Hallo,
meine Tochter ist jetzt 18 Jahre alt, wird nächstes Jahr Abitur machen und danach sehr wahrscheinlich studieren. Jetzt trage ich mich mit dem Gedanken, für sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Es wird noch einige Jährchen dauern, bis sie wirklich berufstätig ist und dann situationsgerecht selbst vorsorgen kann. Aber bis dahin hätte sie wenigstens eine Basisabsicherung, falls in der Zwischenzeit etwas passiert. Man kommt zwar - mangels eines jetzt schon vorhandenen Berufs - an der „abstrakten Verweisung“ nicht ganz vorbei, aber es gibt einige Tarife (z. B. Hannoversche Leben), die mir dennoch ganz fair erscheinen und später auch ausbaufähig sind (Aufstockung, Wechsel in höherwertige Tarife ohne nochmalige Gesundheitsprüfung), wenn sie wirklich im Berufsleben stehen wird.
Was meinen die Experten: Ist das grundsätzlich eine gute Idee? Und wenn ja: Worauf sollte man in dieser Situation besonders achten?
Vielen Dank schon einmal im Voraus für alle Tipps!
m.
Hallo,
grundsätzlich halte ich den Gedanken einer frühzeitigen Absicherung für völlig richtig. Beachten sollte man, neben den Möglichkeiten zu Anpassung und Aufstockung, aus meiner Sicht vor allem die Bedingungswerke. Der eine oder andere Versicherer versteckt seine Einschränkungen bei Schülern oder Studenten schon mal im Kleingedruckten. Es gibt ausser dem genannten Unternehmen auch weitere Versicherer, die mit Ihren Bedingungswerken und Anpassungsmöglichkeiten für gut befunden werden.
mfg Michael Rasche
Guten Tag m.
Die Ansicht des Kollegen, dass dies eine gute Idee ist, teile ich auch. Sie ist nicht nur gut, weil sie eine Seltenheit ist -
Eltern bezahlen regelmäßig keine BUV für den Nachwuchs.
Sie ist auch von der Sache sinnvoll. Jedoch.
Besprechen Sie das Vorhaben auch mit Ihrer Tochter. Sie sollte verstehen, was da passiert und warum. Und Sie sollten den Eindruck
gewinnen, dass Ihrer Tochter später den Vertrag weiterführt.
Viele Verträge werden beendet, wenn die Versicherungsnehmereigenschaft
auf den Nachwuchs übertragen wird und der nie so richtig begriffen hat, warum man monatlich für so etwas Geld ausgeben sollte und stattdessen Urlaub, kleine rote Autos und was weiß ich vorzieht.
Gruß
Günther
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