Ich habe von einem Fall gehört in dem ein Mieter fristlos seine Wohnung kündigen möchte weil er der Meinung ist das er Gesunheitsschäden davon trägt weil in seiner Nachbarwohnug schwer Alkoholkranke wohnen die ihn nachdem sie betrunken aufeinander los gegeangen sind immer wieder Hilfe bei ihm suchen. Sie Lärmen wohl auch ständig und belästigen ihn zur Nachtzeit indem sie an seiner Tür klingeln. Dieser Mieter gab an das er durch die ständigen Belästigungen und das lärmen der Störer mittlerweile in einem Psychischen und Pysischen Erschöpfungszustand ist. Soweit ich das mitbekommen habe kürzt er die Miete seit 4 Monaten um 50% und es läuft eine Räumungsklage gegen die Nachbarn. Desweiteren notiert er die Störungen durch ein Protokoll das er dem Vermieter zukommen lässt.
Was denkt ihr hat er eine möglichkeit damit durchzukommen wenn er sich ein Attest holt ?
Er behauptet das er riesige Aggressionen gegen die Nachbarn hegt und kurz davor ist durchzudrehen.
Hallo Bernd,
da ich vor ein paar Jahren das Gleiche wie dieser Mieter erlebt habe kann ich gut nachfühlen, was diese Situation für ihn bedeutet.
Hat dieser Mieter eine Mietrechtsschutzversicherung?
Er sollte auf jeden Fall rechtlichen Beistand suchen, z. B. bei den Mietervereinen.
Das Führen eines Lärmprotokolles ist auf jeden Fall wichtig, sollte aber die Uhrzeiten und die Art der Störungen nachhalten. Zeugen sind optimal.
Dass dieser Mieter die Miete gemindert hat ist rechtens. Ob die Höhe von 50% gerechtfertigt ist kann ich nicht beurteilen.
In meinem Fall wurden durch das Gericht nur 10% anerkannt.
Diesem Mieter wünsche ich alles Gute und viel Kraft zum Durchhalten
Zorro
Also eine Mietrechtversicherung hat er sicher nicht. Die 50% wurden vom Vermieter bis dato angenommen.
Denkt ihr das ein Psychologe ihm das bescheinigen wird ?
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