Hallo Versicherungsforum,
eine kurze Frage, die ich mir selbst nicht beantworten kann und die mich jetzt schon eine Weile beschäftigt, vielleicht wißt Ihr Rat:
Ich habe seit einigen Jahren ein Unfallversicherung im Bestand.
Vor etwa 6 Monaten kam nun eine Berufsunfähigkeitsversicherung hinzu, wobei diese wohl im Allgemeinen als die Wichtigere bezeichnet wird. Insoweit habe ich also sozusagen den Mindestversicherungsschutz im „Sack“.
Meine Frage nun: Ist die Unfallversicherung damit noch sinnvoll ? Wenn nicht unbedingt nötig, würde ich mich von der Unfallversicherung gerne zum nächstmöglichen Zeitpunkt trennen. Ich frage deshalb, weil ich diesen Hinweis irgendwie im Hinterkopf habe, ich weiß allerdings die Quelle nicht mehr.
Die BU deckt ja nun die Folgen einer Berufsunfähigkeit ab. Als Drehstuhlpilot und Büroklammernschubser muss ich wohl nicht damit rechnen, dass ich wegen eines Unfalles während oder auf dem Wege (?) zur Arbeit zu Schaden komme. Allerdings werden die meisten Berufsunfähigkeiten ja statistisch von Herz-/Kreislaufgeschichten, Rückenproblemen oder auch psychische Erkrankungen angeführt, davor ist ja auch ein Bürohengst nicht gefeiht. Werde ich durch Unfall berufsunfähig, tritt auch in diesem Fall die BU ein. Voraussetzung ist wohl nur, dass Berufsunfähigkeit vorliegt, die Ursache spielt keine Rolle.
Die Unfall soll im Invaliditätsfalle durch Unfall Geldleistungen erbringen, um z.B. die Wohnung behindertengerecht umzubauen und evtl. eine kleine Unfallrente zu erhalten.
Während ich das hier schreibe (…) kommen wir weitere Fragen im Bezug auf das Verhältnis der beiden Versicherungen zueinander in den Sinn, je mehr ich darüber nachdenke, um so weniger blicke ich noch durch.
Grauenhaft. Tja, was tue ich nun am Besten? Die Unfall kündigen oder doch behalten ?
Für Eure Tips sehr dankbar verbleibe ich
Björn