Bei einer Bank gibt es sehr häufig Probleme mit Überweisungen
(starke Verzögerung),
„Überweisung wurde Gründonnerstag um 17 Uhr in den Briefkasten
geworfen und bis Dienstag (6 Tage!!!) ist das Geld immer noch
nicht auf dem Empfängerkonto.“
Ich weiss, dass Du gerne mal die Sicht des Finanzberaters bzw.
der Finanzinstitutionen verteidigst.
Wenn sie richtig ist, warum nicht? Weder gehört mir eine Bank noch habe ich vor, eine zu gründen. Insofern kann mir eigentlich egal sein, was die Bevölkerung über das Kreditgewerbe denkt. Darüber hinaus bin ich der letzte, der leugnen würde, daß einzelne Mitarbeiter der Kreditinstitute Mist bauen, was sie nicht von den Mitarbeitern anderer Branchen unterscheidet.
Was mich hingegen stört, sind Pauschalurteile, die aus Einzelfällen geboren werden und dann als Regelfall verkauft werden. Dies stört mich aber bei allen Branchen und eben nicht nur bei Kreditinstituten. Naturgemäß kann ich aber besser beurteilen, was in der Finanzwirtschaft üblich ist, als bspw. die Verhältnisse im Bergbau, weswegen ich mich zu letztgenannter Branche eher selten äußere.
Wie schwach die Basis ist, auf der die Pauschalurteile beruhen, kann man übrigens ein bißchen weiter oben im Artikelbaum sehen, in dem weder der von mir direkt angesprochene noch der Spätereinsteiger etwas stichhaltiges dazu gesagt haben, warum diese und jene Bank unseriös ist und wie sich das äußert.
Dabei ist obiges
Beispiel allerdings gut geeignet zu hinterfragen, ob das so
sein muss. Ja es gibt Wochenenden, ja es gibt
Feiertage…aber sollte DAS heutzutage noch ein Grund sein.
Es brauch sicherlich keine hochqualizierten überstrapazierten
Angestellten um einen einfache Überweisung zu bearbeiten.
Hier fehlt es klar an Service! Es gibt anscheinend noch zu
wenige unqualifizierte Arbeitslose.
Der letzte Spruch war vollkommen unnötig und was den Rest angeht, solltest Du Dich zunächst mal an die Europäische Zentralbank wenden, denn die stellt die Plattform für die meisten Zahlungen zur Verfügung und das eben nur wochentags.
auch falsche Beratung etc.
Es soll auch schon mal vorkommen, daß die Kunden Antworten
geben, von denen sie später nichts mehr wissen wollen.
Aus dem Grund gilt ja nur das, was schriflich festgehalten
wird. Ich würde das eher so formulieren, dass Kunden
Antworten geben, die sie so später gar nicht mehr
nachvollziehen können/wollen und es so darstellen, dass der
Berater diese ihnen förmlich in den Mund gelegt hat.
Die Fälle mag es geben, aber viel häufiger sind aus meiner Sicht die Fälle, in denen der Kunde immer weiter nickte anstatt nachzufragen, obwohl er nur Bahnhof verstand oder eben solche, in denen der Kunde nur die Hälfte verstand und sich selbst fürderhin als Experte betrachtet. Derartige Beispiele liest man auch hier im Forum immer wieder, so z.B. gerade neulich zum Thema Lastschriften im Rechtsbrett.
Gruß,
Christian