es besteht eine sehr verzwickte Situation.
Eine Schwangere (16 SSW) ist seit Ende Juni krank geschrieben (aufgrund von Depressiven Störungen,hervorgerufen durch die Arbeit).Nach 4 Wochen AU hat die Schwangere die SS festgestellt. Anfang September hat die Schwangere auf Anraten der KK mit dem FA über ein BV gesprochen, dieser hat aber erstmal das Gewerbeaufsichtsamt informiert und die Schwangere wurde weiter von ihrem HA krank geschrieben. Nun wollte die Schwangere ihren Schein für die KK abstempeln lassen und der HA sagt, er kann dieses nicht weiter tun, da der Arbeitgeber am Ende des Monats bei ihm anrief um ihm mitzuteilen das seit Mitte des Monats ein BV vorliegt. Nun hat die Schwangere mit ihrem AG telefoniert der angeblich nicht’s davon weiss. Nun steht sie da und weiss nicht von wem das BV kommt, wo dieses liegt oder sonstiges .
Komplizierte Situation aber kann irgendjemand vielleicht helfen ?? ( Die Schwangere arbeitet als Schichtleitung in einem großen Discounter (Einzelhandel))
Danke und lg
ja, das ist ein wenig verwirrend. Das Gewerbeaufsichtsamt muss der „Anzeige“ des Arztes nachgehen und das Arbeitgeber ist u.U. verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteiung über die auszuübenden Tätigkeiten der Schwangeren zu erstellen. Ich vermute - wenn der AG nicht von dem BV weiß - dass das Gewerbeaufsichtsamt ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen hat…wobei dann auf jeden Fall der AG informiert werden muss. Ich würde zunächst mal beim Gew.A.A. nachfragen, denn wenn die involviert waren/sind, wird es dazu auch irgendeinen Bericht oder Aktenvermerk geben und diesen kann die Schwangere meines Wissens nach auch einfordern.
ich würde empfehlen, die Schwangere zum Frauenarzt zu schicken, der kann als Facharzt anders handeln als der Hausarzt. Auch wegen der Depression, würde ich einen Facharzt empfehlen.
Mir ist nicht klar warum der Facharzt das Gewerbaufsichtsamt informiert hat. Auf jeden Fall sollte sich die Schwangere Angestellte mit dem Betriebsrat in Verbindung setzten.