Wir nehmen mal an, ein Päärchen (nicht verheiratet)hat ein 9 Monate altes Baby. Auf einmal kommt ein schreiben vom Jugendamt, es hätte sich jemand gemeldet, der sich um das Baby sorgen macht. Das Judendamt kündigt also mit dem schreiben einen Besuch an. Nun meine Frage, hat das Päärchen ein recht darauf zu erfahren, wer ´sie beim Jugendamt angeschwärzt hat?
hat keiner einen rat
nein das fiktive pärchen könnte die nennung des fiktiven denutzianten nicht verlangen
einem anzeigenden wird immer versprochen, dass er annonym bleibt wen er dies wünscht
kann ja sein es ist ein fiktiver nachbar und dann steht das fiktive pärchen bei dem vor der tür um ihm zu zeigen was sie von der anzeige halten…
also wird das pärchen wohl den termin mit dem amt wahrnehmen müssen, aber wenn es eine unberechtigte anzeige war kann ja auch nichts passieren
und der erste schritt ist eh immer ein beratungsgepräch und hilfsangebote wie ne familienbetreuerin
also das fiktive kind wird keinesfalls von seinen eltern getrennt werden oder ähnliches
Hallo Chrissi,
nein, hat man nicht. Warum auch? Woher weiss man denn, ob man angeschwärzt wurde? Du hast doch selber geschrieben, dass dir das Jugendamt mitteilte, dass sich jemand Sorgen macht. Das ist nicht zwingend anschwärzen.
Sieh mal die andere Seite: Direkt dein Nachbar in der Nebenwohnung fällt dir daurch auf, dass sein Kind oft entsetzlich schreit und du kriegst es nie zu sehen.
Wenn du dann dem Jugendamt menschlicherweise deine Sorgen mitteilen würdest und dein Nachbar wäre ein 2 Meter großer Schrank mit haufenweise 2 m großen Brüdern, die allesamt richtig furchterregend wirken würden auf dich.
Na?
Alles nicht so einfach. Hat schon seinen Sinn, nicht wahr?
Das Jugendamt hat sich ja schon mal angekündigt. Wenn die bei ihrem Besuch nichts Verdächtiges finden, wird die Person, die dich „angeschwärzt“ hat, beim nächsten Mal eher nicht mehr so glaubwürdig da stehen, sieh es doch mal so.
Gruß
Annie
Hallo auch,
was tut zur Sache, wer das angezeigt hat? Selbst wenn es der Nachbar oder gar die eigenen Eltern waren. Gut, dass es noch aufmerksame Leute gibt, die sich drehen, wenn was nicht koscher ist. Gibt doch genug, die heute im stressigen Deutschland kaum noch was um sich herum mitbekommen, denen`s egal ist oder die sich nur um ihr eigenes Wohl sorgen.
Wenn nichts dran ist, ist doch alles gut.
So eine Anzeige ist sicher auch ein Zeichen dafür, dass man - warum auch immer - nicht oder nicht offen mit den Betroffenen reden bzw. Bedenken mitteilen kann, sonst hätte man vielleicht das Pärchen gefragt bzw Bedenken mitgeteilt.
TIgerin
wir nehmen mal weiter an, das die Mutter vermutungen hat. Sie vermutet das dies die Mutter vom Kindsvater ist,weil die beiden sich gestritten hatten.
Hallo !
Verheiratet oder nicht ! Das ist nicht die Frage!
Sondern, wird das Baby, das Kind, vernach lassigt !
Mittlerweile sind Nachbarn, Menschen wach geworden.
Ich denke nicht, dass euch jemand „anschwärzt“ sondern sich eher Gedanken um das Baby macht.
Wenn Euch jemand direkt anreden würde, würdet Ihr sagen:" Das geht Sie nichts an ! Es ist ein Baby! Babys schreien nun mal !"
Doch da ihr jugendlich seid, macht /machen Nachbarn sich eher Gedanken um das Kleinkind.
Es geht nicht um das „anschwärzen“ sondern um die Sorge für das Kind.
Gruss
Jürgen
Doch da ihr jugendlich seid, macht /machen Nachbarn sich eher
Gedanken um das Kleinkind.
Die Eltern sind garantiert nicht jugendlich, die Mutter 22 und der Vater ist 37! Ich kann euch ja dann bescheid sagen was los war.
Hallo Chrissi,
zunächst mal: auch wir haben vor etwa einem Jahr die Nachbarn beim Jugendamt „angeschwärzt“ (um deine Worte zu gebrauchen), weil wir uns Sorgen um die Kinder machten und mit den Eltern nicht zu reden war. Nur kurz, die Eltern waren uns uns letztlich sogar dankbar für die angebotene Hilfe (in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt), den Kindern geht es jetzt wesentlich besser und die Eltern kommen jetzt besser mit der Situation zurecht. Doch das nur nebenbei.
Aus dieser Zusammenarbeit mit dem Jugendamt weiß ich aber, dass es da schon wichtige, begründete Vorwürfe geben muss; so einfach mal was behaupten, um jemanden eins auszuwischen, is nich. Die vom Jugendamt fragen schon genau nach!
Wenn also ein Besuch angekündigt wird, ist anzunehmen, dass wirkliche Gründe vorliegen. Oft gibt es auch schon Hinweise von anderer Seite.
Sollten aber tatsächlich keine Gründe existieren (als betroffene Eltern macht man sich leicht was vor; sieht alles als harmlos an), so stellt das Jugendamt das sehr schnell fest. Euch bleibt dann immer noch der Weg einer Anzeige (gegen Unbekannt).
Letztlich bin ich der Meinung, dass es immer besser ist, das Jugendamt schreitet einmal zuviel ein als einmal zuwenig!
Gruß, Robi
Euch bleibt dann immer noch der Weg einer Anzeige (gegen
Unbekannt).
Hallo, das wird keinen Sinn machen,die Mitarbeiter des Jugendamtes haben Schweigepflicht.
Gruß
Kosmokatze
so die vom jugendamt waren jetzt da, habe natürlich nichts gefunden. eher das gegenteil, die haben den eindruck gemacht als hätten die eine verdreckte winzige wohnung und ein unterernährtes, schmutziges und scheues kind erwartet und waren erstaunt das hier alles so sauber, groß ist und das kind anständig gekleidet, fröhlich und gesund ist. die wollten sogar das vorsorgeheft sehen.
was ja schon klar war, die haben natürlich nicht gesagt wer da was gemeldet hat. bin aber der meinung das ich herausgehört habe, wer das war.
hi
es ist vollkommen unerheblich wer es war und es evtl. für die Gesamtsituation sogar schädlich, wenn die Kindsmutter wilde Vermutungen anstellt … evtl. wars ja auch jemand ganz anderer
Gut ist, dass das Jugendamt da war und alles für gut befunden hat und damit würde ich jetzt dann den Geist ruhen lassen
Gruß H.
1.) Nein, es gibt kein Recht darauf zu erfahren, wer beim Jugendamt interveniert hat, obwohl die Beamten manchmal recht offen damit umgehen, wer sie benachrichtigt hat - aber ein Recht darauf, gibt es nicht !
2.) Es gibt ja einen Grund, warum sich jemand Sorgen macht. Und hier - angesichts der vielen zum teil grausamen Vorkommnisse mit Recht - kann jeder, der dann mit dem Jugendamt konfrontiert wird und sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, deren Kontrollen ja locker und entspannt entgegensehen.
In Anbetracht der Tatsache, dass es so viel Nötigungen, Missbrauch, Verwahrlosung und schlimmeres leider gibt ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die sich lieber einmal zu viel als zu wenig einmischen. Auch wenn es für diejenigen, die sich wirklich kümmern und tadellos sind, lästig ist.
Hallo,
funktionierts vielleicht so: Erst die Strafanzeige gegen unbekannt, dann eine Zivilklage wegen durch die Verleumdung entstandenen Schaden. Für diese einen Anwalt nehmen, der kriegt Akteneinsicht, und schon ist der Name des Anzeigenden bekannt?
Gruß,
Markus
kriegt Akteneinsicht, und schon ist der Name des Anzeigenden
bekannt?
Nein. Der „Anzeigende“ wird um Diskretion gebeten haben. Also steht kein Name in der Akte. Solche Anzeigen werden sowieso oft unter falschem Namen oder ohne Angabe des Namens gemacht.
Gruß
Kosmo
Probleme
Hi
da meint jemand, in einer Familie stimmt was nicht und informiert das Jugendamt, das dann tätig wird. ME sollte das eine der normalsten Sachen der Welt sein.
Wenn aber jemand, der zu Unrecht „angeschwärzt“ wurde, nun gegen den „Anzeigenden“ vorgeht, braucht sich keiner mehr zu wundern, wenn irgendwo in D wieder mal ein Kind verhungert oder sonst was passiert, weil die Nachbarn sich nicht trauen, das JA zu informieren.
Wenn die „Anzeige“ nicht aus Boshaftigkeit geschieht sollte man eigentlich froh sein, dass sich überhaupt noch jemand um seine Nachbarn sorgt.
Gruß
HaWeThie