Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichen

Hallo zusammen,

Herr X hat vor 1,5 Jahren bei der BBV eine BU nach Tarif 9809M abgeschlossen.
Nun hat er sich weiter informiert und z.B. eine BU Premium bei Huk24 um 45Euro günstiger als seine bisherige BU gefunden.
Macht es Sinn die alte BU zu kündigen und in die Neue zu wechseln?
Auf Testberichte.de ist Huk24 einer der Testsieger und die BBV ist doch auf den hinteren Plätzen.

Wie kommt solch ein Preisunterschied zustande? Ist ja doch ganz schön viel.

Vielen Dank für eure Antworten.

Grüße
dr.s2

Guten Tag Dr. S,
wenn Herr X noch ein jüngeres Semester ist und zudem gesund, dann kann
ein Wechsel unter Beitrags- und Bedingungsaspekten sinnvoll sein.
Ist Herr X weniger gesund, muss er Sorge haben, überhaupt einen neuen
Vertrag zu bekommen. Ich habe nicht nachgesehen, was im Bedingungswerk des einen oder anderen Ladens drinsteht. Und ich habe auch den genannten Test nicht vor Augen. Herr X muss - um sicher sein zu können, dass er keine Rüben mit Zwiebeln vergleicht - in das
Bedingungswerk und möglichst auf die vierzehnte Sohle hinabsteigen.
Gruß
Günther

Hallo Dr X,

Herr X sollte prüfen, wie lange das Unternehmen besteht.
Besteht es erst seit 20 Jahren, sind evtl. noch keine BU-Fälle eingetreten, demnach noch wenig Schäden und Zahlungen.

Ultrawichtig ist die BU-Prozeßquote. Die sagt aus, wie sehr ein Unternehmen prozessiert, wenn du BU bist.

Ich würde Herrn X dringend davor abraten, wegen 1,95 Euro zu wechseln.
Lieber Bedingungen vergleichen und die äußeren Umstände betrachten.

VG
Melanie

Nun hat er sich weiter informiert und z.B. eine BU Premium bei
Huk24 um 45Euro günstiger als seine bisherige BU gefunden.
Macht es Sinn die alte BU zu kündigen und in die Neue zu
wechseln?
Auf Testberichte.de ist Huk24 einer der Testsieger und die BBV
ist doch auf den hinteren Plätzen.

Ich erzähle die Geschichte immer wieder gerne:
ein ehemaliger MA einer Direktversicherung plauderte aus dem Nähkästchen, daß grundsätzlich alle einkommenden BU-Anträge abgelehnt wurden. Entsprechend wenig Anträge wurden dann zu Leistungsfällen.

Die Frage ist doch:
Wenn es knallt und der Antragsteller wahrscheinlich selber nicht in der Lage ist (gesundheitlich/fachlich) seine Ansprüche der Gesellschaft gegenüber zu begründen, warum steht dann überhaupt eine Direktversicherung zur Auswahl? Nur weil ein Vermittler nicht seine berechtigte Vergütung aus einer Beratung bezieht, ist eine BU noch lange nicht wesentlich günstiger.

Wir könnten auch einen Internet-Arzt bei Krankheiten befragen. In vielen Dingen könnte er uns helfen. Aber wenn man richtig krank ist, ist man doch froh in einem Wartezimmer sitzen zu dürfen?!

Wie kommt solch ein Preisunterschied zustande? Ist ja doch
ganz schön viel.

Ein Alt-Niederrheinisches Sprichwort sagt:
Hebbe kömmt von halde!

Die Kalkulation obliegt der Gesellschaft. Vielleicht passt es, vielleicht auch nicht?!

Vielen Dank für eure Antworten.

Grüße
dr.s2

Gruß
A.