Beschleunigungssensor ADXL 202

Hallo Leute,

hier hab ich gleich nochmal eine Frage, diesmal aber über ein ganz anderes Thema: Hat jemand von Euch schon mal was über den Beschleunigungssensor ADXL202 gehört, den es bei Conrad für ca. 55 EUR zu kaufen gibt?
Ich wollte mich da mal schlau machen bezüglich Funktionsprinzip und Messgenauigkeit. Aber die Datenblätter von diesem IC haben bei mir eher für mehr Verwirrung als Klarheit gesorgt :frowning:

Dieses Bauteil soll angeblich in der Lage sein, sowohl statische Beschleunigungen (z.B. Erdbeschl.), als auch Dynamische (z.B. Vibrationen) messen zu können und das Ergebnis entweder als analoge Spannung (a ~ U) oder als pulsbreitenmoduliertes Signal (Beschl. als Funktion des Tastverhältnisses) auszugeben.
Es soll auch Beschleunigungen in zwei Achsen vermessen können, sodass unter Einbeziehung der Erdbeschleunigung eine Winkelmessung möglich ist!

Nur, wie soll das funktionieren? Kann dieses winzige Bauteil wirklich ein mechanisches System aus Masse und Feder beinhalten, sodass die Beschleunigung mit a = F/m berechnet werden kann (wobei F = D*s, D = Federkonstante)? Oder gibt es in der Physik noch andere Methoden, die Beschleunigung zu messen UND die entsprechende Messvorrichtung auf so kleinem Platz unterzubringen?
Wie genau können diese Messungen dann maximal sein?

Vielen Dank für Eure Antworten!

Gruß, Stefan

P.S.: Bin mir nicht ganz sicher, ob der Artikel hier reinpasst. Wenn Ihr der Meinung seid, dass er ins Physik-Brett gehört, gebt mir bitte Bescheid.

Hallo,

hier hab ich gleich nochmal eine Frage, diesmal aber über ein
ganz anderes Thema: Hat jemand von Euch schon mal was über den
Beschleunigungssensor ADXL202 gehört, den es bei Conrad für
ca. 55 EUR zu kaufen gibt?

Hab ich mir mal angesehen.
Ansonsten sind monolytisch integrierte Beschleunigungssensoren nix übermäßig
neues.

Ich wollte mich da mal schlau machen bezüglich
Funktionsprinzip und Messgenauigkeit. Aber die Datenblätter
von diesem IC haben bei mir eher für mehr Verwirrung als
Klarheit gesorgt :frowning:
Dieses Bauteil soll angeblich in der Lage sein, sowohl
statische Beschleunigungen (z.B. Erdbeschl.), als auch
Dynamische (z.B. Vibrationen) messen zu können und das
Ergebnis entweder als analoge Spannung (a ~ U) oder als
pulsbreitenmoduliertes Signal (Beschl. als Funktion des
Tastverhältnisses) auszugeben.

Ja, so steht es auch im Datenblatt.
Wo ist da das Problem? Das Ding weiss ja nicht, woher
die Beschleunigung kommt.
Bis 500Hz klappt es offensichtlich problemlos, was für
normale mechanische Systeme völlig ausreichend ist.

Es soll auch Beschleunigungen in zwei Achsen vermessen können,
sodass unter Einbeziehung der Erdbeschleunigung eine
Winkelmessung möglich ist!

Ja, das Ding hat sogar 2 Systeme integriert.
-> x- Achse und y-Achse. Damit kann man eine Verhöltnis-
messung machen, die den Winkel repräsentiert.

Nur, wie soll das funktionieren? Kann dieses winzige Bauteil
wirklich ein mechanisches System aus Masse und Feder
beinhalten, sodass die Beschleunigung mit a = F/m

ja logisch, da ist eine Masse mit winzig kleine Federn
ins Silizium geätzt. Das ist technologisch heute kein
Problem mehr.

berechnet
werden kann (wobei F = D*s, D = Federkonstante)?
Oder gibt es
in der Physik noch andere Methoden, die Beschleunigung zu
messen UND die entsprechende Messvorrichtung auf so kleinem
Platz unterzubringen?
Wie genau können diese Messungen dann maximal sein?

Das hängt von vielen Einflußgrößen ab. Schaue dazu mal
die techn. Daten in der Tabelle und die nachfolgenden
Graphen an. Da sind Auflösung, Temperaturdrift,
Linearität, Rauschen usw. angegeben.
Eine Genauigkeit im Bereich von ca. 1…5% des Meß-
bereiches (2g) sollte gut machbar sein (abhängig von
den Einsatzbedingungen)
Gruß Uwi