Besorgen?

Hallo Wissende!
Was bedeutet denn das Wort „besorgen“ in dem unten zitierten Text?

„Anlagen zum Lagern, Abfüllen, Herstellen und Behandeln wassergefährdender Stoffe sowie Anlagen zum Verwenden wassergefährdender Stoffe im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und im Bereich öffentlicher Einrichtungen müssen so beschaffen sein und so eingebaut, aufgestellt, unterhalten und betrieben werden, dass eine Verunreinigung der Gewässer oder eine sonstige nachteilige Veränderung ihrer Eigenschaften nicht zu besorgen ist“

Danke für jeden Hinweis
Der Wanderer

verursachen owT
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Hi Mucke,

besorgen [mhd. besorgen, ahd. bisorgēn = mit Sorge bedenken, sorgen]:

  1. a) etw. beschaffen; kaufen: Fahrkarten, Zigaretten, etw. zum Essen b.; sie hat für die Kinder Geschenke besorgt; ich will mir das Buch noch heute b.; können Sie mir ein Taxi, einen Gepäckträger b.?; jmdm. eine Stelle b.; b) (ugs. verhüll.) heimlich mitnehmen; stehlen: die Steine habe ich mir auf einer Baustelle besorgt. 2. a) erledigen; (einen Auftrag) ausführen; dafür sorgen (2), dass etw. erledigt wird: ein Geschäft b.; er besorgte die Auswahl der Gedichte für das Lesebuch; er brauchte sich nicht darum zu kümmern, das besorgte alles sein Referent; einen Brief b. (dafür sorgen, dass er zur Post kommt); der Linksaußen besorgte (erzielte) den Anschluss, das 2 : 1; Sprichwort: was du heute kannst b., das verschiebe nicht auf morgen; b) sich um jmdn., etw. kümmern: die Kinder, die Blumen b.; [jmdm.] den Haushalt b.; trotz ihres hohen Lebensalters besorgte sie ihren Haushalt noch allein; c) * es jmdm. b. (1. ugs.; es jmdm. heimzahlen; jmdm. gründlich die Meinung sagen: dem werd ich’s noch b.! 2. salopp; jmdn. geschlechtlich befriedigen). 3. (geh. veraltend) a) befürchten: es ist/steht zu b., dass …; b) sich sorgen (1): ich besorgte mich, wie ich ihr mein Beileid aussprechen sollte.

aus Duden

Grüße
Jürgen

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Hi Jürgen,

hmm, über diesen Ansatz habe ich noch gar nicht nachgedacht. Sehr interessant.

Allerdings bin ich nicht sicher, ob das wirklich zutrifft. Ich verstehe das so, daß man diese Apparaturen so zu bedienen hat, daß keine Schädigungen davon ausgehen können bzw. daß dadurch keine Nachteile verursacht werden können.

Gruß Mucke

Hi Mucke,

wenn ich „besorgen“ mit „befürchten“ tausche, dann passt das IMHO sehr gut…

(„Anlagen […] müssen so beschaffen sein […], dass eine Verunreinigung […] nicht zu befürchten ist“)

Ehrlich gesagt halte ich aber das deutsch für extrem altmodisch:smile:

Grüße
Jürgen

Hallo !

„Nicht zu befürchten“, event. auch „nicht zu erwarten“ ist.

Gruß max