Berufswechselhäufigkeit

Hi,

ist es eigentlich häufig so, dass karrierebewusste Menschen während ihrer beruflichen Laufbahn Firmen wechseln um mehr Geld zu verdienen ? Wenn ja, wie oft wechseln diese Leute und in welchem Alter tun sie das ?

MfG,

Tris

Hallo Tristan,

das ist sicher nicht abschließend zu beantworten.
Meine Meinung:

  • immer den Markt im Auge behalten
  • nach ca. 6-8 Jahren wechseln
    Die Zeiten, dass du grundsätzlich mehr Geld bekommst, sind wohl vorbei, aber es ist eine Investion für deine Zukunft.
    Dagegen spricht persönliche Erfahrung:
    ich habe zwei Ausbildung und bin nach 15 Jahren, nach Übernahme des Betriebes durch einen großen Konzern, danke USA, entlassen worden.
    Mir sind Absagen bei Bewerbungen geschickt worden, die genau diese doppelte Ausbildung (Dipl.-Phys., Lehrer) als Ausschlußkriterium anführten, dass ich ja nur auf einen anderen Job warte.
    Viel Glück Volker

Hi,

ist es eigentlich häufig so, dass karrierebewusste Menschen
während ihrer beruflichen Laufbahn Firmen wechseln um mehr
Geld zu verdienen ? Wenn ja, wie oft wechseln diese Leute und
in welchem Alter tun sie das ?

Mehrere Wechsel sind langfristig umso problematischer, je mehr sie aus rein finanziellen Gruenden geschehen. Wenn aus den Wechseln eine fachliche Weiterentwicklung erkennbar ist, man also nachvollziehen kann, dass der Betreffende seine Sache gut macht, zu Ende bringt um anschliessend etwas Anspruchsvolleres zu tun, notfalls in einer anderen Firma, dann steht einem haeufigeren Wechsel wenig im Wege.
Bedenke jedoch, dass es gut 2 Jahre dauert, eine Firma richtig zu kennen; danach sollte man noch mehrere Jahre bleiben.
Gruss,

Hi,

ist es eigentlich häufig so, dass karrierebewusste Menschen
während ihrer beruflichen Laufbahn Firmen wechseln um mehr
Geld zu verdienen ?

Nich nur, um mehr Geld zu verdienen. Es geht vor allem, darum, seine Position zu wechseln, nicht unbedingt den Beruf. In manchen Firmen kommen interne Bewerber nicht weiter… will man dort Karriere machen, hat man halt Pech gehabt und „muß“ dann zwecks Karriereschrittes zu einer anderen Firma wechseln.

8 Jahre in einer Firma zu bleiben - ohne Veränderung in derselben Position - halte ich für viel zu lange. Auch mit regelmässigen „Aufstiegen“ auf der internen Karriereleiter ist es häufig so, dass man mit 8 oder 10 Jahren in einer Firma als zu unflexibel für die Gegebenheiten einer anderen Firma angesehen wird (was ja nicht heisst, dass es auch so ist). Ich persönlich würde so (grob gesagt) 3-5 Jahre anpeilen, je nach Veränderungsmöglichkeit der jeweiligen Position. Viele Jobs kürzer als 2-3 Jahre werden oft als Unstetigkeit interpretiert.

Wenn ja, wie oft wechseln diese Leute und
in welchem Alter tun sie das ?

In jungen Jahren häufiger, ab 45 wird es eh (leider) schwieriger Jobs zu finden. Bei vielen Bewerbern und Chefs gilt, je älter, desto länger die Verweildauer im Unternehmen, wenns um karrierebedingte Wechsel geht

Gruß
Xelya

hi!

8 Jahre in einer Firma zu bleiben - ohne Veränderung in
derselben Position - halte ich für viel zu lange.

hm, ich bin jetzt 7,5 jahre in „meiner“ firma (meine dritte, die haut den „verbleibs“-schnitt auf über 3 jahre rauf) und habe auch nicht vor, diese zu verlassen, da a) mir mein job hier - bis auf wenige ausnahmen - spaß macht, b) der verdienst voll in ordnung ist und c) es ein sicherer posten ist …

und trotzdem glaube ich nicht, daß ich unflexibel bin …

„job-hopping“ war sicher vor 3-4 jahren noch äußerst „attraktiv“, es kommt halt alles auf die wirtschaftslage an …

grüße,
tomh

1 „Gefällt mir“

Hi,

8 Jahre in einer Firma zu bleiben - ohne Veränderung in
derselben Position - halte ich für viel zu lange.

hm, ich bin jetzt 7,5 jahre in „meiner“ firma (meine dritte,
die haut den „verbleibs“-schnitt auf über 3 jahre rauf) und
habe auch nicht vor, diese zu verlassen, da a) mir mein job
hier - bis auf wenige ausnahmen - spaß macht, b) der verdienst
voll in ordnung ist und c) es ein sicherer posten ist …

Ist doch super, Glückwunsch. Es ging darum, in welchen Abständen diejenigen ihre Arbeitsplätze wechseln, die damit Karriere machen wollen. Und da wird man bei einer so langen Verweildauer in einem Job in einer Firma von vielen Personalern als unflexibel angesehen…ob das dann auch tatsächlich so stimmt, ist natürlich eine andere Frage…

„job-hopping“ war sicher vor 3-4 jahren noch äußerst
„attraktiv“, es kommt halt alles auf die wirtschaftslage an

Ja, klar sollten auch die Möglichkeiten zu wechseln da sein. Wobei ich erlebe, dass es Leute gibt, die tatsächlich in jeder noch so miesen Wirtschaftslage einen neuen, guten Job finden, um wechseln zu können.
Ich würde meinen jetzigen Job auch nur dann aufgeben, um zu wechseln, wenns mir hier langweilig werden würde… oder ein äussest attraktives Angebot reingeflattert :smile:

In diesem Sinne
Schönen Arbeitstag :smile:
Xelya
die ab nächste Woche Urlaub hat *freu*