Bespitzelung mal anders, durch alle Mitarbeiter

Guten Tag,
ich weiß, dass es über Bespitzelung am Arbeitsplatz schon viele Beiträge gibt, aber ich möchte eure Ansicht zu folgendem Sachverhalt wissen:
AN X arbeitet in einer sozialen Einrichtungmit ca. 25 Mitarbeitern. Die Geschäftsführung hält unter den 4 Teamleitern eine Sitzung ab, in der sie die Bespitzelung des X anordnet, beinahe wie eine Dienstanweisung:
„Ich will alles über X wissen, ich weiß nicht, ob ich ihm trauen kann. Ich kann niemanden brauchen, dem ich nicht trauen kann. Ich will, dass mir jedes Wort berichtet wird, das X spricht, egal wo und wann. ob privates Gespräch oder Fachgespräch. Ich will seine Meinung zu allem hören, will wissen, wen er kennt, wer seine Freunde sind, mit wem er in seiner Freizeit Kontakt hat, welche Kneipen er besucht und welche Musik er hört. Es ist ganz wichtig, dass ihr ihn immer wieder in Gespräche verwickelt und alles über diese Person in Erfahrung bringt. Ich bin mir ganz sicher, dass etwas mit dem nicht stimmt, ich weiß nicht genau was. Es ist in eurem Interesse, dies in Erfahrung zu bringen.“

Dass Leute von Detektiven oder Kameras bespitzelt werden, hört und liest man ja oft, aber wie ist die Lage, wenn man die eigenen Mitarbeiter damit beauftragt und diese sich mit Freuden darauf einlassen und alle mitmachen?

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Hallo,

sind diese Äußerungen im vorliegenden Fall beweisbar ?
Gibt es im Betrieb einen PR/BR ?

&Tschüß
Wolfgang

Es gibt keinen BR, was ist PR?
AN X selbst ist Ohrenzeuge, muss davon ausgehen, dass ihn niemand stützen wird.
Im Verlauf haben die anderen Mitarbeiter brav die Anweisung befolgt.

Es gibt keinen BR, was ist PR?

PR= Personalrat, ist bei „sozialen Einrichtungen“ je nach Rechtsform bzw. Trägerschaft nicht unüblich.

AN X selbst ist Ohrenzeuge, muss davon ausgehen, dass ihn
niemand stützen wird.
Im Verlauf haben die anderen Mitarbeiter brav die Anweisung
befolgt.

Dann sollte X sich sofort Rechtsrat bei einem Fachanwalt vor Ort holen, wie er sich verhalten sollte.
Grundsätzlich gilt, das der AG ganz schlechte Karten hat, wenn er im Privaten rumschnüffelt und das dann auch noch arbeitsrechtlich verwenden will.

o.k. arbeitsrechtlich wil er es nicht verwenden. Er will nur wissen, mit wem X über die Arbeit spricht, weil es für GL dann brenzlig werden könnte.
Danke