f’’(x) = -4x *sin(x^2) + 2*sin(x^2)/x^3 + 2*cos(x^2)/x //so
Bei mir ist das zweite Plus ein Minus:
f’’(x) = –4 x sin(x^2) + 2 sin(x^2)/x^3 – 2 cos(x^2)/x
Frage: limx → 0 (sin(x^2)/x^3 – cos(x^2)/x) = ?
Erster Klärungsversuch:
limx → 0 cos(x^2)/x = [klar] ±∞
limx → 0 sin(x^2)/x^3 = [mit L’Hospital] ±∞
Ergebnis: limx → 0 (sin(x^2)/x^3 – cos(x^2)/x) kann in dieser Form NICHT durch Anwendung von L’Hospital berechnet werden, weil L’Hospital „0/0“ oder „±∞/±∞“ voraussetzt, hier aber „∞ – ∞“ vorliegt.
Neuer Klärungsversuch:
limx → 0 (sin(x^2)/x^3 – cos(x^2)/x) = limx → 0 (sin(x^2) – x^2 cos(x^2))/x^3
Für x → 0 ergibt sich jetzt das gewünschte „0/0“ ⇒ L’Hospital anwenden und Grenzwert ausrechnen. Ergebnis: … = limx → 0 (–2 sin(x^2)) = 0
für den ersten therm ist klar limx->0 = 0 für den 2. und 3.
therm wende ich l’hospital an und bekomme bei beiden einen
uneigentlichen grenzwert (± unendlich) wenn ich das einsetze
==> 0 ±unendlich ± unendlich warum ergibt das 0??
„∞ – ∞“ hat keinen bestimmten Wert. Es KANN Null sein aber auch jede beliebige andere Zahl, einschließlich ∞ und –∞.
So wie im „neuen Versuch“ oben musst Du auch bei der 3. Ableitung verfahren, mit cos(x^2)/(x^2) - sin(x^2)/x^4) als fraglichem Term.
f’’’(x) = -4*sin(x^2) - 8*x^2*cos(x^2) - 6*sin(x^2)/x^4 +
4*sin(x^2)/x^2 - 2*cos(x^2)/x^2 - 4*sin(x^2)
Korrigier Deinen Vorzeichenfehler, s. o. Ich komme auf
f’’(x) = –4 x sin(x^2) – 2 cos(x^2)/x + 2 sin(x^2)/x^3
f’’’(x) = –8 x^2 cos(x^2) + 6 cos(x^2)/x^2 – 6 sin(x^2)/x^4
Martin
PS: „Term“ schreibt man ohne „h“.