Hallo…
nehmen wir mal an, ein Arzt; in einem Krankenhaus; verweigert die medizinische Versorgung, mit der Begründung, man wäre gar nicht richtig krank sondern hätte nur psychosomatische Beschwerden.
Er gibt eine Ferndiagnose ab. Er hat den Patienten nicht einmal gesehen, untersucht und auch keine ärztlichen Befundberichte, Röntgenbilder usw. gesehen, sondern seine Diagnose nur anhand des Anmelde-Fragebogens des Patienten gestellt.
Er behauptet, der Patient wäre nur psychosomatisch krank, weil der Patient ein krankes Kind hat und ein schweres Leben (ohne überhaupt Details aus dem leben zu kennen, ohne das kranke Kind zu kennen).
Die Kinder wären schuld an die psychosomatischen Krankheiten.
Er behauptet auch, dass z.b. eine Knochenfraktur und ein Bänderriss; und der Patient nur mehrfach operiert worden ist , weil der Patient ein schweres Schicksal hat, wegen dem kranken Kind.
Der Arzt schreckt nicht zurück und schaltet deswegen andere Dienste ein, die sich um den psychisch kranken Patienten kümmern sollen.
Er behauptet sogar, dass der Patient in die Psychiatrie-Klinik gehört.
Er erklärt das diesem Patienten nicht einmal persönlich, sondern nur lapidar am Telefon.
Der Patient hat sich deswegen sowohl beim Vorgesetzten dieses Arztes beschwert und auch bei der Klinikverwaltung und beim Geschäftsführer der Klinik.
Aber nichts passiert.
Die Beschwerde ist fast 3 Monate her und alles was der Patient zu hören bekommt, ist, er möge sich noch gedulden, weil der Arzt, der Vorgesetzte, der Verwaltungschef, der Klinikchef im Urlaub sind und weil noch was besprochen werden muss und und und !
Die Klinik reagiert nicht auf die Forderungen des Patienten eine schriftliche Stellungnahme abzugeben und ignoriert gesetzte Fristen des Patienten.
Der Patient glaubt nur hingehalten zu werden.
Und eine Beschwerde bei der Ärztekammer (Patientenberatung) brachte nichts; da wurde noch Verständnis für den Arzt aufgebracht und gesagt "vielleicht hat der Arzt ja mit allem Recht und der kranke Sohn ist an den Krankheiten schuld und der Patient ist nur psychisch krank.
Auf den Hinweis, dass der Patient nicht einmal angesehen und nicht untersucht wurde usw., kam keine Reaktion.
Durch dieses Verhalten des Arztes, wird dem Patienten eine dringend benötigte Therapie und medizinische Behandlung versagt.
Der Gesundheitszustand des Patienten verschlechtert sich.
Fragen :
- wie sollte sich der Patient nun verhalten ?
- Was kann der Patient rechtlich tun ?
mfG