Hallo
Es tut mir ja sehr leid , falls ich Dir in die Karre gefahren sein sollte , aber ich will mal versuchen , zu antworten :
wenn einer schon von sich weiß:
Ich bin zwar nicht so ganz bewandert in dem Thema
Ich bezog mich nur auf meine erlangten Kenntnisse , nicht auf den letzten Stand der Wissenschaft .
Die Teilchen reiten sozusagen auf eine EM-Welle, sie
vorwärtstreibt und beschleunigt.
Ausgehend davon , das „EM-Welle“ elektromagnetische Welle heißen soll , muß ich die ernste Frage stellen :
Wird ein Elektronenstrahl nennenswert durch einen Lichtstrahl beeinflusst ? Normalerweise nein , es sei denn , es gibt eine Art von Anpassung durch empfindiche Materie ( Materie mit losen Elektronen oder Materie , welche sich aufheizt )
Also ein „Reiten“ oder eine Kopplung wird nicht einfach herzustellen sein .
Geladene Teilchen können nur durch Induktion oder durch elektrostatische Felder beschleunigt werden .
Das ist Unsinn. 
Ja okay , ich dachte gerade nur an Elektronen
, und da bin ich zur Zeit der Meinung , sie können tatsächlich nicht anders beschleunigt werden .
Methoden mit Wellen (Resonanzröhren) , also wo zum
Beispiel Mikrowellen eingespeist werden , wirken praktisch
abwechselnd mit Induktion und elektrischer Feldstärke .
Aha - und das nennt man landläufig elektromagnetische Welle,
Herr Schlaumeier! Wobei bei Runzelröhren nur das elektrische
Wechselfeld von Belang ist für die Beschleunigung des
Elektronenbündels, das dabei zugleich fokussiert wird. Diese
Röhren sind noch etwas komplizierter im Aufbau, weil
berücksichtigt werden muß, daß die Elektronen im Unterschied
zu der em-Welle nur „fast“ Lichtgeschwindigkeit haben.
Also Schlaumeier oder nicht , die elektromagnetische Welle wird in der Runzelröhre nur als Energieträger verwendet .
Die elektromagnetische Welle erzeugt an den „Runzeln“ elektrostatische Felder und auch eine Induktion .
Man beachte auch , das die „Runzeln“ in einem unregelmäßigem Abstand sind , damit man den unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Elektronen gerecht wird . Das sollte doch schon ein Hinweis darauf sein , das Die „Mikrowelle“ nicht selbst direkt antreibt .
Mit Runzelröhre ist ein Hohlraumresonator gemeint .
Wäre die elektromagnetische Welle Ursache für den Antrieb , so könntest Du ja einfach ein glattes Rohr nehmen , hindurchleuchten mit was auch immer , und versuchen , damit Elektronen oder Ionen zu beschleunigen . Ein erfolgloses Unternehmen !
Ein Vortrieb durch Strahlung wäre so etwas wie die Nutzung des
Sonnenwindes .
Von Strahlung nicht-elektromagnetischer Art wie im Sonnenwind
war hier nicht die Rede.
Hier muß ich mich entschuldigen , gemeint war vielmehr der Druck der Strahlung des Sonnenlichtes . Und der ist eigentlich sehr gering .
Hier werden z.B. die Teilchen mit einem Linearbeschleuniger
eingeschossen und danach in Form eines Wölkchens elektrostatisch beschleunigt .
Das ist Unsinn. Siehe oben.
Ob „Wölkchen“ oder „Bunch“ ist mir eigentlich egal , weil ich nicht beruflich damit zu tun habe . Aber ich habe da in ein DTV Lexikon geschaut , und da steht auf einem Bild , Protonen werden mit einem Linearbeschleuniger in ein Protonensynchrotron eingeschossen , aber es scheint wohl verschiedene Methoden zu geben .
Außerdem ist das kein Wölkchen sondern ein Bündel (engl.
bunch).
Warum auf dem kurvigen Weg die Synchrotonstrahlung entsteht , versteh ich zwar nicht
Danach war aber gefragt. Synchrotronstrahlung ist die
relativistische Variante der em-Abstrahlung einer radial
beschleunigten Ladung, wie sie schon in der
nichtrelativistischen Elektrodynamik beschrieben wird.
Bremsstrahlung ist dasselbe in grün, nur daß sich der Effekt
im atomaren Volumen abspielt.
Und ich habe auf versucht darauf zu antworten . Auf so hochgestochene Formulierungen verzichte ich gerne und möchte nochmals auf meine Vermutung auf Spins oder innere Oszillationen in beschleunigten Teilchen hinweisen . Ein absolut homogenes geladenes Teilchen ohne innere Aktivitäten würde nämlich nach meiner Meinung keine Strahlung abgeben .
Jetzt hör ich aber auf , ist mir ja zu blöd
MfG