Besserwisserei im Verkehr

Hallo Auto-Menschen!

Ich habe einige Posts im Thread unten, zum Rasen und Drängeln gelesen, und wollte einmal von euch wissen, was ihr zu diesen (absichtlich provokanten) Aussagen meint:

Die herausragenden Eigenschaften deutscher Autofahrer sind:

  • Jeder weiss alles besser als alle anderen Verkehrsteilnehmer, und versucht dies ständig durch sein Verhalten den anderen zu beweisen.

  • Die Verkehrsregeln sind dem Deutschen sehr wichtig, aber nur solange er dadurch Boden gewinnt. Will er jemanden maßregeln, werden die Regeln ohne weiteres missachtet.

  • Sportliches Autofahren bedeutet für den Deutschen lediglich schnell zu fahren, sportliche Fairness oder Freude am Miteinander fehlen ihm.

  • Der eigene Fahrstil wird den anderen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufgezwungen.

  • Auf Fahrfehler anderer wird zumeist mit Bosheit reagiert.

  • Für die Sicherheit im Verkehr sind grundsätzlich andere zuständig, da jeder einzelne ja perfekt und vollkommen verantwortungsbewusst fährt.

Genug gemosert, jetzt dürft ihr mich gerne durch eure qualifizierten Antworten eines besseren belehren. (Hier, und nicht auf der Straße :wink:

Gruß,
Peter

Hallo Peter!

Ich kann die von Dir aufgestellten Behauptungen alle unterschreiben.
Mir fällt das oft auf, wenn ich im Ausland runfahre und den unterschiedlichen Fahrstil dort bemerke…

Viele Grüße
HylTox

PS: vielleicht eins noch: Radfahrer sind Verkehrshindernisse, denen der deutsche Autofahrer mal zeigen muß, wo es langgeht (wenn er sie wahrnimmt und nicht übersieht).

Hallo HylTox

das die anderen autofahrer perfekt fahren und somit für die sicherheit verantwortlich seien sollen, sehe ich genau andersherum. ich rechne immer mit den fehlern anderer und hab damit auch schon mindestens 10 unfälle vermieden.

PS: vielleicht eins noch: Radfahrer sind Verkehrshindernisse,
denen der deutsche Autofahrer mal zeigen muß, wo es langgeht
(wenn er sie wahrnimmt und nicht übersieht).

genau. vorallem wenn die radfahrer auf der strasse sind und ein lkw nicht vorbeikommt und mit 10 km/h hinterher tuckeln muss und sich dahinter eine lange schlange bildet.

es ist doch besser, wenn die radfahrer auf dem fussweg fahren. läuft eh kaum einer drauf. ausserdem wenn auf dem fussweg was passiert, ist es lange nicht so verheerend, als wenn ein auto einen fahrradfahrer überrollt.

gruss umungus

Hi Peter!
Deine Einschätzungen kann ich „unterschreiben.“
Eine These möchte ich aufgreifen:

  • Sportliches Autofahren bedeutet für den Deutschen lediglich
    schnell zu fahren, sportliche Fairness oder Freude am
    Miteinander fehlen ihm.

Nach meiner Auffassung ist die Diskrepanz in der mittlerweile sehr hohen Verkehrsdichte zu suchen. Ich schildere das ´mal aus meiner Sicht:
In dem Ballungsraum Ruhrgebiet geht beim üblichen Berufsverkehr fast gar nichts mehr. Ein flüssiges Autofahren ist somit gar nicht mehr möglich. Dies führt zwangsläufig zur einer „Ablehnung“ der anderen Fahrzeuge. Eine „Freude am Miteinander“ kann so gar nicht entstehen. Für meinen Teil habe ich seit geraumer Zeit eine Teillösung eingeführt. Ich versuche bei der abendlichen Heimfahrt so entspannt wie möglich zu sein, da ich keine Lust mehr habe mich in der Blechdose unnötig aufzuregen.
Das größte Problem bei einem hohem Verkehrsaufkommen ist diese ständige Behäbigkeit der meisten Verkehrsteilnehmer. Im „Pott“ scheint es für die meisten normal zu sein, nach einer Rotphase an der Kreuzung ersteinmal den ersten Gang zu suchen. Wenn die Ampel ein oder zwei Sekunden Grün leuchtet, wird langsam(!) losgefahren. Der Hintermann zieht dann ´mal so langsam nach. Bei einer Grünphase von 30-40 Sekunden schaffen es max. zehn Fahrzeuge diese zu nutzen. Man könnte fast meinen, daß die meisten Menschen gar nicht nach Hause wollen. (siehe Scheidungsrate :wink:).
Mich darüber nicht aufzuregen, fällt mir immer noch schwer. Deshalb versuche ich so oft wie möglich das Motorrad zu nutzen. Wenn möglich, gehöre ich dann auch zu denen, die sich mir ihrem ´Bike´ nach vorne „drängeln“.
Für einen perfekten und untadelbaren Autofahrer halte ich mich trotz 25tkm/a auch nicht, jedoch habe ich bei vielen Menschen das Gefühl, daß sie bei einem hohen Verkehrsaufkommen völlig überfordert sind und mit viel Angst hinter ihrem Lenkrad sitzen.
So habe ich es bis heute noch nicht verstanden, daß man auf einer gut ausgebauten Straße mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70km/h, bei einsetzendem Regen nur noch 60km/h fährt. Für mich ein Zeichen, daß der Fahrer überfordert ist.
(Ebenfalls an der eingestellten Stufe des Scheibenwischers erkennbar…)
Ich befürworte nicht das Rasen, aber zügiges Autofahren sollte schon möglich sein.
Aber es macht z.B. immer wieder Spaß, Verkehrsteilnehmer „reinzulassen“ und zu sehen, daß es noch Menschen gibt die sich darüber freuen und sich nett bedanken.
Gruß, Stephan

Ist mir egal. Hauptsache die Straße ist frei für mich und keine Schnecken gurken mit 150 auf der linken Spur vor mir rum !

HM

(War nur Spaß. Man schaue einmal, wie entspannt unsere südlichen Nachbarn, namentlich Italiener, durch den Verkehr gehen. Auf den ersten Blick scheint alles HEKTIK-VESPA-3SPUREN-BUS-VESPA-RECHTÜBERHOLEN-CARABINIERI[schauenfrauenhinterher]-VESPA-VESPA-PUNTO-SEICENTO---- aber irgendwie passiert da nichts und alle sind friedlich. Da stellt sich so ein dämliches deutsches Arschloch namens Herr Meyer vor das Tor eines italienischen Ortsansässigen und kann noch nicht mal richtig einparken – dann parkt der Italiener heut mal woanders und wünscht dem deutschen Ar…Gast Meyer einen schönen Appetit, weil er weiß, dass der Meyer in 2 Wochen wieder weg ist aus seiner Stadt und er 11 Monate lang wieder ungehindert in seine Garage kann. Bei uns ? BGB. Besitzstörung. Abschleppen. Anwalt. Theater. Eigene Erfahrung und was hatte ich für einen Horror vor dem ersten Italientrip …)

Glorifizierung des italienischen Fahrstils
Hi!

Ist mir egal. Hauptsache die Straße ist frei für mich und
keine Schnecken gurken mit 150 auf der linken Spur vor mir rum
!

So sehe ich das auch. Die Autobahn ist schließlich kein Parkplatz!

(War nur Spaß. Man schaue einmal, wie entspannt unsere
südlichen Nachbarn, namentlich Italiener, durch den Verkehr
gehen. Auf den ersten Blick scheint alles
HEKTIK-VESPA-3SPUREN-BUS-VESPA-RECHTÜBERHOLEN-CARABINIERI[schauenfrauenhinterher]-VESPA-VESPA-PUNTO-SEICENTO----
aber irgendwie passiert da nichts und alle sind friedlich.

In Deutschland 2003: 6.600 (Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,grossbild-…)
Das sind 83 Tote pro 1 Mio. Einwohner
Tendenz: fallend.

In Italien: 115 Mio. Tote pro 1 Mio. Einwohner. (Quelle: http://www.speedheads.de/forum/archiv/topic/953-1.html)

Zum Thema Sinnhaftigkeit von V-Limits: http://oh-forum.themenplattform.com/123864.3
In Österreich scheint es jedenfalls nichts gebracht zu haben.

Die ach so relaxede Fahrweise der Italiener scheint somit eine Mähr zu sein. Wer sich einmal außerhalb der Reisewellen auf Italiens Autobahnen bewegt, kennt den grund für die schlechte Statistik: marodierende BMW X5, Mercedes E320 und BMW 5er bolzen mit 200 über die Piste, Fiat Punto & Co. wollen überholen - und bang!!

In den Städten hält man gnadenlos auf Zweiradfahrer drauf. Wer nicht schnell genug zur Seite hechtet, landet unter´m Iveco Daily.

Also hört mir bloß auf mit dem relaxeden Fahrstil unserer südländischen Freunde…

Da
stellt sich so ein dämliches deutsches Arschloch namens Herr
Meyer vor das Tor eines italienischen Ortsansässigen und kann
noch nicht mal richtig einparken – dann parkt der Italiener
heut mal woanders und wünscht dem deutschen Ar…Gast Meyer
einen schönen Appetit, weil er weiß, dass der Meyer in 2
Wochen wieder weg ist aus seiner Stadt und er 11 Monate lang
wieder ungehindert in seine Garage kann. Bei uns ? BGB.
Besitzstörung. Abschleppen. Anwalt. Theater. Eigene Erfahrung
und was hatte ich für einen Horror vor dem ersten Italientrip
…)

Alles nur durch die rosarote Brille gesehen.
Die Italiener sind mit Abstand die schlimmsten Bürokraten in Europa. Deutschland ist dagegen harmlos. Klar dass man das als Tourist nicht mitbekommt, aber wer einmal versucht hat, in Italien ein Auto zuzulassen oder eine rechnung von der Krankenversicherung ersetzt zu bekommen, weiss, wovon ich rede.

Klar ist jedoch auch, dass die italienische Bevölkerung insgesamt etwas entspannter erscheint, da ja überall in Italien viele Süditaliener anzutreffen sind, die sich in der Tat im Alltag weniger Probleme machen.
Norditaliener aus Mailand, Venedig oder Modena sind den Deutschen nicht so unähnlich. Auch hier wird am Samstag in ellenlagen Schlangen der Wagen gewaschen, der Nachbar wegen Lärm angezeigt u.s.w.

Also keine Sorge, es gibt außer uns noch weitere Arschlöcher in Europa… :wink:

Grüße,

Mathias

Naja, es waren nur meine Erfahrungen. Und mit ner Statistik kann ich dir auch herführen, dass der Storch die Babies bringt :smile:

Und es war in Mittelitalien ! Und dieses Jahr fahr ich da wieder hin !

HM :smile:)))

Hallo Auto-Menschen!

Hallo Peter!
Ich finde die teilweise sehr agressiven und archaischen Beiträge zu diesem Thema (Fahradfahrern zeigen wo´s lang geht, Mit 150 auf der Autobahn „tuckern“, etc) unterstreichen deine Argumente aufs beste.
Was sich wahrscheinlich auch auf die Kommentare auf diesen Beitrag hier erneut zeigen wird.
Was mich nur immer Verwundert ist die Tatsache das die Leute sich für so toll halten weil sie Autofahren können. Dabei gibt es kaum jemanden in diesem Land, der das nicht tut.
Das wird natürlich auch der Grund sein, warum wir einem Neanderthaler 200 Millionen Euro zahlen nur damit er mit anderen N. um die Wette fährt (Man geht es uns Deutschen schlecht) :smile:
Im großen und ganzen sind die Beiträge natürlich auch ein sehr guter Beweis dafür, das die deutsche Autofahrermentalität nach Kontrolle schreit.
Ich werde jedenfalls weiterhin mit meinem TDI, 95 Km/h (nein, ich dusche kalt, ist besser für die Haut) auf der rechten Spur, allen wütenden Brummiefahrern zum trotz, die Japanischvokabel-CD im Radio mit 5-Minütiger „Verspätung“ an meinem 50 km entfernten Arbeitsort entspannt ankommen und mit einer 45 Euro Tankfüllung 1200 km weit fahren, und hoffen, dass die Spritpreise weiter steigen.
Gruß an alle und einen ruhigen Sonntag,
Fin

Moin,

In Italien: 115 Mio. Tote pro 1 Mio. Einwohner. (Quelle:
http://www.speedheads.de/forum/archiv/topic/953-1.html)

115 Mio. Tote auf 1 Mio. Einwohner sind aber heftig, da kommt ja kein Touri lebend zurück :wink:

SCNR!

MfG C.

So sehe ich das auch. Die Autobahn ist schließlich kein
Parkplatz!

Dank Massenkarambolagen(Außschließlich verursacht durch zu dichtes Auffahren) und Staus(Oft verschlimmert durch zu dichtes Auffahren) wird viel auf deutschen Autobahnen geparkt.

In Italien: 115 Mio. Tote pro 1 Mio. Einwohner.

Ich habe nirgends schnellere Mofas erlebt, und nirgends soviele unbehelmte Zweiradfahrer ihre Profilneurosen ausleben sehen, als in Italien.
Hätte mich also auch gewundert, wenn die Statistik besser als unsere ausgesehen hätte.
Mein Eindruck von Italien: Auch ohne Renn-Panzer sind viele da mit vollkommen unangepasster Geschwindigkeit unterwegs.
Aber die biestige Verbissenheit, die den hiesigen Verkehrsalltag bestimmt, habe ich dort so nicht erlebt.

(Quelle:
http://www.speedheads.de/forum/archiv/topic/953-1.html)

Hast’ ja gleich ein anschauliches Beispiel für diese Verbissenheit geliefert, danke!

Zum Thema Sinnhaftigkeit von V-Limits:
http://oh-forum.themenplattform.com/123864.3
In Österreich scheint es jedenfalls nichts gebracht zu haben.

Limits ändern eben nicht die Einstellung der Autofahrer, sondern machen diese evtl. nur teurer.

Wer sich einmal außerhalb der Reisewellen auf
Italiens Autobahnen bewegt, kennt den grund für die schlechte
Statistik: marodierende BMW X5, Mercedes E320 und BMW 5er
bolzen mit 200 über die Piste, Fiat Punto & Co. wollen
überholen - und bang!!

Ja, hier sind anscheinend viele Kleinwagenfahrer ihres Status gewahr, und blockieren pflichtbewusst die linken Spuren, um solche hohen Tempi von vorneherein zu verhindern.

Also keine Sorge, es gibt außer uns noch weitere Arschlöcher
in Europa… :wink:

Ist ja schön, wenn wir uns stolz dazu bekennen können (auch nur) Arschlöcher zu sein!

Gruß,
Peter

Hi!

So sehe ich das auch. Die Autobahn ist schließlich kein
Parkplatz!

Dank Massenkarambolagen(Außschließlich verursacht durch zu
dichtes Auffahren) und Staus(Oft verschlimmert durch zu
dichtes Auffahren) wird viel auf deutschen Autobahnen geparkt.

Ganz recht: der typische Sonntagskutscher mit DAS-Plakette: 50 Jahre unfallfrei, hinter sich 500 Tote.

In Italien: 115 Mio. Tote pro 1 Mio. Einwohner.

Ich habe nirgends schnellere Mofas erlebt, und nirgends
soviele unbehelmte Zweiradfahrer ihre Profilneurosen ausleben
sehen, als in Italien.

In Italien darf miot 50ccm Gefährten ohne Helm gefahren werden, wenn man über 18 Jahre alt ist.
Ich halte das einerseits für realitisch, denn ein Mountainbike ist schneller als ein Mofa. Auf der anderen Seite tunen sie dort ALLE die Mopeds.

Hätte mich also auch gewundert, wenn die Statistik besser als
unsere ausgesehen hätte.
Mein Eindruck von Italien: Auch ohne Renn-Panzer sind viele da
mit vollkommen unangepasster Geschwindigkeit unterwegs.
Aber die biestige Verbissenheit, die den hiesigen
Verkehrsalltag bestimmt, habe ich dort so nicht erlebt.

In den Städten weniger. Da hält man halt drauf und bremst spät, manchmal kracht es leicht und fertig.
Auf den italienischen Autobahnen jedoch herrescht im Geschäftsalltag Faustrecht.

(Quelle:
http://www.speedheads.de/forum/archiv/topic/953-1.html)

Hast’ ja gleich ein anschauliches Beispiel für diese
Verbissenheit geliefert, danke!

Gerne…

Zum Thema Sinnhaftigkeit von V-Limits:
http://oh-forum.themenplattform.com/123864.3
In Österreich scheint es jedenfalls nichts gebracht zu haben.

Limits ändern eben nicht die Einstellung der Autofahrer,
sondern machen diese evtl. nur teurer.

Was ist auch falsch an zügigem Fahren? Kein Drängler ohne Penner wie gesagt, zumindest in Deutschland.
Hier wird bei weitem nicht so übel gerast, wie einschlägige Organisationen uns das einreden wollen.

Wer sich einmal außerhalb der Reisewellen auf
Italiens Autobahnen bewegt, kennt den grund für die schlechte
Statistik: marodierende BMW X5, Mercedes E320 und BMW 5er
bolzen mit 200 über die Piste, Fiat Punto & Co. wollen
überholen - und bang!!

Ja, hier sind anscheinend viele Kleinwagenfahrer ihres Status
gewahr, und blockieren pflichtbewusst die linken Spuren, um
solche hohen Tempi von vorneherein zu verhindern.

In Italien will keiner den anderen ärgern. Das macht man vornehmlich in Deutschland.
Die Leute passen halt nicht auf, weil sie es jahrzehntelang gewohnt waren, mit 140 dahinzupennen. NUn da man auch in Italien auf breiter Front schnelle Autos kauft, wird das gefährlich, da man nicht so sehr mit diesen penetranten Pennern rechnet, wie man das als Deutscher Vielfahrer schon seit 30 Jahren tun muss.

Also keine Sorge, es gibt außer uns noch weitere Arschlöcher
in Europa… :wink:

Ist ja schön, wenn wir uns stolz dazu bekennen können (auch
nur) Arschlöcher zu sein!

Wenigstens das…

Grüße,

Mathias

Hi!

In Italien: 115 Mio. Tote pro 1 Mio. Einwohner. (Quelle:
http://www.speedheads.de/forum/archiv/topic/953-1.html)

115 Mio. Tote auf 1 Mio. Einwohner sind aber heftig, da kommt
ja kein Touri lebend zurück :wink:

Da siehste mal, wie gefährlich dat da is´ !

Sorry für den Schreibfehler, es soll natürlich „115 Verkehrstote pro 1 Mio. Einwohner“ heissen.

Grüße,

Mathias

Hi!

Naja, es waren nur meine Erfahrungen. Und mit ner Statistik
kann ich dir auch herführen, dass der Storch die Babies bringt

-)

Und es war in Mittelitalien ! Und dieses Jahr fahr ich da
wieder hin !

…na dann mal attenzione!

Grüße,

Mathias

Ganz recht: der typische Sonntagskutscher mit DAS-Plakette: 50
Jahre unfallfrei, hinter sich 500 Tote.

500 die’s hätten besser wissen müssen :frowning:

Was ist auch falsch an zügigem Fahren?

Ich wäre ja froh, wenn die anderen zügiger fahren würden, oder mich einfach überholen liessen.

Kein Drängler ohne
Penner wie gesagt, zumindest in Deutschland.

Absolut nicht richtig.
X-mal war vor mir alles dicht, und irgendein Hirnamputierter steigt mit schier in den Kofferaum. Ich vergrößere dann auch manchmal notgedrungen den Abstand, damit ich NICHT stark bremsen muss, falls die dichtgedrängte Meute vor mir ineinanderscheppert.
Scheint ja auch keinem bekannt zu sein, dass bei einem Unfall des Vordermannes die Berechnungen des relativen Bremsweges u.U. vollkommen für den Arsch sind.
Und warum, in aller Welt, soll ich dann mittendrin im brennenden Blechsalat stecken?

Außerdem: Ich kenne solche Gasköpfe auch von hinten, wenn die vor lauter Tunnelblick mit Ihren lächerlichen 200-und-ein-paar-zerquetschten ihren Rückspiegel gar nicht mehr sehen können, und sich dermaßen am Lenkrad verkrampfen, dass sie keinen Spurwechsel mehr hinbekommen.
Da kann man als Mopedfahrer lange freundlich winken …

Hier wird bei weitem nicht so übel gerast, wie einschlägige
Organisationen uns das einreden wollen.

Übel ist nicht die absolute Geschwindigkeit, sondern die relative.
Ich bin auch nicht für ein generelles Tempolimit, wo doch jetzt schon die meisten Geschwindigkeitsbegrenzungen höchstens bei Schneefall ernst zu nehmen sind, und dazu gemacht scheinen, Leute, die ihre Geschwindigkeit den Verhältnissen anpassen, härter bestrafen zu können.

Andererseits heißt Geschwindigkeit anpassen eben auch, sie anzupassen an diejenigen, die nicht können oder wollen, oder es versieben.
Wer das nicht kann, ist selbst eben mitnichten ein guter Autofahrer.

Gruß,
Peter

Hi!

Ganz recht: der typische Sonntagskutscher mit DAS-Plakette: 50
Jahre unfallfrei, hinter sich 500 Tote.

500 die’s hätten besser wissen müssen :frowning:

So kann man es natürlich auch sehen…

Was ist auch falsch an zügigem Fahren?

Ich wäre ja froh, wenn die anderen zügiger fahren würden, oder
mich einfach überholen liessen.

Darum geht es.

Kein Drängler ohne
Penner wie gesagt, zumindest in Deutschland.

Absolut nicht richtig.
X-mal war vor mir alles dicht, und irgendein Hirnamputierter
steigt mit schier in den Kofferaum. Ich vergrößere dann auch
manchmal notgedrungen den Abstand, damit ich NICHT stark
bremsen muss, falls die dichtgedrängte Meute vor mir
ineinanderscheppert.
Scheint ja auch keinem bekannt zu sein, dass bei einem Unfall
des Vordermannes die Berechnungen des relativen Bremsweges
u.U. vollkommen für den Arsch sind.
Und warum, in aller Welt, soll ich dann mittendrin im
brennenden Blechsalat stecken?

Richtig. Passiert zweifelsfrei ebenfalls. Aber erstens muss ja irgendwer am Anfang der Kolonne fahren (:wink:), und zweitens passiert mir persönlich der Penner-Fall sehr viel öfter als dass in der Koilonne jemand drängeln würde.

Außerdem: Ich kenne solche Gasköpfe auch von hinten, wenn die
vor lauter Tunnelblick mit Ihren lächerlichen
200-und-ein-paar-zerquetschten ihren Rückspiegel gar nicht
mehr sehen können, und sich dermaßen am Lenkrad verkrampfen,
dass sie keinen Spurwechsel mehr hinbekommen.
Da kann man als Mopedfahrer lange freundlich winken …

Das passiert auch, jedoch in der Frequenz vernachlässigbar.

Hier wird bei weitem nicht so übel gerast, wie einschlägige
Organisationen uns das einreden wollen.

Übel ist nicht die absolute Geschwindigkeit, sondern die
relative.
Ich bin auch nicht für ein generelles Tempolimit, wo doch
jetzt schon die meisten Geschwindigkeitsbegrenzungen höchstens
bei Schneefall ernst zu nehmen sind, und dazu gemacht
scheinen, Leute, die ihre Geschwindigkeit den Verhältnissen
anpassen, härter bestrafen zu können.

D´accord!

Andererseits heißt Geschwindigkeit anpassen eben auch, sie
anzupassen an diejenigen, die nicht können oder wollen, oder
es versieben.

Richtig.

Wer das nicht kann, ist selbst eben mitnichten ein
guter Autofahrer.

Richtig.

Grüße,

Mathias

Es gäbe noch mehr zu sagen …

Und warum, in aller Welt, soll ich dann mittendrin im
brennenden Blechsalat stecken?

Richtig. Passiert zweifelsfrei ebenfalls. Aber erstens muss ja
irgendwer am Anfang der Kolonne fahren (:wink:), und zweitens
passiert mir persönlich der Penner-Fall sehr viel öfter als
dass in der Koilonne jemand drängeln würde.

Vielleicht gebe ich nochmal meinen Senf zum Thema Abstand hier im Brett ab. Vielleicht würde es sich ja für den einen oder anderen lohnen, mal ein wenig darüber nachzudenken.

Ansonsten finde ich es schön, hier differenziertere Meinungen zu lesen!

Gruß,
Peter