Wen man beispielweise ein BTM einnimmt (Verschreibungspflichtig, Beispiel: Paracodin) und in eine Verkehrskontrolle der Polizei gerät und diese einen Drogentest machen würden, dann würde dieser bei einem Konsum dieses Mittel auf Opiate positiv ausfallen.
Man weiß jetzt zum Beispiel, dass der Test positiv ist, weil man Medikamente nimmt die so Sachen enthalten.
Wie verhält man sich dann am besten?
Wie weißt man das am besten nach, dass man so etwas vom Arzt verschrieben bekommen hat. Muss man z.B. ein Schreiben vom Arzt beim Verkehrsamt vorlegen? Habe damit noch keine Erfahrung, deshalb frage ich hier nach.
solch ein Schreiben vom Arzt kann man mitführen, aber was soll das bringen?
Bei Fahruntüchtigkeit darf man halt nicht fahren, egal ob durch verschriebene Medikamente oder Alk/Hasch.
solch ein Schreiben vom Arzt kann man mitführen, aber was
soll das bringen?
Bei Fahruntüchtigkeit darf man halt nicht fahren, egal ob
durch verschriebene Medikamente oder Alk/Hasch.
Naja ich glaube der Hintergedanke des Fragestellers ist anders gewesen:
angenommen jemand bekommt Paracodin verschrieben, die Einnahme ist - meiner leider Gottes eigener Erfahrung nach -
a) nicht regelmaessig und
b) v.a. vor dem Einschlafen indiziert (weil man ohne u.U. gar nicht einschlafen kann).
Nun hat man also eine 10mg Tablette geschluckt, sagen wir mal um 22:00, geht ins Bett, steht am Morgen hoffentlich auf und setzt sich um 8:00 ins Auto. Die betaeubende Wirkung des Medikaments ist laengst vorbei - wenn nicht, setzt man sich selbstverstaendlich nicht ans Steuer - ich gehe aber davon aus, dass die einschlaegigen Drogentests 10h nach dem Konsum anschlagen werden (oder irre ich mich da?), die Person geraet in eine Verkehrskontrolle/Zollkontrolle/wasauchimmer, es wird ein Drogentest gemacht, der positiv auf Opiate reagiert. Was nun?
Nun hat man also eine 10mg Tablette geschluckt, sagen wir mal
um 22:00, geht ins Bett, steht am Morgen hoffentlich auf und
setzt sich um 8:00 ins Auto. Die betaeubende Wirkung des
Medikaments ist laengst vorbei - wenn nicht, setzt man sich
selbstverstaendlich nicht ans Steuer - ich gehe aber davon
aus, dass die einschlaegigen Drogentests 10h nach dem Konsum
anschlagen werden (oder irre ich mich da?), die Person geraet
in eine Verkehrskontrolle/Zollkontrolle/wasauchimmer, es wird
ein Drogentest gemacht, der positiv auf Opiate reagiert. Was
nun?
Ich trinke abends vor dem Einschlafen immer 8 Flaschen Bier. Wenn ich frühs kontrolliert werde ist da kein Rausch mehr. Aber der Atemalkoholwert bei der Polizei beträgt immer noch 0,7 Promille.
Was nun ?
Ich weiss, ein dämlicher Vergleich - aber wenn ein berauschendes Mittel im Körper ist, dann müssen Gutachter, etc. entscheiden, ob eine Fahruntüchtigkeit vorlag. Bei Alkohol gibt es klare Grenzen. Bei Medikamenten/BtM nicht.
der Konsum eines BtM im Allgemeinen - setzt u.U. den vorherigen Besitz voraus, der strafbar ist. Medikamente sind aber erlaubt. Ggf. ärztl. Verordnung mitführen.
Führen eines Kfz unter dem Einfluss eben dieses BtM. Hier ist es belanglos, ob man das BtM legal oder illegal besitzt. Es kommt einzig darauf an, ob das BtM-haltige Medikament die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt. Das wird im Einzelfall nach erfolgter Blut/Urinprobe durch einen Sachverständigen beurteilt.
Es ist nicht nötig, in einer Art vorauseilendem Gehorsam, das Straßenverkehrsamt davon in Kenntnis zu setzen.