Berufunfähigkeit und Risikozuschlag

Hallo!

Ich habe vor einiger Zeit versucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.
Da dann das Versicherungsunternehmen darauf bestanden hat, meine ärztlichen Daten einzufordern wurde ich kurzer Hand mit einem Risikozuschlag belegt.
Ich bin sonst nicht Krank oder so, ich habe bloß einen, evtl. vererbten, hohen Cholesterinspiegel nachgewiesen bekommen.
Ob dieser vererbt ist oder nicht wurde bisher nicht bewiesen (ich gehe durch meine Familien Geschichte davon aus - das weiß aber der Arzt nicht!). Mir wurde jetzt schon von 2 Ärzten gesagt, das ich es ersmal mit einer Ernährungumstellung versuchen soll und für Medikamente noch kein Anlaß besteht.
Als ich die Versicherung ins Rollen brachte (es wurde erstmal ein Vorvertrag gemacht) wurde mein Arzt gefragt (da war ich noch nicht wegen meinem Cholesterin dort). Kurze Zeit später bekam ich ein Schreiben, in dem stand, daß mein Arzt nocheinmal wegen meiner Akte befragt wurde.Als ob die Versícherung nicht zufrieden gewesen ist und unbedingt was finden mußte. Dort tauchte natürlich dann der Cholesterintest auf.
Ok…hin oder her- Cholestin bei einem 25jährigen ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, aber Lebensfähig bin ich schon noch…! Und die Ärzte machen auch nicht unbedingt Druck.

Nun wurde ich von der Versicherung mit einem Risikozuschlag von über 400 Euro bedacht, welcher natürlich meine Zahlungen in die Höhe treibt.
So recht will mir niemand Auskunft geben, nicht mal pauschal.
Weiß jemand wie man als Cholesterin- „Halbtoter“ eingestuft wird?
Warum sich ein Risikozuschlag ergibt etc.?

Und dann überhaupt die Rechnung kam mir komisch vor.
35 jahre lang soll ich ca 70 Euro mtl. einzahlen. Im Falle der Unfähigkeit (welches sich sicherlich zu Gunsten der Versicherung schieben und biegen läßt) würde ich monatlich 750Euro bekommen. Wenn ich nicht unfähig bin dann gibt es entweder 50Euro mtl. zur Rente dazu, oder 11200Euro sofort ausbezahlt.
Jetzt sagt mir meine Simple Rechnung (und ich bitte mich dabei zu korrigieren bzw. um Erklärung), daß 70x12 x 35Jahre = 29400Euro ergibt…
Wieso, bekomme ich dann nur 11000Euro ausbezahlt? Wo sind die 18000Euro darüberhinaus noch hin??? Hab ich was nicht mitbekommen?

Vielleicht kann mich jemand aufklären…

Danke an Alle!
Frank

Hallo Frank,

mit einem hohen Cholesterinspiegel ist leider nicht zu spaßen. Angesichts der sehr langen Leistungsdauer von 35 Jahren wiegt die Übersterblichkeit, die durch einen hohen Cholesterinspiegel bedingt wird, natürlich sehr schwer. Ein hoher Cholesteirnspiegel erhöht das Risiko für einen Schlaganfall oder eine koronare Herzkrankheit (primär wäre hier der Herzinfarkt zu nenne) um ein Vielfaches, da sich das Cholesterin in den Blutgefäßen ablagert und die Gefahr besteht, dass irgendwann die Blutzufuhr zum Herzen resp. zum Gehirn nicht mehr gewährleistet wird. Insofern ist der Mehrbeitrag durchaus realistisch.

Wo die 18 000 € hin sind?? Die bezahlst Du für den Versicherungsschutz für 35 Jahre! Die Versicherungsgesellschaft trägt ja für Dich das Risiko der Berufsunfähigkeit. Wenn du nach 5 Jahren Berufsunfähig wird, muss die Gesellschaft dir 30 Jahre lang jeden Monat 750 € bezahlen, dass sind 270 000 €! Wenn sich 1000 Leute gegen BU absichern und davon nur 10 BU werden finanzieren die restlichen 990 mittels ihren Beiträgen die BU-Rente der 100. Insofern gehen deine Beiträge zum größten Teil für andere Versichte drauf, dafür bekommst du die Garantie, ebenfalls eine solche Rente beziehen zu können, falls du Berufsunfähig werden solltest.

Alles verstanden? Wenn nicht, kannst du gerne nochmal nachfragen :smile:

Grüße

Bernd

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Mein Tipp: Angebot der Versicherung…
…zurückstellen und mind. bei 5 anderen Probeanträge einreichen!

Rating von BU-Bedingungen gibt´s hier:

www-fb-research.de (oder .com)
KEINE Werbung - neutrales Rating wie map.report oder finanztest!

Dort die besten aussuchen, Anträge + Angebote direkt anfordern, gleichzeitig Anträge stellen und die Gesundheitsangaben mit Nennung des Arztes wahrheitsgemäß machen.

Gleichzeitig (mit gleichem Datum) deshalb, weil in den Fragen auch dies vorkommt: Wurden bereits Anträge… abgelehnt oder mit Erschwerungen/RZ angenommen? So ist die Frage noch mit NEIN
zu beantworten, da Sie ja den ersten Vertrag mit dem hohen RisikoZuschlag noch nicht angenommen haben, oder?
Falls doch, würde ich dem ganzen widersprechen - vielleicht
wird dadurch der RZ kleiner…

Wenn Sie die verschiedenen Angebote/Verträge vorliegen haben, suchen Sie sich den für Sie besten aus und widersprechen allen anderen innerhalb der gesetzlichen Frist!

Viele Grüße
Heinz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

…zurückstellen und mind. bei 5 anderen Probeanträge
einreichen!

Die werden bei den Gesellschaften natürlich sehr gerne gesehen :smile: Dann darf er 5 mal Arztberichte und Zeugnisse auf eigene Kosten anschleppen.

Gleichzeitig (mit gleichem Datum) deshalb, weil in den Fragen
auch dies vorkommt: Wurden bereits Anträge… abgelehnt oder
mit Erschwerungen/RZ angenommen? So ist die Frage noch mit
NEIN

Damit wandelt er aber auf einem dünnen Eis, dass da heißt Verletztung der Vorvertraglichen Auskunfspflicht…

zu beantworten, da Sie ja den ersten Vertrag mit dem hohen
RisikoZuschlag noch nicht angenommen haben, oder?
Falls doch, würde ich dem ganzen widersprechen - vielleicht
wird dadurch der RZ kleiner…

Es ist doch Illusorisch zu glauben, dass er mit Hyperlipidämie einen Versicher findet, der ihn ohne RZ versicht, und das auf 35 Jahre! Der Zuschlagssatz klingt sehr realistisch und er wird wohl nur wenige seriöse Versicher finden die weniger verlangen werden.

Wenn Sie die verschiedenen Angebote/Verträge vorliegen haben,
suchen Sie sich den für Sie besten aus und widersprechen allen
anderen innerhalb der gesetzlichen Frist!´

Und schon ist er in der SOWA!

Grüße

bernd

Hallo!

Ich habe vor einiger Zeit versucht eine
Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.
Da dann das Versicherungsunternehmen darauf bestanden hat,
meine ärztlichen Daten einzufordern wurde ich kurzer Hand mit
einem Risikozuschlag belegt.
Ich bin sonst nicht Krank oder so, ich habe bloß einen, evtl.
vererbten, hohen Cholesterinspiegel nachgewiesen bekommen.
Ob dieser vererbt ist oder nicht wurde bisher nicht bewiesen
(ich gehe durch meine Familien Geschichte davon aus - das weiß
aber der Arzt nicht!). Mir wurde jetzt schon von 2 Ärzten
gesagt, das ich es ersmal mit einer Ernährungumstellung
versuchen soll und für Medikamente noch kein Anlaß besteht.
Als ich die Versicherung ins Rollen brachte (es wurde erstmal
ein Vorvertrag gemacht) wurde mein Arzt gefragt (da war ich
noch nicht wegen meinem Cholesterin dort). Kurze Zeit später
bekam ich ein Schreiben, in dem stand, daß mein Arzt
nocheinmal wegen meiner Akte befragt wurde.Als ob die
Versícherung nicht zufrieden gewesen ist und unbedingt was
finden mußte. Dort tauchte natürlich dann der Cholesterintest
auf.
Ok…hin oder her- Cholestin bei einem 25jährigen ist nicht
auf die leichte Schulter zu nehmen, aber Lebensfähig bin ich
schon noch…! Und die Ärzte machen auch nicht unbedingt
Druck.

Nun wurde ich von der Versicherung mit einem Risikozuschlag
von über 400 Euro bedacht, welcher natürlich meine Zahlungen
in die Höhe treibt.
So recht will mir niemand Auskunft geben, nicht mal pauschal.
Weiß jemand wie man als Cholesterin- „Halbtoter“ eingestuft
wird?
Warum sich ein Risikozuschlag ergibt etc.?

Und dann überhaupt die Rechnung kam mir komisch vor.
35 jahre lang soll ich ca 70 Euro mtl. einzahlen. Im Falle der
Unfähigkeit (welches sich sicherlich zu Gunsten der
Versicherung schieben und biegen läßt) würde ich monatlich
750Euro bekommen. Wenn ich nicht unfähig bin dann gibt es
entweder 50Euro mtl. zur Rente dazu, oder 11200Euro sofort
ausbezahlt.
Jetzt sagt mir meine Simple Rechnung (und ich bitte mich dabei
zu korrigieren bzw. um Erklärung), daß 70x12 x 35Jahre =
29400Euro ergibt…
Wieso, bekomme ich dann nur 11000Euro ausbezahlt? Wo sind die
18000Euro darüberhinaus noch hin??? Hab ich was nicht
mitbekommen?

Vielleicht kann mich jemand aufklären…

Danke an Alle!
Frank

Hallo!

Danke für Deine (Eure) Auskunft! ICh habe mir sowas schon gedacht, allerdings bin gerade was den Fall der BU angeht etwas skeptisch. Nur mal angenommen mir passiert irgendetwas anderes, ich komme ins Krankenhaus, werde operiert. Ich tauche ab und hab nen Herzinfarkt/ Herzausetzer…die Folge, ich bin Berufunfähig, da ich nicht mehr in meinem Alten Job tätig sein kann. Leider gab es das Beispiel bei meinem Vater (nur wegen einer Hüftgelenk-OP). Natürlich ist ein Herzinfarkt für die Versicherung ein klares Zeichen meines hohen Cholesterinspiegels und damit muß sie nicht zahlen. Mir wurde es so von dem Versicherungsmenschen erklärt. Wenn ein Leiden vorliegt wird gerade dieser Fall ausgenommen und nicht als Versicherungsfall eingestuft. Kurz um, ich wäre für genau diesen Fall nicht versichert.

Bis jetzt habe ich der Versicherung abgesagt, da ich die 70 Euro im Monat nicht aufbringen will. Es gibt im Augenblick andere Prioritäten.

Danke für Eure Hilfe!

Frank

hallo Heinz,
ein äußerst riskanter Vorschlag!
Wenn er erwischt wird (dass schon mal ein Antrag mit Risikozuschlag bestand), kann es passieren, dass er zwar 20 jahre Beiträge bezahlt hat… aber keinen Cent als BUR bekommt!
Wie Bernd schon schreibt: Anzeigenpflichtverletzung.
Außerdem hat die Versicherung recht: es ist eine (für die BUR) recht ernste Krankheit. Also muss ein Risikozuschlag erhoben werden.
Vorteil des Zuschlages: sämtliche Krankheiten, die aus dieser Vor erkrankung entstehen werden, sind mitversichert. Soll heißen: hier wird für einen mehr oder weniger geringen Obulus das „brennende Haus“ versichert.
Das einzige, was er machen kann, ist, sich auf eigene Kosten von seinem Hausarzt ein Attest (Istzustand, wahrscheinliche Entwicklung) erstellen lässt (ca. 60 €). Mit diesem Attest bei verschiedenen Gesellschaften anfragen und zugleich ehrlich angeben (falls danach gefragt wird), dass er schon einen Atrag bei einer Gesellschaft gestellt hatte, der RZ ihm aber zu hoch erschien. Dass er selbstverständlich für einen RZ Verständnis hat und u.U. dazu bereit ist.
Dann könnte auch einer dabei sein, der akzeptabel ist.
Grüße
Raimund

hallo Frank,
Du hast die Versicherung nicht verstanden: wenn die den Antrag mit RZ annehmen, dann ist Deine Cholesterinsache mitversichert. Soll heißen: wenn Du wegen einer krankheit, die auf grund des hohen Cholestrinspiegels enstanden ist BU wirst, dann zahlen die.
Dafür ist ja auch (wie Bernd schon beschreib) der RZ da!
Grüße
Raimund

Mal völlig off topic - Beitrag
Hi!

Kann es sein, dass 70,-€ im Monat recht hoch ist bei einem 25-jährigen für 750,-€ BUR ???

Grüße
Guido

Hi Guido!

Sehe ich auch so, daher habe ich die ganze Sache abgeblasen!
Es sind um genau zu sein 73,nochwas Euro im Monat.

Bei einem Einkommen von rund 1000 Euro…
Ich meine für den selben Betrag könnte ich mir mein nächsten Wagen finanzieren lassen.
Oder halt ansparen. Das ist eben das was ich nicht für akzeptabel halte. Auch wenn es so ist und ich über meinen Risikobetrag andere finanziere, sehe ich dennoch nicht ein wieso ich so hoch bezahlen muß.
Man macht doch nur Miese dabei.
Wenn ich mich zusammen nehme und jeden Monat 73 Eiro anspare habe ich nach 35Jahren 30600 Euro! Und nicht bloß 11000! Zudem kann man ja so geschickt sein und sein Geld für SICH abreiten lassen und nicht für eine Versicherungsgesellschaft, die soviel Kohle hat, das sie nicht mal mehr ausbezahlen muß.
Tut mir Leid, daß ich nichts reeles für mich.
Versicherungschutz gut und schön, sofern es etwas bringt und ich nicht ausgenommen werde.

Und das geht an einen der Vorredner…mir wurde ausdrücklich gesagt, das wenn ich ein Hüftleiden hätte oder sonst was…wenn mein Berufunfähikeit auf Grund dieses Leidens eintritt, habe ich Zappen!!!
Also wenn mich jemand erschreckt und ich bekomme Herzkasperln, und kann meinen Beruf nicht mehr ausführen, weil ich einen Nervenschaden davontrage, sagt die Versicherung einfach…
„Oh, das ist ungewöhnlich und ist eine direkte Folge des Cholesterinspiegels“ Das sehe ich kommen!

Was kommt denn noch? Das ich Brillenträger bin? Das ich 160cm Groß bin, oder in Labors arbeite. Gefahrenzuschlag…blabla.

„Nach Darstellung der Versicherung und den Risikosummen, bin ich außerhalb von 10metern um ein Krankenhaus herum NICHT LEBENSFÄHIG und stelle eine Gefahr für das Allgemeinwohl der Versicherung dar.“

Auch ein Punkt der mich extrem gestört hat, ist der Datenschutz!
Mein Arzt wurde 2Mal befragt, nach meiner Akte (warum nur, weil in der ersten nichts brauchbares drin stand?).
Ich wurde nur davon in Kenntnis gesetzt. Niemand verriet mir was nun für Daten übermittelt wurden! Nicht mal der Arzt (zu dem ich auch noch mal gehe!). Der Versicherungsmensch, gab mir keine Auskunft auch auf mein bitten hin nicht.
Aber alle wußten besser Bescheid wie es mir geht als ich selbst. leute mit denen ich kaum/ gar nicht zu tun hatte…

Die Versicherung sagt ich bin Risikobehaftet! (Ich will den Cholesterinspiegel nicht runterspielen, mir ist klar was für Gefahren und Verantwortung auf meiner Gesundheit lastet).
Die 2 Ärzte sagen machen sie mal ne Diät und dann wird das schon wieder. Ich finde das sind 2 Ungleicheiten, die dem Patienten/Versicherten jeglichen Überlick über seine Situation nimmt.

Gruß
Frank

Hallo Guido,

für einen 25 Jährigen bei 35 Jähriger Laufzeit mit erhöhtem Cholesterinspiegel sind 70 € im Monat recht günstig. Die Versicherung trägt ja die Gefahr im Extremfall 315 000 € zu zahlen. Und wenn man bedenkt, dass heute schon fast ein Viertel aller Arbeitnehmer im Laufe ihres Berufslebens Berufsunfähig werden relativiert sich der Beitrag wieder.

Grüße

Bernd

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo Frank,
Du machst hier eine „Milchmädchenrechnung“. Eine BUR ist kein Sparvertrag bei der Bank. Der Sinn einer Versicherung ist nicht der Spareffekt, sondern die Absicherung. Was hast Du, wenn Du jetzt das Sparen anfängst (was Du mit Sicheheit nicht machen wirst: meine langjährige Erfahrung) und die nächste Woche durch einen Unfall oder organísches Versagen die Arbeitskraft fehlt?
Dann hast Du vielleicht 200 € auf dem Konto.
die Folge daraus: entweder Du hast einen Sponsor (Oma oder Eltern) oder Du erkundigst Dich nach dem kürzesten Weg zum Sozialamt.
Wenn Du 1000 € verdienst, dann brauchst Du auch keine 750 € BUR. Ein paar Kröten wachsen auch von der BfA oder der LVA rüber. Geh auf höchstens 500 €. Das langt!
Dann ist der Beitrag auch günstiger. Ebenso brauchst Du nicht bis zum 65 Lebensjahr versichern. Wer mit 61 BU wird, wird bald darauf verrentet.
Gibt auch ein paar Argumente für 65, klar. Doch würde ich nur bis 60 abschließen.
Lass´ Dir also mal ein neues Angebot machen.
Grüße
Raimund

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Günstig?
Hi Bernd

für einen 25 Jährigen bei 35 Jähriger Laufzeit mit erhöhtem
Cholesterinspiegel sind 70 € im Monat recht günstig. Die
Versicherung trägt ja die Gefahr im Extremfall 315 000 € zu
zahlen. Und wenn man bedenkt, dass heute schon fast ein
Viertel aller Arbeitnehmer im Laufe ihres Berufslebens
Berufsunfähig werden relativiert sich der Beitrag wieder.

Naja - ich habe da noch meine Angebote im Hinterkopf…
Und bei einer BU von 1500 € bei einem 33-jährigen Übergewichtigem mit 20 Jahren Laufzeit lagen die Beiträge zwischen 70 und 90 €…

Kam mir halt im Vergleich nur teuer vor…

Grüße
Guido

Hallo Guido,

Naja - ich habe da noch meine Angebote im Hinterkopf…
Und bei einer BU von 1500 € bei einem 33-jährigen
Übergewichtigem mit 20 Jahren Laufzeit lagen die Beiträge
zwischen 70 und 90 €…

Der Zuschlag wege Übergewicht ist aber immer niedriger als der wegen hohem Cholesterin. Außerdem steigt das Risiko einer BU zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr exponentiell an, vor allem im Bereich 55 bis 60, den hast du ja gar nicht mehr drinnen.

Und dein Vertrag ist insgesamt kürzer.

Grüße

Bernd

Doch nicht so günstig :smile:
hab die Daten mal durch unser Beitragsberechnungsprogramm gejagt :smile: Da würde die BU mit 750 Euro Rente auf 35 Jahre nur 13,79 Euro netto kosten, allerdings ohne Zuschläge.

Grüße

Bernd

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Bernd!

Siehtst Du, bei so einem Betrag hätte ich mitgemacht. Auch war bevor meine Einstufung bekannt gegeben wurde mein montl. Beitrag bei 40 Euro.
Nun sollte ich 450 Euro Risikozuschlag tragen…

Und schwubs habe ich fast ein 3/4 mehr, der eigentlichen Versicherungssumme, nur für den Risikozuschlag zu bezahlen.

Gruß
Frank

Aha *g*
Hi Bernd!

hab die Daten mal durch unser Beitragsberechnungsprogramm
gejagt :smile: Da würde die BU mit 750 Euro Rente auf 35 Jahre nur
13,79 Euro netto kosten, allerdings ohne Zuschläge.

Naja - etwas über 58 € an RZ geht doch noch…

Er sollte sich bielleicht besser mal ein paar andere Angebote (mit Angabe des hier geplanten RZ) einholen…

Liebe Grüße
Guido

Hallo!

hallo Heinz,
ein äußerst riskanter Vorschlag!
Wenn er erwischt wird (dass schon mal ein Antrag mit
Risikozuschlag bestand), kann es passieren, dass er zwar 20
jahre Beiträge bezahlt hat… aber keinen Cent als BUR
bekommt!

Ich meinte doch: Nur wenn er den einen Vertrag mit RZ nicht annimmt, dann bei den neuen Anträgen wahrzeitsgemäß nur einmal
EINE Gesellschaft angibt, die ihn mit RZ angenommen hätte.
So ist es keine ANzeigepflichtverletzung! Die Gesundheitsangaben soll er ja wahrheitsgemäß machen - es ging mir nur darum:
Wenn er zeitlich nacheinander die Anträge einreicht und z.B.
nach dem 4. RZ Angebot erst den 5. Antrag einreicht, muß er auf diesem wahrheitsgemäß die 4 Gesellschaften nennen, die RZ wollen - und dann will ihn die 5. auch nicht mehr…

Gruß Heinz

Wie Bernd schon schreibt: Anzeigenpflichtverletzung.
Außerdem hat die Versicherung recht: es ist eine (für die BUR)
recht ernste Krankheit. Also muss ein Risikozuschlag erhoben
werden.
Vorteil des Zuschlages: sämtliche Krankheiten, die aus dieser
Vor erkrankung entstehen werden, sind mitversichert.
Soll heißen: hier wird für einen mehr oder weniger geringen
Obulus das „brennende Haus“ versichert.
Das einzige, was er machen kann, ist, sich auf eigene Kosten
von seinem Hausarzt ein Attest (Istzustand, wahrscheinliche
Entwicklung) erstellen lässt (ca. 60 €). Mit diesem Attest bei
verschiedenen Gesellschaften anfragen und zugleich ehrlich
angeben (falls danach gefragt wird), dass er schon einen Atrag
bei einer Gesellschaft gestellt hatte, der RZ ihm aber zu hoch
erschien. Dass er selbstverständlich für einen RZ Verständnis
hat und u.U. dazu bereit ist.
Dann könnte auch einer dabei sein, der akzeptabel ist.
Grüße
Raimund