Hallo,
Ich resumiere:
meine Frage wurde falsch verstanden, oder ich habe sie falsch
gestellt. Die Antwort ist aus diesem Grunde - zumindest für
meinen Geschmack - etwas zu harsch ausgefallen.
Deine Frage war halt, für meinen Geschmack - etwas zu dreist. Und Deine Reaktion auf eine sehr ausführliche - maximal für 0 Euro erhältliche - Antwort, war für meinen Geschmack auch zu harsch!
Aber nun zum Thema BU:
dass die Wenigsten mit 65 - aus welchen persönlichen Gründen
auch immer getrieben - in Rente gehen, ist allgemein bekannt.
Dass man als „Frührentner“ bemüht ist, irgendwelche
tatsächliche Behinderungen oder einfache Wehwehchen „geltend
zu machen“ ist auch verständlich bzw. legitim. Diese Menschen
aber werden mit in die Statistik genommen, obwohl sie - sagen
wir mal „freiwillig“ BU sind.
Es gibt niemanden der freiwillig BU ist, weil das geprüft wird!
Mich würde deshalb eher interessieren, wie viele, die jünger
als 60, 55 oder gar 50 sind tatsächlich „ausfallen“.
Mehr als man denkt!
Denn
sollte man mit 64 tatsächlich einen Hirnschlag bekommen und
50% behindert werden, ist das - aus meiner Sicht - ein Risiko,
das ich nicht unbedingt versichern wollte.
Ne, schon richtig - mit 64 solltest Du durch sein! Man kann auch Risikodauer reduzieren, nur die Leistungsdauer sollte 65 sein!
Passiert das
gleiche mit 35 Jahren, sieht das anders aus. Aber wie oft
passiert das? GENAU DAZU würde ich gerne ein paar annähernde
Zahlen kennen, um die sache „versicherungsmathematisch“
anschauen und meine persönliche Entscheidung auch aus dieser
Sicht betrachten zu können.
Verband, BaFin, Deutsche Rentenversicherung und statitisches Bundesamt - wie oft muss ich das wiederholen!
Eine andere Frage für mich wäre, wieviele von den
„Frührentnern“ TATSÄCHLICH BU (oder gar EU!) sind?
Das kann man valide nicht sagen, weil die Fälle der Vergangenheit andere Bedingungen hatten und keiner die selben! Alleine schon, weil Fall A bei Versicherer B BU ist und bei Versicherer C nicht, kann man das nicht verallgemeinern!
Ich meine,
wenn z.B. jeder, der sich BU meldet für alle Zeiten zum
Sozialhilfeempfänger werden würde und unwiderruflich auf
seinen Rentenanspruch verzichten müsste
Das verstehe ich nicht?
- nun wie würde die
Zahl dann aussehen?
Da ich den ersten Teil schon nicht verstehe, kann das mit dem zweiten Teil auch nicht klappen!
Ich habe einen Kollegen, der im Rollstuhl
sitzt und trotzdem 40 Stunden die Woche arbeitet - und das tut
er nicht aus Geldnot!
Nein, aber warum sollte er als Rollstuhlfahrer auch BU sein - ist er Dachdecker?
Aber diese Frage ist wohl nicht per
Statistik anzugehen? Es sei denn, man würde tatsächlich die
Zahlenunterschiede zwischen BU und EU kennen.
Und aufgeschlüsselt nach Berufsgruppen, Diagnoseschlüsseln, Alter bei Abschluss und ASlter des Eintritts, selektiert nach Bedingungsständen!
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Ich kenne Menschen, die diese Zahlen haben!
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Ich kenne Sie auch!
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Ich werde Dir keine weitere Information dazu geben!
Ich gebe Dir aber den Rat - schließe dringend eine BU ab. I.d.R. 1/3 Deines Bruttogehaltes. Je nachdem, wie Du deine Altersversorgung betreibst, kannst Du die Risikodauer reduzieren.
M.E. würde zu Dir der Risikotarif der Dialog passen, ein, weil ungezillmertes, sehr empfehlenswertes Produkt.
Thorulf Müller
[email protected]