Hi Ihrs,
wie sieht das bei folgender Sachlage aus
Ein freiberuflicher Ausbilder namens M. gäbe Wochenendkurse. Dieser hätte weder Zeit noch Lust noch Connectinos um selber Schüler dafür zu rekrutieren. Einer seiner Schüler (deutlich volljährig) würde das (freiwillig) für ihn übernehmen, weil er ja auch im Unterricht bei ihm reiten möchte, dieses ist aber nur möglich, wenn er eben genügend andere Teilnehmer zusammenbekommt.
Seit 4 Jahren also würde dieser Schüler die Kurse organisieren, er bekam 3 Jahre lang dafür nichts - stellte aber Kost / Logis etc.,machte die gesamte Zeitplanung, organisierte Unterkünfte für die Teilnehmer und deren Pferde etc.
Im letzten Jahr bekam er für seine Arbeit pro Kurs sozusagen eine halbe Teilnehmergebühr (85 Euro) erlassen …
d.h. Lehrer kam - gab Unterricht - kassierte - ging
Nun wäre der Unterricht an den letzten zwei Terminen ziemlich mittelmässig bis hin zu sehr schlecht gewesen
die Teilnehmer waren sehr unzufrieden und haben sich deswegen grösstenteils zum nächsten Termin (in 2 Wochen) nicht angemeldet.
Mal gesetzt den Fall es gäbe bis z.B. letzten Freitag nur 3 Kursanmeldungen, so dass der Schüler den Kurs beim RL z.B. am Montag morgen absagte…
Nun bekäme der Schüler heute (Mittwoch) eine Mail in der der Ausbilder vom Schüler die halbe Kursgebühr für 6 Teilnehmer verlangt ( 510 € )
Was soll der Schüler tun ? Müsste er wirklich zahlen ? Vereinbart wurde nie etwas und zwei Wochen sind eine lange Zeit in der der Ausbilder locker einen anderen Kurs bei sich auf der Anlage organisieren könnte
Dass der Schüler jetzt natürlich KEINE Kurse mehr organisiseren würde, versteht sich von selbst … aber da ist eben immer noch die Frage … müsste er zahlen ?
Viele Grüße
H.