Hallo,
ich bin irritiert.
A wurde eine Klage durch B angedroht (die ohnehin haltlos war), die aber noch nicht vom Gericht zugestellt wurde.
A bekommt vom Amtsgericht ein Schreiben, in dem es nur darum geht, dass der Antrag von B (Kläger) auf PKH abgelehnt wurde, weil die Unterlagen nicht rechtzeitig vorgelegt wurden.
A hat dadurch z. B. den Vorteil, dass ihm nun die Adresse B bekannt wurde, und sich so eine Recherche nach dem Wohnort von B spart und nun einen Mahnbescheid erlassen kann.
Meine Frage:
A freut sich natürlich 
Aber streng genommen geht es den noch nicht „rechtskräftig“ Beklagten A nichts an, ob B einen PKH-Antrag abgelehnt bekam.
Für das Verfahren ist das doch unerheblich, da die Klage erst dann erfolgt, wenn B die Gerichtskosten vorstreckt.
Wieso ist sowas zulässig und fällt nicht unter den Datenschutz?