Bestmögliche Art, selbst Innenputz zu reparieren

Hallo Forum,

erst mal Danke für den Tip bei meiner Fliesen-Situation.
Leider geht’s erst mal weiter mit meinem Unwissen :
das Objekt ist 27 Jahre alt. Innen sind Kalksandsteine verarbeitet worden.
Auf die erste Lage der Steine kam eine Bitumenpappe - als eine Art ‚Sperre‘ ; durch das Wasser im Keller plus einem ca. rundum 10 cm hohen Ölfarbenanstrich ist der Putz auf Höhe der ersten Steinlage brüchig geworden und platzt bis zur Sperre ab.
Wenn möglich, würde ich das gerne selbst reparieren, als LAIE !
Hat jemand Tips für Material, Werkzeug und Technik ?
Es würde mich natürlich freuen, wenn ich den ‚Schlitz‘ der Sperre unsichtbar und dauerhaft hin bekommen würde.

Ein grosses ’ Danke sehr ’ vorab, digger-joe

Hi,

ich würde dir empfehlen, eine neue Putzschicht aus Kalkputz aufzutragen. Dieser harmoniert mit der Grundlage aus Kalksandsteinen. Kalkputz gibt Schimmel keinen Nährboden. Darüber hinaus nehmen seine Putzporen Schadstoffe und Belastungen wie Kohlendioxid auf und bauen sie ab. Und wie Gipsputz oder Lehmputz auch nimmt er überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt sie später bei trockener Raumluft wieder ab.
Wichtig: Saugende Baustoffe müssen vorgenässt werden, besonders glatte vorher mit einer Haftbrücke, z. B. Putzhaftgrund behandelt werden. Nur so bleibt der aufgetragene Putz auch haften. Zum Glätten können dir Putzleisten oder schmale Stege helfen, diese erleichtern dir im Anschluss das Abziehen der Wand. Hier mal eine kleine Anleitung: http://www.selbst.de/bauen-renovieren-artikel/renovi… als Hilfestellung.

Viel Erfolg!
Das Team von http://www.selbst.de - Infos rund ums Heimwerken, Renovieren, Dekorieren, Haus & Garten!

hallo du must den losen putz abschlagen . dan streichst du die stelle mit einer putzgrundierung ein.dan kannst du sanierungs putz auftragen der ist sehr wasserabweisend .man kann aber auch einen fliesenrand kleben.

Hallo Pinkhammer,
danke für die Infos, ich werde wohl mal in der Garage ( Ecke, natürlich! ) mit dem Üben anfangen!.
Merci und bis später, digger-joe

Hallo bauking,
danke für den Tip mit dem Fliesenrand, ich schau mal, ob das optisch ok ist und vom Arbeitsaufwand auch nicht mehr als die Empfehlung mit dem Aufbringen von neuem Putz.
Merci und bis später, digger-joe

Hallo Pinkhammer,

danke sehr für Deinen Beitrag, zum aktuellen Stand : ich habe Haftgrund aufgebracht und anschliessend einen Kalk/Zement - Putz.
Ich hab’s mit der Hand angerührt, mit einem Löffel ( lach nicht ), solange, bis die Mischung nicht mehr vom vertikal gehaltenen Löffel lief. Danach das Ganze mit der Traufel von unten nach oben aufgezogen, ca. 4 mm dick. Mit nass abgewaschener Traufel gelang ein recht glattes Ergenbis.
Ich hatte noch 2 Tage zum weiteren Abbinden gewartet und dann die Oberfläche mit Schmiergelpapier bei- und glattschleifen, um dann wieder Farbe auf zu bringen.
Der Raum hat einen ca. 10 cm hohen Sockel aus einer Art Ölfarbe, ich bin am zaudern, ob ich den nochmal benutze, allerdings trägt die Bodenoberfläche den gleichen Anstrich . . . . .
Situation :
aktuell bröselt die Euphorie - wie der Putz.
Vielleicht halb so schlimm - aber :
beim An- und Abschleifen der Putzoberfläche mit sowohl grobem als auch feinem Schleifpapier geht die Putzoberfläche runter wie nix und fühlt sich ‚sandig‘ an.
Selbst wenn man nach dem Schleifen nur mit der Hand über die reparierte Fläche fährt, fühlt man die rauhe / körnige Oberfläche, welche sich beim Reibung ganz leicht löst.

Ist das normal, lag’ ich mit dem Mischungsverhätnis doch voll daneben oder kann ich fröhlich Farbe auftragen ?

Wär’ natürlich erfreulich, wenn ich mein ’ Produkt ’ nicht wieder ab- und herauskratzen müsste :frowning:( .

Danke und bis später, digger-joe