Bester freund hat Depressionen & Suizid gefährdet

Hallo, mein bester Freund ist Suizid gefährdet und hat Depressionen. Eine Nacht stand er auf einem Turm udn wollte runter sprigen.Dann hat er sich selbst einweisen lassen und war 4 wochen in der Klinik. Im ging es besser hat man aufjedenfall gedacht, dann wurde er entlassen udn am gleichen abend hatte er etwas getrunken und hatte wieder Selbstmord gedanken denn das Leben ist ja so sch…Wie kann ich ihm noch helfen??In eine Klinik will er nicht mehr gehen weil er sagt das bringt sowieso nichts mehr. Ich bin mit meinem Latein am Ende da er mir jeden Tag sagt oder schreibt er will den Tod!
Vielleicht kann mir ja jemand hier helfen.

Danke Liebe Grüsse

Liebe Nina,
es wird sicher auch Gründe geben warum dein bester Freund so denkt. Oft sind traumatische Erlebnisse oder Ereingisse aus der Kindheit Auslöser für eine Depression.
Was die rechtliche Frage betrifft, kann ich dir erst einmal keinen Rat geben, soweit mir bekannt ist kann nur ein Arzt deinen Freund gegen seinen Willen zu seiner eigenen Sicherheit einweisen lassen.
Mich wundert dass dein Freund keine Medikamente bekommt, da diese bei Depressionen oft sehr gut helfen.
Ich möchte dir aber raten, dir klar zu machen dass DU nicht die Verantwortung für deinen Freund hast. Er ist (wahrscheinlich) erwachsen. Du kannst ihm am besten helfen in dem Du ihm deiner Freundschaft versicherst, aber dich nicht in eine Abhängigkeit begibst.
Wenn Du wirkliche Hilfe suchst, gibt es Beratungsstellen die dir weiterhelfen können.

Hallo

Danke dir erstmal.
Ja doch er bekommt Medikamente gegen seine Depressionen.
Ich weiss auch nich.Ja es sind erlebnisse aus der Kinheit die ihn dazu gebracht haben. Das andere ist er ist mein Bester Freund und möchte eine Beziehung mit mir führen. -Er versucht es schon seit einem Jahr. Und das es ihm auch so geht hat er mir gesagt liegt an mir weil er mit mir zusammen sein möchte und es aber nicht geht gerade. Ich habe immer wieder Angst wenn NAcvhst sms kommen er läuft draussen rum und weiss nicht was er dann gleich noch machen wird.

Ist mir nicht ganz klar geworden. Er möchte eine Beziehung, aber Du kannst (oder willst) gerade nicht? richtig?

Ja genauso ist es.
Weil ich in einer Beziehung bin

Hallo Nina,
gerade wenn Du der „Auslöser“ für die Depression deines „Bekannten“ bist, ist es natürlich umso schwieriger für ihn. Hast Du vieleicht den Eindruck, dass er seine Depression und die Suizidandrohung dazu nutzt dich unter Druck zu setzen?

Nein das macht er nicht also mir kommt es nich so vor als wenn er michunter drück setzen will

Hallo,
das größte Problem besteht darin, daß sich Dein Freund nicht wieder in eine Klinik einweisen lassen möchte.
Grundsätztlich kann man ihm nur helfen, wenn er sich helfen lassen will-auch bei Suizidgedanken.
Ich weiß, daß das für Dich keine positive Antwort ist, aber es ist leider so.
Du hast egschrieben, daß er 4 Wochen in einer Klinik war-sagt er denn selbst, es hätte ihm dort gefallen und auch was gebracht? Wieso möchte er nicht mehr dorthin? Hat er dort schlechte Erfahrungen gemacht?
Es gäbe noch die Möglichkeit, daß Du Dich an seinen behandelnden Arzt wendest und mit ihm über die erneuten Suizidgedanken Deines Freundes sprichst. Oder in jeder Stadt gibt es einen psychiatrischen Dienst, an den Du Dich wenden kannst.
Wenn Dein Freund Alkohol trinkt ist es natürlich umso gefährlicher, daß er die Suizidgedanken in die Tat umsetzen könnte, da seine Hemmschwelle durch den Alkohol herabgesetzt ist.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.
Viele Grüsse

Hallo liebe Nina,

ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr, sehr schwer ist zu sehen, dass es einem Freund so schlecht geht. Ich weiß aber auch, wie ich mich selbst damals gefühlt habe.

Ich denke selber im Moment sehr oft darüber nach wie man anderen mit Depressionen (bzw. mir selber) helfen kann.

Weißt du weshalb dein bester Freund nicht mehr in eine Klinik gehen möchte bzw. warum er keine Therapie macht? Wie alt ist er denn, wenn ich fragen darf? Gibt es einen Grund für seine Depressionen? Schicksalsschläge/ sonstige Probleme?

Die Situation ist nicht leicht für dich, hm? Seht ihr euch denn manchmal? Schaffst du es, ihn manchmal etwas „aufzumuntern“?

Mir selber haben damals meine Freunde nicht helfen können. Man kann zwar da sein, zuhören und versuchen mit der betreffenden Person Dinge zu unternehmen (damit wenigstens kurze glückliche Momente geschaffen werden), aber Freunde sind schließlich auch keine ausgebildeten Psychologen.

Ich bin davon überzeugt, dass ein Großteil der Psychologen Labertaschen sind… schlag ihm vor sich einen anderen Therapeuten zu suchen… dafür gibt es schließlich Probesitzungen.

Sei für ihn da, mach dich dabei aber selber nicht kaputt, ok?

Meld dich,
liebe Grüße und ne große Portion Kraft an euch beide! :smile:

Hallo,

als erstes tut es mir leid,dass meine Antwort so lang gedauert hat.
Ich hoffe natürlich,dass es deinem Freund mittlerweile besser geht.Ich weiß aus eigener Erfahrung,dass die Klinik-Aufenthalte auf Dauer nichts bringen.Dein Freund sollte eine ambulante Therapie machen.Falls er noch nicht in psychiatrischer Behandlung ist,sollte er damit anfangen.Vielleicht kann ihm der Psychiater dann auch bei einem Platz für die Psychotherapie helfen.
Da es für dich auch eine wahnsinns Belastung ist,solltest du dir auch Hilfe suchen.Je nachdem, wer oder was dir am besten Hilft,kannst du auch einen Facharzt aufsuchen.
Nochmal entschuldige ich mich für die späte Antwort und hoffe sehr,dass ich trotzdem etwas helfen konnte.
Liebe Grüße