache Wehwehchen „geltend
zu machen“ ist auch verständlich bzw. legitim. Diese Menschen
aber werden mit in die Statistik genommen, obwohl sie - sagen
wir mal „freiwillig“ BU sind.

Es gibt niemanden der freiwillig BU ist, weil das geprüft wird!

Mich würde deshalb eher interessieren, wie viele, die jünger
als 60, 55 oder gar 50 sind tatsächlich „ausfallen“.

Mehr als man denkt!

Denn
sollte man mit 64 tatsächlich einen Hirnschlag bekommen und
50% behindert werden, ist das - aus meiner Sicht - ein Risiko,
das ich nicht unbedingt versichern wollte.

Ne, schon richtig - mit 64 solltest Du durch sein! Man kann auch Risikodauer reduzieren, nur die Leistungsdauer sollte 65 sein!

Passiert das
gleiche mit 35 Jahren, sieht das anders aus. Aber wie oft
passiert das? GENAU DAZU würde ich gerne ein paar annähernde
Zahlen kennen, um die sache „versicherungsmathematisch“
anschauen und meine persönliche Entscheidung auch aus dieser
Sicht betrachten zu können.

Verband, BaFin, Deutsche Rentenversicherung und statitisches Bundesamt - wie oft muss ich das wiederholen!

Eine andere Frage für mich wäre, wieviele von den
„Frührentnern“ TATSÄCHLICH BU (oder gar EU!) sind?

Das kann man valide nicht sagen, weil die Fälle der Vergangenheit andere Bedingungen hatten und keiner die selben! Alleine schon, weil Fall A bei Versicherer B BU ist und bei Versicherer C nicht, kann man das nicht verallgemeinern!

Ich meine,
wenn z.B. jeder, der sich BU meldet für alle Zeiten zum
Sozialhilfeempfänger werden würde und unwiderruflich auf
seinen Rentenanspruch verzichten müsste

Das verstehe ich nicht?

  • nun wie würde die
    Zahl dann aussehen?

Da ich den ersten Teil schon nicht verstehe, kann das mit dem zweiten Teil auch nicht klappen!

Ich habe einen Kollegen, der im Rollstuhl
sitzt und trotzdem 40 Stunden die Woche arbeitet - und das tut
er nicht aus Geldnot!

Nein, aber warum sollte er als Rollstuhlfahrer auch BU sein - ist er Dachdecker?

Aber diese Frage ist wohl nicht per
Statistik anzugehen? Es sei denn, man würde tatsächlich die
Zahlenunterschiede zwischen BU und EU kennen.

Und aufgeschlüsselt nach Berufsgruppen, Diagnoseschlüsseln, Alter bei Abschluss und ASlter des Eintritts, selektiert nach Bedingungsständen!

  1. Ich kenne Menschen, die diese Zahlen haben!

  2. Ich kenne Sie auch!

  3. Ich werde Dir keine weitere Information dazu geben!

Ich gebe Dir aber den Rat - schließe dringend eine BU ab. I.d.R. 1/3 Deines Bruttogehaltes. Je nachdem, wie Du deine Altersversorgung betreibst, kannst Du die Risikodauer reduzieren.

M.E. würde zu Dir der Risikotarif der Dialog passen, ein, weil ungezillmertes, sehr empfehlenswertes Produkt.

Thorulf Müller

[email protected]

Danke, Gerd…
…das unterschreibe ich so zu 99%

Übrigens habe ich viele, auch jüngere Menschen kennengelernt,
denen das Thema BU-Versicherung erst nach einer Erkrankung
wichtig geworden war und die nun ohne BU-Versicherung
auskommen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd

Hallo Mc Adam,
ich bin jemand der leider ohne BU auskommen muss. Allerdings war meine Krankheit mit 5 Jahren, also schon sehr lange her, aber die folge Erscheinungen sind den Versicherungen zu hoch. Ich bekomme nicht einmal mit Risikoaufschlag eine BU.

Ich rate dir auch, wenn du noch gesund bist und weiter keine Beschwerden hast, dir eine zuzulegen. Guter Tipp.

Ausserdem mit dem Risikogruppe, das erfährst du bei deinem Versicherungsvertreter ob dein Beruf da reinfällt.
Und noch ein guter Rat, beantworte die Fragen wirklich wahrheitsgemäß und nicht mit einem „Augenzwinkern“, das bringt dir im Schadensfall garnichts, leider. Denn die Versicherungen wollen ja nicht Geldzahlen, also überprüfen Sie deine Angaben nochmal genau. „Mit der Lupe!“
Schöne Grüße
Minnie