Beschleunigung

Hallo,

ist es richtig, dass mein Körper z.B. beim Autofahren durch ein Schlagloch oder über eine holprige Piste enormen Beschleunigungswerten (10 oder 20 G) ausgesetzt ist?
Da diese Beschleunigungen aber nur für den Bruchteil einer Sekunde wirken, habe ich damit dann keine Probleme.

Gibt es irgendwo diesbezüglich Meßwerte?

Gruß,
CaipiMan

Hallo,
kommt drauf an!
Meiner Meinung nach Definitionssache!

Grundsätzlich kann menschliches Gewebe auch noch weit aus höheren „Beschleunigungen“ ausgesetzt werden!

Wenn man z.B. einen Ton hört, dann ist (auch) das Trommelfell des Menschen enormsten Beschleunigungen ausgesetzt!!

Es kommt ja dabei - wie Du auch schon schreibst - auf die Beschleunigungsstrecke, bzw. auf die Beschleunigungsdauer an!!

Die größte Beschleunigungsstrecke ( Aber nicht unbedingt die größte Beschleunigung! s. Oberschwingungen) dürfte etwa das Radlager machen. Ein Gehirn, das mit dem Radlager starr verbunden ist, dürfte einige Probleme bekommen!

Dann werden ja aber (in Richtung Insasse) die Schwingungsamplituden entsprechend abgedämpft! Es können Oberschwingungen (noch höhere „Beschleunigungen“ entstehen, deren Amplituden aber immer geringer werden.

Ein normales menschliches Gehirn dürfte dann mit Auto fahren nicht viel Probleme haben… Höchstens während der Fahrprüfung vielleicht :wink:

Gruß, Joachim.

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Hallo,

ein Ami-Professor hat mal für die NASA einen ehemals geheimen Selbsttest durchgeführt und sich innerhalb von 1,7 Sekunden auf 1000 km/h beschleunigen und wieder auf Null abbremsen lassen. Da haben bis zu 45G bis zu 0,5 Sekunden gewirkt. In der Zeitlupe sah es aus, als würde ihm das Fleisch von den Knochen gezogen. Nach 4 Wochen Krankenhaus ist der jedoch wieder normal rumgelaufen.
Da sollte uns das Schlagloch keine Probleme bereiten.

Gruß
Tilo

ein Ami-Professor hat mal für die NASA einen ehemals geheimen
Selbsttest durchgeführt und sich innerhalb von 1,7 Sekunden
auf 1000 km/h beschleunigen und wieder auf Null abbremsen
lassen. Da haben bis zu 45G bis zu 0,5 Sekunden gewirkt.

Hat sich da nicht die Netzhaut von den Augen gelöst?

Qualten
Hallo, Oliver, hallo, Spiedies!

Eine verblüffende Konsequenz der schwindenden Wirkung von hohen Beschleunigungen/Geschwindigkeiten bei wachsender Frequenz/schwindendem Weg ist die Tatsache, daß sogar der Mensch höhere elektrische Spannungen bis Millionen von Volt („echte“ Volt, keine Elektronenvolt!)
unbeschadet aushalten kann. (Hochfrequenz mithilfe eines Teslatransformators). Der tatsächliche Weg der Lafdungen im Körper ist eben noch wesentlich kleiner als die Gewebezellen. Allerdings leuchten bei so hohen Frequenzen/kurzen Wegen auch schwerlich Glühlampen.
Aber die von solchen Schwingungen ausgehende „Elektromagnetische Welle“ sind natürlich energiereich und weitreichend.
Wer weiß, vielleicht schwingen die noch nicht gefundenen „Super-Mikroteilchen“ ("unterhalb der Quarks viellciht) in solchen superhohen Frequenzen?
Vielleicht daher E = m*c^2 ???

Nachdenklich fragt
Manni.

Achso, „moin, manni“

Krüßli…