Berufsunfähigkeitsversicherung

Hallo,

Die BU-Versicherung, die Dir Dein MLP-Berater vorgeschlagen.
umfasst eine BU-Befreiung, die die Beiträge der
Hauptversicherung bis zum Ablauf oder dem Wegfall der BU
übernimmt, und zweitens einer BU-Rente, die es als Zusatztarif
nur im Zusammenhang mit dem BU-Befreiungtarif gibt. Diese
BU-Rente wird gezahlt bis zum Bestimmten Ablauf oder bis die
BU nicht mehr vorliegt. Also wäre in diesem Fall keine Sorge
über das Verbrauchen der Rente für die Bezahlung der
Hauptversicherung angebracht.

Genau. Er sagt, eben genau das sei der Vorteil eines
gekoppelten Vertrages. Nun die Frage: Kann ich genau das auch
in 2 getrennten Verträgen realisieren?

Ja das geht! Es gibt halt die BU-Befreiungszusatztarife, die die weiteren Zahlungen bis zum Ablauf (oder dem Wegfall der BU) übernehmen. Die Tarife sind Besatndteil des entsprechenden Lebensversicherungsvertrags und verbrauchen nicht allzuviel der Beiträge. Dann gibt es noch sogenannte selbststädige BU-Versicherungen oder selbstständige BU-Renten, die im Falle einer BU nur eine Rente auszahlen.

[…]

Meistens kann man auch eine Beitragserhöhung mit einer
BU-Beitragsanpassung koppeln. Allerdings kann es dann zu einer
erneuten Gesundheitsprüfung kommen und das entsprechend höhere
Alter wirkt sich auch negativ auf den BU-Beitrag aus.

Was heisst es kann??? Gibt es Konditionen (und wenn ja, wo?),
bei denen man die BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung
anpassen kann?

Neben den allgemeinen Geschäftsbedingungen gibt es zu jedem Tarif auch noch eigene Bedingungen, die man (z.Z. noch) meistens erst mit der Police bekommt, daher heißt es den Makler ausquetschen, der sollte es wissen. „Vater Staat“ (oder war es Papa nimmersatt? :wink: hat gerade ein neues Versicherungsvertragsgesetz auf den Weg gebracht in dem geregelt wird, dass dem Versicherungsnehmer VOR dem Unterzeichnen des Vertrags die Bedingungen zur Verfügung gestellt werden MUSS. Da das Gesetz aber erst ab 01.01.2008 in Kraft treten wird, kann man nur hoffen dass die Versicherer jetzt schon mal anfangen zu üben und die Bedingungen vorher zur Verfügung stellen.

Danke und Gruss Aron

Bitte
Volkmar

Hi Sven,

erstmal vielen Dank für deine Antworten. Ich glaube, ich sehe das ganze jetzt ein wenig klarer. Ich finde es ein starkes Stück, dass mein MLP-Berater mir diese Möglichkeit der 2 getrennten Verträge mit Beitragsbefreiung bei der Altersvorsorge im BU-Fall verschweigt, denn das war sein einziges, wirkliches Argument für einen Vertrag. Er ist 12 Jahre im Geschäft und weiss ganz sicher, dass es sowas gibt. Mein Vertrauen in ihn ist ein wenig flöten und das werde ich ihm beim nächsten Termin recht unverblümt ins Gesicht sagen.

Dann zum Einholen einer 2. Meinung. Ich würde das gerne tun, weiss aber nicht genau wo. Wenn ich zu einer Versicherung gehe, dann haben die ja nur die Produkte dieser einen Versicherung und wohl auch nur begrenzt Ahnung. Gibt es unabhängigige Finanzdienstleister ähnlich MLP? Wobei: MLP ist ja nun nicht wirklich unabhängig, auch wenn sie immer so tun. Meines Wissens haben die auch eigene Produkte, was sie in Punkto Unabhängigkeit schonmal disqualifiziert. Zudem: wirklich unabhängige Berater gibt es wohl kaum, denn die Provisionen, von denen die leben, variieren ja nun auch von Produkt zu Produkt und Versicherung zu Versicherung. Kannst du mir trotzdem viell. eine Organisation nennen, bei der ich mal nachfragen könnte?

Danke und Gruss
Aron

Hallo Sven, ich komm nich mit…

Wie gesagt, und wie auch die Meinung vieler anderer Autoren,
trenne die BU Rente von der Altersrente.

Soweit einverstanden…

Um sicherzugehen das
die Altersrente im BU Fall weitergezahlt wird schliesse eine
BU Beitragsbefreiung bei dem Vertag ab,

Jetzt doch anders? Vor Gericht wäre der Spruch: Sie verwickeln sich in Widersprüche!

Frank Wilke

Für mich, vielleicht auch für uns, ist es logisch, aber
mancher versteht unter „Standard“, dass es es normal ist und
somit nicht unbedingt mehr kosten muss. Deshalb mein Hinweis
und den habe ich gemacht ohne darauf hinzuweisen, dass man den
Verweisungsverzicht auch (manchmal) ausschliessen kann und so
Geld sparen kann oder mehr in den Sparbeitrag bekommt, weil
ich denke, dass die Leute so schlau sind, das selbst zu
erkennen :wink:

Nun bitte keine weitere Polemik mehr.

Dann wird’s aber langweilig, ein bisschen Spass muss sein. Manche Sachen sollten logisch sein und daher selbstredend. Wenn wir hier jeden schulen wollen, wird das Board a) zu voll und kostet b) zu viel Zeit.
Mag dich trotzdem!
Frank Wilke

  1. Du brauchst eine private Altersvorsorge. Diese soll auch
    weiterbespart werden, wenn der BU-Fall eintritt. Hierfür
    brauchst du Summe X.

Genau. Allerdings ist es im Laufe des Lebens ja wohl so, dass
man als Berufsstarter wie ich erstmal einen Vertrag zur
Altersvorsorge abschließt. Verdient man dann mal besser und
steigt in den Gehaltsklassen auf, kommt evtl. ein zweiter
hinzu. D.h. ich weiss u.U. jetzt noch nicht genau, wie hoch
Summe X mal sein wird… Oder sehe ich da was falsch?

Nein, siehst du richtig, daher solltest du eine Dynamik in den Vertrag einbauen, z.B. 5% p.a… Ändert sich dein Bedarf nicht, nimmst du nur alle 3 Jahre diese Dynamik an. (alle 3 Jahre ist Pflicht, sonst verfällt das Recht auf Dynamik) alle 3 Jahre 5% sind 1,6% p.a. und damit ein Inflationsausgleich.
Kommt ein neuer Vertrag oder ein höherer Bedarf dazu, nimmst du ein paar Jahre hintereinander an. 4 Jahre 5% sind 22%, so kommt man schnell dahin, die Deckungslücke zu schließen!

Fazit: Du schließt eine selbständige BU-Versicherung ab, die
Dir im BU-Fall monatlich eine Rente in Höhe von X+Y+Z
auszahlt. Fertig!

Naja, das dürfte recht teuer sein. Weiteres Problem: Summe Y
könnte man definieren. Summe Z ändert sich mit dem
Lebensstandard permanent…

Sorry, vielleicht falsch ausgedrückt. Du schließt JETZT eine Summe A ab, so dass existenzbedrohende Einkommenslücken geschlossen werden. Das ist einfach zwingend. Alles darüber hinaus ist Luxus, zur Not muss man halt auf Reiten, Reisen und Zeitschriften verzichten.

Dazu wird er sagen, dass es teurer ist als seine Variante :wink:.
Vermutlich.

Dann soll er einen Monatsrente x sagen und einen Preis. Den postest du hier und wirst mit Gegenangeboten zugepflastert!

Lass Dir doch mal von dem
MLP-Berater eine SChwere Krankheiten Vorsorge durchrechnen.
Gibt viele Spielmöglichkeiten (BU-Einschluss für Rücken und
Psyche - die beiden Hauptgründe für BU!!, vorgezogene
Leistung, erweiterter Tod, etc. pp).

Ich hatte schon einen Bandscheibenvorfall, vermutlich wird den
Rücken eh jede BU ausschließen.

Wahnsinn! Rücken als eine der Hauptursachen ausschließen? Du weißt was das heißen kann: Psychische Probleme, weil du ständig Schmerzen im Rpcken hast: Keine Zahlung. Knieprobleme, weil du wegen des Bandscheibenvorfalls „schlecht“ läufst: Keine Zahlung…

Und die Schwere Krankheiten
Vorsorge wird mich entweder deswegen nicht nehmen oder
unbezahlbar sein :wink:.

Grober Unfug. Die Schwere Krankheiten Vorsorge zahlt Einmalbeträge bei Eintritt von Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Gliederverlust, etc. etc… Und jetzt erklär mir mal, warum du ein höheres Krebs-Risiko hast, weil ein Bandscheibenvorfall da ist???

Hm, nee sorry, ich denke ne BU ist sinnvoll und welche
Variante auch immer ich nehmen, sie ist besser als gar keine
BU.

Stell einen Antrag bei der BU und lass dich überraschen. Wenn du die andere Seite nicht betrachtest, weißt du nicht was sinnvoller ist.

Frank Wilke

Hi,

Nein, siehst du richtig, daher solltest du eine Dynamik in den
Vertrag einbauen, z.B. 5% p.a… Ändert sich dein Bedarf nicht,
nimmst du nur alle 3 Jahre diese Dynamik an. (alle 3 Jahre ist
Pflicht, sonst verfällt das Recht auf Dynamik) alle 3 Jahre 5%
sind 1,6% p.a. und damit ein Inflationsausgleich.
Kommt ein neuer Vertrag oder ein höherer Bedarf dazu, nimmst
du ein paar Jahre hintereinander an. 4 Jahre 5% sind 22%, so
kommt man schnell dahin, die Deckungslücke zu schließen!

OK, hört sich zwar klug an… , aber wo ist der Unterschied zu einer BU mit Nachversicherungsgarantie und wenn man der Meinung ist, der Bedarf ist gestiegen, erhöht man seine Rente. Fände ich irgendwie beruhigender als mir jedes Jahr um meine Dynamik Gedanken machen zu müssen.

Sorry, vielleicht falsch ausgedrückt. Du schließt JETZT eine
Summe A ab, so dass existenzbedrohende Einkommenslücken
geschlossen werden. Das ist einfach zwingend. Alles darüber
hinaus ist Luxus, zur Not muss man halt auf Reiten, Reisen und
Zeitschriften verzichten.

OK.

Dazu wird er sagen, dass es teurer ist als seine Variante :wink:.
Vermutlich.

Dann soll er einen Monatsrente x sagen und einen Preis. Den
postest du hier und wirst mit Gegenangeboten zugepflastert!

Guter Punkt. :smile:

Wahnsinn! Rücken als eine der Hauptursachen ausschließen? Du
weißt was das heißen kann: Psychische Probleme, weil du
ständig Schmerzen im Rpcken hast: Keine Zahlung. Knieprobleme,
weil du wegen des Bandscheibenvorfalls „schlecht“ läufst:
Keine Zahlung…

Ist das so? Ich meine, wenn ich wegen meines Rückens eine schlechte Psyche habe, dann ist viell. der Rücken die Ursache, aber eine schlechte Psyche ist doch trotzdem eine Krankheit weswegen die Versicherung zahlen muss, oder???

Naja, ich hätte den Rücken natürlich schon gerne mit drin, aber welche BU macht das, wenn man schon einen Vorfall hatte, der gerade mal 1 Jahr her ist. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist, eine BU mit diesem Ausschluß abschließen, 2 Jahre lang hoffen, dass man da nichts mehr hat und dann einen Neuantrag bei einer anderen Gesellschaft stellen, wo man es dann nicht mehr angeben muss. Geht das?

Und die Schwere Krankheiten
Vorsorge wird mich entweder deswegen nicht nehmen oder
unbezahlbar sein :wink:.

Grober Unfug. Die Schwere Krankheiten Vorsorge zahlt
Einmalbeträge bei Eintritt von Herzinfarkt, Schlaganfall,
Krebs, Gliederverlust, etc. etc… Und jetzt erklär mir mal,
warum du ein höheres Krebs-Risiko hast, weil ein
Bandscheibenvorfall da ist???

Einmalbeträge… hm. Aber reicht das, um im BU-Fall davon zu leben? Wohl kaum, oder? Und nein, ein erhöhtes Krebsrisiko habe ich natürlich nicht. Aber eben ein erhöhtes Bandscheibenvorfallrisiko. D.h. das wird wohl auch die schwere Krankheiten Vorsorge ausschließen, oder?

Stell einen Antrag bei der BU und lass dich überraschen. Wenn
du die andere Seite nicht betrachtest, weißt du nicht was
sinnvoller ist.

Welche andere Seite?

Gruß
Aron

geh einfach zu einem unabhängigen versicherungsmakler, lass dir ein beratungsprotokoll über alle wichtigen punkte in der bu geben , lass dir verschiedene anbieter berechnen, sei sehr sorgfältig bei den gesundheitsfragen ( !! ). Die Rücktrittsquote wegen vorvertraglicher anzeigepflichtverletzung ist in der bu extrem hoch.

grüße

andreas sokol

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

ich fasse hier nochmal zusammen:

wenn ich eine Altersvorsorge und eine BU brauche, bei der im Falle der BU meine Beiträge für die Altervorsorgen weiter gezahlt werden, d.h. ich sie nicht zahlen muss, habe ich folgende Möglichkeiten:

  1. Ich schließe einen kombinierten Vertrag ab: Hauptvertrag Altervorsorge, Nebenvertrag BU. Nachteil: Ich kann den Hauptvertrag nicht kündigen/aussetzen ohne, dass die Einfluss (ob nun nur Verminderung der Rente oder auch Kündigung) auf den Nebenvertrag, sprich die BU, hat.

  2. Ich habe die Möglichkeit, 2 getrennte Verträge abzuschließen und dabei
    2a. entweder meine BU-Rente höher anzusetzen, so dass ich meine Altersvorsorge auch im BU-Fall von der Rente bestreiten kann oder
    2b. eine Altervorsorge mit Beitragsbefreiung im BU-Fall abzuschließen. Dann zahlt quasi im BU-Fall meine Altersvorsorge sich selbst.

Sehe ich das nun so richtig?

Noch eine Frage: Wenn ich 2b wähle: Ist dann das Zahlen der BU-Versicherung genug, damit meine Altersvorsorgen mich beitragsfrei stellt. Oder muss die BU da separat (da die Altersvorsorge ja ein anderer Versicherer ist) festgestellt werden???

Gruß Aron

also, ich fange nun endlich mal an zu arbeiten und verdiene
ein bißchen Geld. Nun möchte ich eine BU abschließen. Jetzt
stellt sich die Frage BU alleine und Altervorsorge getrennt
machen oder eine BU an eine Altervorsorge koppeln. Ich war mal
bei MLP (ich weiss, Vorsicht ist angebracht) und habe mich ein
bißchen beraten lassen. Bin von Natur aus eher skeptisch
solchen Leuten gegenüber, habe aber bei diesem Mensch schon
irgendwie das Gefühl, er hat Ahnung, nimmt sich Zeit und will
mich nicht übern Tisch ziehen, sondern lieber langfristig als
Kunde haben. Keine Ahnung, ob er mich nur gut vollgesültzt hat
oder nicht :wink:… deswegen frage ich ja nun auch hier nochmal
und zapfe andere Informationsquellen an.

Prinzipiell war ich immer der Meinung BU und Altervorsorge
sollte man vertraglich trennen, zum einen, weil man so
flexibler ist, zum anderen auch, weil man dann im Sparteil,
also in der Altersvorsorge, bessere Renditen erzielt. Mein
MLP-Mensch möchte das gerne koppeln und sein Argument dafür
ist, dass eben dann meine BU im Falle des Falles meine
Rentenbeiträge weiter zahlt. Ich finde das Arguement ist nicht
von der Hand zu weisen und bin nun hin und hergerissen, was
das beste ist. Was meint ihr dazu?

Danke und Gruss
Aron

OK, hört sich zwar klug an… , aber wo ist der Unterschied zu
einer BU mit Nachversicherungsgarantie

??? Was soll das sein?

und wenn man der
Meinung ist, der Bedarf ist gestiegen, erhöht man seine Rente.
Fände ich irgendwie beruhigender als mir jedes Jahr um meine
Dynamik Gedanken machen zu müssen.

Du bekommst jedes Jahr einen Brief und entscheidest, ob du erhöhen willst oder nicht, das sollte machbar sein, oder?

Ist das so? Ich meine, wenn ich wegen meines Rückens eine
schlechte Psyche habe, dann ist viell. der Rücken die Ursache,
aber eine schlechte Psyche ist doch trotzdem eine Krankheit
weswegen die Versicherung zahlen muss, oder???

Wenn der Arzt der Versicherung sagt, der kaputte Rücken ist die Ursache, dann eben nicht. Ist aber auch etwas theoretisch der Fall.

Naja, ich hätte den Rücken natürlich schon gerne mit drin,
aber welche BU macht das, wenn man schon einen Vorfall hatte,
der gerade mal 1 Jahr her ist.

Ich denke, das wird schwer. Ist der operiert? Dann vielleicht!

Die einzige Möglichkeit, die
ich sehe ist, eine BU mit diesem Ausschluß abschließen, 2
Jahre lang hoffen, dass man da nichts mehr hat und dann einen
Neuantrag bei einer anderen Gesellschaft stellen, wo man es
dann nicht mehr angeben muss. Geht das?

Eher nicht, die meisten fragen 5 oder sogar 10 Jahre zurück. Und wenn der nicht operiert ist, musst du ihn IMMER angeben, egal wie lange es zurück ist!

Einmalbeträge… hm. Aber reicht das, um im BU-Fall davon zu
leben? Wohl kaum, oder?

Natürlich. Du kalkulierst deine monatliche BU-Rente, sagen wir … 1500€. Diese multilpizierst du mit 200 und erhältst du abzusichernde Enmalsumme. Der Vorteil: Wenn BU-Fall eintritt, hast du das ganze Geld, kannst Umbauten vornehmen, Anschaffungen tätigen, etc.
Den Rest legst du steuergünstig an und kassierst Jahr für Jahre deine Auszahlungen ohne Kapitalverlust!!!

Und nein, ein erhöhtes Krebsrisiko
habe ich natürlich nicht. Aber eben ein erhöhtes
Bandscheibenvorfallrisiko. D.h. das wird wohl auch die schwere
Krankheiten Vorsorge ausschließen, oder?

Nein, Bandscheibenvorfall ist NICHT abgesichert. Schau einfach mal in die Angebot der Skandia oder Canada Life (die beiden darf ich nennen, da sie meines Wissens derzeit noch die einzigen sind, die das anbieten).

Stell einen Antrag bei der BU und lass dich überraschen. Wenn
du die andere Seite nicht betrachtest, weißt du nicht was
sinnvoller ist.

Welche andere Seite?

Die Schwere Krankheiten Vorsorge, deren Leistungen und PReise!

Frank Wilke

OK, hört sich zwar klug an… , aber wo ist der Unterschied zu
einer BU mit Nachversicherungsgarantie

??? Was soll das sein?

Man kann die nachträglich die BU-Versicherungssumme (also die im Fall des Falles gezahlte Rente) erhöhen ohne weitere Gesundheitsprüfung. Natürlich steigen dann auch die Beiträge, ist ja klar, aber das tun sie bei der Dynamik ja auch.

Du bekommst jedes Jahr einen Brief und entscheidest, ob du
erhöhen willst oder nicht, das sollte machbar sein, oder?

Ja, theoretisch schon. Praktisch finde ich eine Nachversicherungsgarantie besser, man geht einfach hin uns sagt nach 5 Jahren: Meine Ansprüche haben sich geändert, jetzt hätte ich gerne 500 Euro mehr BU-Rente, also erhöhen…

Wenn der Arzt der Versicherung sagt, der kaputte Rücken ist
die Ursache, dann eben nicht. Ist aber auch etwas theoretisch
der Fall.

Ja, finde ich auch.

Ich denke, das wird schwer. Ist der operiert? Dann vielleicht!

Nein, nicht operiert. War nur ein leichter. Denke die schließen das eher aus. Zuschlag fände ich ja besser, denke, das werden sie aber nicht machen…

Eher nicht, die meisten fragen 5 oder sogar 10 Jahre zurück.
Und wenn der nicht operiert ist, musst du ihn IMMER angeben,
egal wie lange es zurück ist!

Wieso das? Er wurde austherapiert mit KG und Akupunktur, dazu ist keine OP nötig. OP heisst bei der Bandscheibe nicht, dass du geheilt bist, eher im Gegenteil!!!
Ich habe die Gesundheitsfragen neulich ausgefüllt, da wurde nur nach Zeiträumen gefragt: 3 Jahre, 5 Jahre, 10 Jahre. Wenn ich was vorher hatte und seither beschwerdenfrei bin und deswegen auch nicht wieder beim Arzt war, muss ich das nicht angeben.

Einmalbeträge… hm. Aber reicht das, um im BU-Fall davon zu
leben? Wohl kaum, oder?

Natürlich. Du kalkulierst deine monatliche BU-Rente, sagen wir
… 1500€. Diese multilpizierst du mit 200 und erhältst du
abzusichernde Enmalsumme. Der Vorteil: Wenn BU-Fall eintritt,
hast du das ganze Geld, kannst Umbauten vornehmen,
Anschaffungen tätigen, etc.
Den Rest legst du steuergünstig an und kassierst Jahr für
Jahre deine Auszahlungen ohne Kapitalverlust!!!

Wieso mit 200? Ich bin jetzt 31, die BU läuft bis 60. Das sind 29 Jahre, das sind 29x12=348. 200 ist da ein bißchen wenig…

Nein, Bandscheibenvorfall ist NICHT abgesichert. Schau einfach
mal in die Angebot der Skandia oder Canada Life (die beiden
darf ich nennen, da sie meines Wissens derzeit noch die
einzigen sind, die das anbieten).

Aber Rücken generell wird ja wohl drin sein? Da gehört Bandscheibe wohl dazu, oder?

Welche andere Seite?

Die Schwere Krankheiten Vorsorge, deren Leistungen und PReise!

Ich schau es mir mal an, halte z.Z. aber eine BU für sinnvoller. Ich kann auch mal nen Unfall haben oder so? Was dann? In BU ist halt alles drin.

Gruss Aron

Ja, theoretisch schon. Praktisch finde ich eine
Nachversicherungsgarantie besser, man geht einfach hin uns
sagt nach 5 Jahren: Meine Ansprüche haben sich geändert, jetzt
hätte ich gerne 500 Euro mehr BU-Rente, also erhöhen…

Ist die MEhr-Option begrenzt auf 500€? Ich kenne Nachversicherungsgarantie nur bei Heirat, Gehaltserhöhung, Geburt eines Kindes.

Wieso das? Er wurde austherapiert mit KG und Akupunktur, dazu
ist keine OP nötig. OP heisst bei der Bandscheibe nicht, dass
du geheilt bist, eher im Gegenteil!!!

Komishc, dass z.B. KV-Gesellschaften einen operierten Bandscheibenvorfall „lieber“ sehen und mit deutlich weniger Risikozuschlägen belegen als nicht-operierte!

Wieso mit 200? Ich bin jetzt 31, die BU läuft bis 60. Das sind
29 Jahre, das sind 29x12=348. 200 ist da ein bißchen wenig…

Du brauchst 1.000€ im Monat? Dann multiplizierte diese mit 200 --> 200.000€. Warum?
Lege 200.000€ zu 6% an (das ist machbar, machen wir uns nix vor). Das bringt also pro Jahr 12.000€ Zinsen, oder 1.000€ im Monat. Passt genau! Du hast deine BU-Rente und das Kapital bleibt erhalten.

Aber Rücken generell wird ja wohl drin sein? Da gehört
Bandscheibe wohl dazu, oder?

Nein, nein, nein. Versichert sind: Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, viele Herzgeschichten (Bypass, Angioplastie, Aortenplastik, Herzklappen-OP, Erkrankung des Herzmuskels), Transplantation von Hauptorganen, Nierenversagen, fortgeschrittene Leber- und Lungenerkrankung, chronisches rezidivierende Bauspeicheldrüsenentzündung, Quertschnitts- oder Kinderlähmung, Verlust von Gliedmaßen, Multiple Sklerose, Muskeldystrophie, Motor-Neurone-Erkrankung, schwere rheumatoide Arthritis, Abhängigkeit von dritter Persoin, gutartiger Hinrtumor, Bakterielle Meningitis, forgeschrittene Alzheimer vor 65 Jahren, Enzephalitis, Fortgeschritten Parkinson, Schwere Kopfverletzung, Koma, Schwere Verbrennungen, Taubheit, Blindheit, Sprachverlust, HIV-Infektion nach Bluttransfusion).
Hier sind viele Sachen dabei, durch die du nicht unbedingt BU wirst!
Wie du siehst: Rücken - Nein!

Ich schau es mir mal an, halte z.Z. aber eine BU für
sinnvoller. Ich kann auch mal nen Unfall haben oder so? Was
dann? In BU ist halt alles drin.

Achso? Du verlierst einen Arm - bist du dann BU? Eher nicht. Du verlierst dein Gehör durch einen Knall - bist du dann BU? Eher nicht. Du hast Krebs - bist du dann BU? Erstmal nicht! Andere üble Sachen, die nach einem Unfall auftreten, sind heir ebenfalls versichert. Schade dass der MLP-Mensch dir das zumindest nicht mal ANGEBOTEN hat.

Frank Wilke

Hi,

Ist die MEhr-Option begrenzt auf 500€?

Nein, das war ein Beispiel.

Ich kenne
Nachversicherungsgarantie nur bei Heirat, Gehaltserhöhung,
Geburt eines Kindes.

OK, gut zu wissen. Aber Gehaltserhöhung ist doch schonmal was. Ohne die ändern sich meine Ansprüche auch nicht so einfach… :wink:.

Komishc, dass z.B. KV-Gesellschaften einen operierten
Bandscheibenvorfall „lieber“ sehen und mit deutlich weniger
Risikozuschlägen belegen als nicht-operierte!

Ganz ehrlich. Ich finde das wirklich sehr komisch, den ich hab mich damals sehr gut informiert bzgl. OPs. Die Rückfallquote nach OPs ist ungefähr gleich hoch wie die nach Vorfällen ohne OP. Insofern wundert es mich sehr…!!! Im übrigen in die Quote von operierten Vorfällen, die danach ein zweites Mal unters Messer müssen auch sehr hoch.

Wieso mit 200? Ich bin jetzt 31, die BU läuft bis 60. Das sind
29 Jahre, das sind 29x12=348. 200 ist da ein bißchen wenig…

Du brauchst 1.000€ im Monat? Dann multiplizierte diese mit 200
–> 200.000€. Warum?
Lege 200.000€ zu 6% an (das ist machbar, machen wir uns nix
vor). Das bringt also pro Jahr 12.000€ Zinsen, oder 1.000€ im
Monat. Passt genau! Du hast deine BU-Rente und das Kapital
bleibt erhalten.

OK. Klingt gut. Da gebe ich dir recht. Aber ich möchte gerne alle Krankheiten absichern, auch seltene und Unfälle auch.

Nein, nein, nein. Versichert sind: Herzinfarkt, Schlaganfall,
Krebs, viele Herzgeschichten (Bypass, Angioplastie,
Aortenplastik, Herzklappen-OP, Erkrankung des Herzmuskels),
Transplantation von Hauptorganen, Nierenversagen,
fortgeschrittene Leber- und Lungenerkrankung, chronisches
rezidivierende Bauspeicheldrüsenentzündung, Quertschnitts-
oder Kinderlähmung, Verlust von Gliedmaßen, Multiple Sklerose,
Muskeldystrophie, Motor-Neurone-Erkrankung, schwere
rheumatoide Arthritis, Abhängigkeit von dritter Persoin,
gutartiger Hinrtumor, Bakterielle Meningitis, forgeschrittene
Alzheimer vor 65 Jahren, Enzephalitis, Fortgeschritten
Parkinson, Schwere Kopfverletzung, Koma, Schwere
Verbrennungen, Taubheit, Blindheit, Sprachverlust,
HIV-Infektion nach Bluttransfusion).
Hier sind viele Sachen dabei, durch die du nicht unbedingt BU
wirst!

OK. Jetzt mal ne andere Frage. Wie teuer ist sowas?

Achso? Du verlierst einen Arm - bist du dann BU? Eher nicht.

Ich würde mal sagen - je nach Job, viell. ja. Und wenn ich wirklich noch arbeiten kann, dann würde ich das eigentlich auch gerne tun…

Du verlierst dein Gehör durch einen Knall - bist du dann BU?

Wenn mein Job Gehör verlangt, wohl schon, oder?

Eher nicht. Du hast Krebs - bist du dann BU? Erstmal nicht!

Nein, das stimmt. Das bin ich wohl erstmal nicht.

Andere üble Sachen, die nach einem Unfall auftreten, sind heir
ebenfalls versichert. Schade dass der MLP-Mensch dir das
zumindest nicht mal ANGEBOTEN hat.

Ja, stimmt. Aber ich halte ihn mittlerweile eh nicht mehr für so ganz objektiv… ich werde es beim nächsten Termin mal ansprechen. Noch ne Frage dazu: bei der schwere Krankheiten Vorsorge gibt es aber auch eine Gesundheitsprüfung, oder?

Gruss und danke für eure Diskussionszeit. Man lernt viel!!!
Aron