Das Argument, das jemand abkupfert leuchtet mir immernochnicht
ein.
Weil es mittlerweile so viel Spam gibt, dass auch der
Ottonormalverbraucher an einer Filterung interessiert ist. Dazu
ist aber entsprechend anwendungsfreundliche Software notwendig,
die IMO so noch nicht vorhanden ist.
Hmm, bestehende Konzepte „anwenderfreundlich“ zu machen, sollte eher
kleiner Aufwand sein als neue Konzepte zu etablieren und
geheimzuhalten. Ich habe die Windows-Version von Spamassassin nicht
gesehe, IIRC gab es da auch ein kommerzielles Frontend.
Ich will sehen, nach welchen Kriterien eine Mail verworfen
wird. Falls es deren mehrere überhaupt geben sollte…
Dann können wir auch opensource entwickeln.
Cool. Die Kriterien werden geheimgehalten? „Security by obscurity“.
*Nebel*
Das klingt logisch. Falls es des Geheimnis nicht zuviel ist:
wie wird das funktionieren? Stellt sich das Dingens als POP
server dem Mail-Programm dar? Leitet es über ändereungen der
hosts-Datei die Zugriffe auf „localhost“ um? Löscht es Mail?
Filtert es Mail? Kennzeichnet es Mail?
Eine Funktion als lokaler Server ist erst noch in Planung.
Bisher läuft der Satellite parallel zum Mailprogramm.
Aha.
Bei einer entsprechenden Intervallkonfiguration kann man den
No-Spam Satellite auf seinem Rechner immer laufen haben. Wenn
eine Internetverbindung besteht, prüft er dann die eingetragenen
POP3-Accounts (legt man ebenfalls wie im Mailprogramm an).
Kann es APOP und sPOP?
Erkannter Spam wird direkt vom POP3-Server gelöscht.
Es lädt die Mails nicht herunter? Dann liegen ja nicht viel Daten vor,
um die Mail einzuordnen. Zumindest nicht im Vergleich zu
Spamassassin…
In einem
Fenster (in dem Absender und Betreff angezeigt werden, es gibt
zusätzlich eine Vorschau-Funktion für den Mail-Inhalt) sieht man
seine Mails auf dem Server und auch welche gelöscht werden.
Muß man vorher noch gucken? Hmm. Ich finde, daß das eher umständlich
klingt…
Nicht erkannten Spam kann man an dieser Stelle dann sehr einfach
selbst als Spam melden.
Ok. Dummerweise gibt es eine Reihe Mails, wo ich das nicht sicher am
Betreff und Absender entscheiden kann. Was ist, wenn die ersteinmal in
meinem Mailprogramm schlummern? Kann ich sie dann immernoch melden?
Wahlweise Kennzeichnung oder Filterung von Spam ist noch nicht
implementiert aber in Arbeit.
Gut.
[Wo sind die Server]
Ja? Naja, wenn das Programm hier liefe, wäre es trivial, das
herauszufinden.
Na dann …
*Nebel*
Und nein, ich weiß auch nicht, was mit irgendwelchen
Blackhole
Lists passiert ist. Klär du mich auf.
Die sind von Spammern weggeDoSt worden. Welche Maßnahmen plant
ihr dagegen?
Ich muss zugeben, diesbezüglich ist noch nichts geplant. Aber
ich bin mir sicher, dass man von diesen weggeDoSten RBLs einiges
lernen und besser machen kann. Vielleicht kannst du da mehr zu
sagen oder 'n Link posten…
Naja, gegen einen DoS kann man bestenfalls mit unbefriedigend
wirkenden Maßnamen angehen. Ich fürchte nur, die dazu hilfreiche
Unterstützung wird man bei Closed Source-Software nur schwerlich
bekommen… bei von mir genannter Software ist entsprechendes
implementiert.
Ahja. Und was wird übermittelt an Daten (nein, das Programm
läuft hier nicht)?
Die Kriterien zur Spamfilterung.
*Nebel*
Falko, in meinen Augen verläßt Du Dich zu oft auf den schützenden(?) Nebel. Das sei Dir unbenommen. Wo sich der Nebel lichtet, habe ich aber das Gefühl, daß Dir nicht allzuviele Konzepte und Probleme aus dem Bereich Spambekämpfung bekannt sind. Das ist – so wie sich das hier darstellt – keine wirklich günstige Voraussetzung, derartige Software zu entwickeln.
Mach, was Du willst, aber bei der von Dir hier vorexerzierten Informations"politik" kann ich nur jedem abraten, auf Dein Tool zu verzichten, wenn es über das bloße Spielen mit neuer Software (was ich auch durchaus mal schätze) hinausgeht. Und ich werde das auch in aller Deutlichkeit tun, sobald mich jemand fragt oder entsprechende Empfehlungen ausgibt.
Viel Erfolg noch mit Deinem Programm,
Sebastian
–
Betatester gesucht:
http://www.no-spam-network.com
Das ist jetzt wirklich nicht mehr neu. Und Du bewegst Dich verdammt nah an der Grenze zum Spammen.