Betablocker

Hallo
Schaden Betablocker eigendlich langfristig den Organen im Körper ( Leber,Nieren)?
Weil überall hört man bei diesen Medikamenten gibt es keine Langzeitschäden?

Liebe Grüße
Kai Brehmer

Das wir den Leuten so gesagt, dass es keine Langzeitschäden gibt.
Woher will man das wissen?
Hat man schon genügend Erfahrungen gesammelt, mit Leuten, die das 10
oder 20 Jahre nehmen? Ich glaube nicht, andernfalls wird es größtenteils
unter den Tissch gekehrt.
http://www.dr-schnitzer.de/forum-betablocker-leistun…

Schaden Betablocker eigendlich langfristig den Organen im
Körper ( Leber,Nieren)?
Weil überall hört man bei diesen Medikamenten gibt es keine
Langzeitschäden?

ß-Blocker sind seit über 40 Jahren im Gebrauch. Über Langzeitschäden ist tatsächlich nichts bekannt.
Zu bdenken ist ferner: Sie werden genau definierte Erkrankungen eingesetzt.

Wenn man also plötzlich an dieser Erkrankung stirbt oder sich schlechter fühlt, geschieht dies trotz und nicht wegen der ß-Blocker.

unbedenklich
Hallo,
Organschäden durch Betablocker kann man eigentlich mit rechter Sicherheit ausschließen. Die Dinger sind seit bestimmt 40 Jahren (damals noch in recht ungehobelter Form) in Verwendung, dazu in einer Menge, dass nennenswerte Folgen nicht unbemerkt geblieben wären. Was nicht heißt, dass keine Nebenwirkungen existieren. Aber danach war ja nicht gefragt.

pp

Also damit muß ich mich einfach beschäftigen!

Das wir den Leuten so gesagt, dass es keine Langzeitschäden
gibt.
Woher will man das wissen?

Nun, die Dinger sind seit 40 Jahren auf dem Markt, wie ich bereits oben erwähnt habe. Welche Erprobungszeit hätten Sie denn gerne? Eine Ratte 50 Jahre mit einem ß-Blocker füttern?

Hat man schon genügend Erfahrungen gesammelt, mit Leuten, die
das 10
oder 20 Jahre nehmen? Ich glaube nicht, andernfalls wird es
größtenteils
unter den Tissch gekehrt.

Ach ja, und von Beruf ist er Zahnarzt.

Warum sollte es das? Aber wenn Sie auf Glaubensbasis arbeiten, dagegen hilft natürlich kein Argument.

http://www.dr-schnitzer.de/forum-betablocker-leistun…

Beschäftigen wir uns doch einmal mit diesem Link:

Um meinen Blutdruck zu senken, habe ich zwanzig Jahre lang eine Tablette eingenommen. Das war einfacher, als mich zu fragen, warum mein Blutdruck so hoch war. Ich hätte womöglich lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben müssen. So habe ich eine Tablette geschluckt und alles war in Ordnung.

In circa 80% der Fälle kriegen wir nicht raus, warum jemand einen hohen Bludruck hat. Allwissend sind wir in der Medizin leider nicht.

_Über Nebenwirkungen habe ich nicht nachgedacht. Hat mir auch keiner gesagt und ich habe selber auch keine bemerkt. Dass es welche gibt, weiß ich erst, seitdem ich keine mehr einnehme. Ohne die Tablette abzusetzen, hätte ich die Nebenwirkungen auch nicht kennen gelernt.

Nachdem ich krank war, hörte ich auf zu arbeiten, bekam Rente und fing wieder an zu joggen. Zuerst ganz langsam. Mein Ziel war, eine halbe Stunde durchzulaufen. Das Ziel habe ich in viereinhalb Jahren nicht erreicht. Obwohl ich fünf bis sechsmal in der Woche gelaufen bin, war nach zwanzig Minuten alles vorbei. Noch zehn Minuten dranzuhängen, war eine tierische Quälerei. Eine Leistungssteigerung war nicht erkennbar.

Ich habe dies auf meine überstanden Krankheit zurückgeführt (Herzinfarkt). Darum lief ich weiter. Ich wollte mir die Leistungsfähigkeit, die ich noch hatte, so lange wie möglich erhalten.

Dann hatte ich an einem Tage ein Erlebnis. Ich konnte an diesem Tage laufen wie ich wollte. Fast so wie früher, bevor ich die Tablette eingenommen hatte. Da hatte ich dreimal Marathon 4 Std. 6 M; 3 Std. 40 M; und 3 Std. 9 M; gelaufen und an vielen Volksläufen teilgenommen_

Nun bessert ein Herzinfarkt nicht gerade die Herzleistung, aber ein ß-Blocker tut das sehr wohl. Natürlich wird verschwiegen, welche andere Mediamente noch eingenommen wurden. Etwa ACE-Hemmer?

Als Ursache für zu hohen Blutdruck fand ich „Übergewicht und Stress“. Stress hatte ich nicht mehr. Ich war ja Rentner und dass ich mir selber Stress mache, die Zeit war vorbei. Blieb nur Übergewicht, und dem rückte ich sofort zu Leibe, das hieß, ab sofort „fdH“.

Zum Staunen! Da magert dieser Mensch ab und führt seine verbesserte Leistungsfähigkeit nun auf das Weglassen des Medikamentes zurück und nicht auf die Tatsache, daß sein Herz weniger zu schleppen hat.

Und nun die Antwort von Herrn Dr. Schnitzer:

_Wichtige, präzise Beobachtung
Herrn W. M. ist zu danken für seine wichtige und präzise Beobachtung, die er durch mehrfache Wiederholung der gleichen Versuchsbedingungen abgesichert hat. Das ist medizinisches Forschen nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin!

Zunächst durch Zufall etwas bemerkt und es dann durch eine systematische Versuchsreihe nachgeprüft - das ist der Geist wissenschaftlicher Neugier und eines Forscherdranges, von dem ich z.B. den 300.000 deutschen Ärzten wenigstens einen Hauch des Anscheins wünschen würde_

Man möchte mit den Zähnen knirschen. Das Ganze ist so unwissenschaftlich wie nur möglich. Und wenn alle Ärzte im Ernst eine evidenzbasierte Medizin treiben würden, müßten wir neue Strafrichter einstellen und die Staatsanwaltschaften aufstocken. Ich glaube, das Delikt nennen die Juristen fahrlässige Tötung, mindestens, Körperverletzung.

Jetzt muß ich mich mit dem Retter der Menschheit, Herrn Dr. Schnitzer, befassen:

http://www.dr-schnitzer.de/

Er erfand 1977 ein Heilmittel gegen den Diabetes, lehrte die Gesundheit von Körnerfutter nicht nur für Vögel und wurde von miesen Lobbies unterdruckt. Schreibt übrigens Bücher, in denen er die medizinischen Geheimnisse, die Sie sonst nicht erfahren darlegt.

Ich hab’s geahnt: Irgendwo hat die Geschichte doch mit Geld zu tun.

3 „Gefällt mir“

Er erfand 1977 ein Heilmittel gegen den Diabetes, lehrte die
Gesundheit von Körnerfutter nicht nur für Vögel und wurde von
miesen Lobbies unterdruckt. Schreibt übrigens Bücher, in denen
er die medizinischen Geheimnisse, die Sie sonst nicht
erfahren
darlegt.

Er macht sich die Mühe, in zig Seiten auf seiner Homepage darzulegen, dass man den Blutdruck selber mit einfachen Mitteln in den Griff bekommen kann. Aber wenn man den ganzen Schmarrn bis unten durchgelesen hat und nun erwartet, dass einem das „Geheimnis“ verraten wird, bekommt man nur den Link zu seinem Buch.

Was sagt er:
Alle sind schlecht und wollen nur Geld verdienen.

Seine direkte Folgerung:
Ich bin gut und werde euch helfen. Bitte überweist 33€ auf mein Konto…

1 „Gefällt mir“

Hallo,

ist aber schon komisch, warum die Dinger plötzlich in England verboten wurden.

VG Tizia

Doping? oder allgemein?

Dr. Schnitzer?
HI
wer oder was wurde in England verboten?

pp

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Er erfand 1977 ein Heilmittel gegen den Diabetes, lehrte die
Gesundheit von Körnerfutter nicht nur für Vögel und wurde von
miesen Lobbies unterdruckt. Schreibt übrigens Bücher, in denen
er die medizinischen Geheimnisse, die Sie sonst nicht
erfahren
darlegt.

Ich hab’s geahnt: Irgendwo hat die Geschichte doch mit Geld zu
tun.

was den Dr.Schnitzer betrifft, genügt schon der einführende Satz, um zu sehen, worum es geht:

Die moderne Medizin kümmert sich um Ihre Krankheiten. Von diesen lebt sie. Um Ihre Gesundheit müssen Sie sich selber kümmern.

So einen Unsinn liest man nicht alle Tage. Als wenn es bei der Behanlung von Krankheiten nicht darum ginge, die Gesundheit wiederherzustellen.

Gruß
Montanus

Hi,

BETABLOCKER!!!

ok?

bitte Quellenangabe zum ‚Betablocker-Verbot‘
Hallo!

Da Du schreibst, dass Betablocker in England verboten sind, stell doch bitte einen Link ein, bzw. nenn eine Quellenangabe.

Ich habe Google befragt, doch dort steht ausnahmslos etwas von einem Betablocker-Verbot bei Wettkämpfen im Sport.

Nicht etwa, weil es gesundheitsschädlich wäre, sondern unter „Doping“ fällt.

Angelika

Wurde wahrscheinlich mit dem hier verwechselt bzw aufgebauscht:

„Am 28. Juni 2006 stellten das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) zusammen mit der britischen Hochdruckliga eine Leitlinie vor, in der von Betablockern als Erstmedikation bei der unkomplizierten arteriellen Hypertonie abgeraten wurde.“

http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=10…

Grüße, Bernhard.