Hallo,
ich bin zwar kein Arzt, habe mich aber kurz auf verschiedenen
Seiten über dieses „hypophysische Adenom“ informiert.
Es besteht ja nicht nur die Gefahr der Gewichtszunahme sondern
auch, dass dieses Adenom auf den Sehnerv drückt und so zur
Erblindung führt.
Ja - auch das, außerdem natürlich noch viele andere „Krankheits-Bilder“, hier im Fall z. B. drückt dieses Adenom auf die Hormon-Produktion bei Herrn X.
Also ist die Gefahr einer Berufsunfähigkeit
relativ hoch (zumindest im Vergleich zu der nicht erkrankten
Bevölkerung).
Da hast Du wahrscheinlich recht.
Hier gilt wohl mal wieder der Grundsatz "Ein
brennendes Haus kann man nicht versichern".
Wie immer bei Versicherern…
Der Versicherung steht grundsätzlich frei, wen sie zu welchen
Konditionen versichert (Stichwort Risikozuschlag bzw.
-ausschluss).
Ja, ist wohl so.
Aber wäre Mister X geholfen wenn alles
versichert wäre, ausser die Folge des Adenoms und einer
bestehenden Adipositas??
Nein, DAMIT wäre Mister X natürlich nicht geholfen, obwohl dann zumindest das „Rest-Risiko“ versichert wäre, also vllt. eine Versicherung unter Ausschluß des Adenoms?
In einem neuen Antrag bei einem anderen Unternehmen müsste
angegeben werden, ob bereits ein Antrag abgelehnt wurde. Wenn
das mit „JA“ beantwortet wird, schließen sich meist schon
viele Türen zu, ohne einen Blick in die Wagnisliste…
So wurde es von Frau ABC bei der Gebäudeversicherung erlebt und es war kein Versicherer zu finden, schließlich haben wir eine Gesellschaft gefunden, die aber eine hohe Selbstbeteiligung verlangt und kräftige Versicherungs-Beiträge…
Wie es im Ausland aussieht kann ich dir nicht beantworten.
Aber viele Versicherer werden es nicht sein, die jemanden mit
„ausländischem“ Wohnsitz versichern. Ausserdem weisst du oft
nicht, wann jemand in Österreich z.B. als berufsunfähig gilt.
Ob da die gleichen Maßstäbe wie bei uns angesetzt werden?!
DANKE Dir sehr!
Grüße
Marie