Das problem liegt meiner Ansicht nach gar nicht in der Höhe der Bezüge. Sollen sie doch hunderttausende oder meinetwegen Millionen haben. Wir wollen sie ja nicht mit C & A Kleidung auf die Straße schicken.
Das Problem ist, das unsere Politiker durch Abfindungs- und Versorgungsansprüche so abgesichert sind, daß ein Leistungsanreiz gar nicht mehr gegeben ist. Wenn ich aufgrund einer Fehlleistung in meinem Job „zurücktrete“ bin ich ein armes Schwein. Ein Politiker hat nur mehr Freizeit, das Geld fließt trotzdem.
Es wäre interessant was uns die Menge an zurückgetretenen Politikern kostet.
Bei der Abstimmung über solche Regelungen sind sich auch immer fast alle einig.
Helmut
Hi,
Das Problem ist, das unsere Politiker durch Abfindungs- und
Versorgungsansprüche so abgesichert sind, daß ein
Leistungsanreiz gar nicht mehr gegeben ist. Wenn ich aufgrund
einer Fehlleistung in meinem Job „zurücktrete“ bin ich ein
armes Schwein. Ein Politiker hat nur mehr Freizeit, das Geld
fließt trotzdem.
man muss die Politiker ja nicht mögen, aber meinst du, dass es denen nur um das Geld geht??? Glaubst du ernsthaft, dass die soviel arbeiten nur um dafür relativ wenig Geld zu kriegen.
Das glaube ich eher nicht.
Also denke ich, dass es einen Politiker schon etwas stört, wenn er den Job los ist, obwohl er das Geld immer noch kriegt
freak
man muss die Politiker ja nicht mögen, aber meinst du, dass es
denen nur um das Geld geht??? Glaubst du ernsthaft, dass die
soviel arbeiten nur um dafür relativ wenig Geld zu kriegen.
Das glaube ich eher nicht.
Also denke ich, dass es einen Politiker schon etwas stört,
wenn er den Job los ist, obwohl er das Geld immer noch kriegt
freak
auch hi,
mir geht´s ja genauso wie den Politikern - viel Arbeit für wenig Geld. Und was mache ich, wenn ich meinen Job los bin und trotzdem mein Geld kriege (Übergangsgeld und dann Pension [mit 55!!]?
Das stört mich 
Ich mache mir also meine Gedanken - was fange ich mit meiner Freizeit an? Gibt´s irgendwo einen Job in irgendeinem Aufsichtsrat/Vorstand? Vor allem - wohin mit der Knete?
moritzbock
Hallo,
es ist keinesfalls so, daß ich Politiker grundsätzlich nicht mag. Es gibt sicher einige die ihr Geld wert sind, zumindest so lange bis sie merken was da zu holen ist.
Natürlich geht es denen nicht nur um Geld sondern auch um Macht und Einfluß. Da ist aber kein Unterschied zum normalen Arbeitnehmer, dem geht es in der Regel auch nicht nur um Geld sondern um Status, soziale Anerkennung usw. Also im emotionalen Umfeld steht es 1:1, im finanziellen haben sich die Politiker auf alle Fälle einen beachtenswerten Heimvorteil genehmigt.
Helmut
armes Schwein. Ein Politiker hat nur mehr Freizeit, das Geld
fließt trotzdem.
man muss die Politiker ja nicht mögen, aber meinst du, dass es
denen nur um das Geld geht??? Glaubst du ernsthaft, dass die
soviel arbeiten nur um dafür relativ wenig Geld zu kriegen.
Das glaube ich eher nicht.
Also denke ich, dass es einen Politiker schon etwas stört,
wenn er den Job los ist, obwohl er das Geld immer noch kriegt
freak
Hallo Helmut!
Das Problem liegt meiner Ansicht nach gar nicht in der Höhe
der Bezüge.
Leider doch. Denn die Politiker selbst sind es, die stets aufs Neue über ihre eigenen Diäten bestimmen. Hinzu kommen steuerfreie Aufwandsentschädigungspauschalen, über die sie jedoch keinerlei Nachweise zu erbringen haben. Ebenso bezieht die Hälfte der Mandatsträger in unseren 17 Regierungen in Bund und Land verfassungswidrige Einkommen, von den Privilegien der Hinterbliebenen- und Altersversorgung ganz abgesehen.
Häufig ist davon zu hören, dass die Politiker dafür auch viel arbeiten würden und es in der Wirtschaft viel mehr zu verdienen gebe. Das verwundert ein wenig, denn wissen wir tatsächlich so genau, was Politiker arbeiten? Oder nehmen wir vielmehr an - weil wir es nicht anders vermittelt bekommen -, dass dies ihre vordringliche Arbeit zu sein hat? Und wenn es in der Wirtschaft so viel mehr zu verdienen gibt, so kann man jedem Politiker nur raten: dann geh’ doch in die Wirtschaft! Aber Juristen und Lehrer, die den überwiegenden Teil der Parlamente besetzen, scheinen dort weniger gefragt zu sein.
Mittlerweile ist es sogar völlig untergegangen, dass die Arbeit in den meisten Landtagen ursprünglich einmal als ehrenamtlich gedacht war, folglich dafür keine Bezüge vorgesehen waren. Dies hat sich inzwischen vollkommen geändert. Doch lt. des Politikwissenschaftlers Hans Herbert von Arnim sind diese Leute gar nicht ausgelastet, und selbst im Bundestag (wie Du in den Abgeordnetenbiographien nachlesen kannst) gibt es genügend Leute, die während ihrer Mandatszeit ihrem Beruf oder anderen Aufgaben nachgehen. Meiner Ansicht haben sich aber gerade diese Personen zumindest für diese vier Jahre voll und ganz dem (leider so oft vernachlässigten) Gemeinwohl zu widmen.
Marco