Bete, es wird geholfen

Hi Salbader,

Kennt sich Gott mit Gummistrippen besser aus
als mit Chemie?

Bin überzeugt, er hat Dir auch geholfen. „brgrins“

Du wirst Dich das nächste mal besser vorbereiten.

Fritz a. d. Uw.
(geht hinter einen Baum)

Hi Fritz,

Dein Merc-Gummistrippengebet finde ich ziemlich lächerlich. Bei wirklich bedeutenden Dingen hilft Beten nicht: Holocaust, Naturkatastrophen, Kriegsopfer, Hunger in der Dritten Welt usw. Millionen Menschen haben im Zusammenhang mit Ereignissen, die zu den obigen Kategorien gehören, gebetet und tun es nach wie vor (Beispiel Ätna), nur helfen tut es nicht. Um den Widersinn deutlich zu machen: Als vor einigen Jahren das Hochwasser an der Oder die Dämme bedrohte, saßen viele Menschen - anstatt Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder wenigstens ihre Habseligkeiten in Sicherheit zu bringen - beim Bittgottesdienst in der Kirche, während Bundeswehrsoldaten die Deiche verstärkten (nebenbei: in meinen Augen der einzige vernünftige Einsatz der Bundeswehr seit ihrem Bestehen). Wer hat nun mehr dafür gtan, die Schäden zu begrenzen, Gott als Antwort auf Gebete oder zupackende Soldaten?

Gruß, Helmut

Lieber Helmut,
Weil zu viele Leute so denken wie Du wirkt das „Beten“ vielleicht bei Naturkatastrophen nicht ?
Mit Menschenverstand wird diese Erde mit absoluter Sicherheit zerstört. Beklage Dich nicht , da kann auch keine Religion mehr helfen.
Fritz

Hallo Helmut,

Dein Merc-Gummistrippengebet finde ich ziemlich lächerlich.

so eine Aussage finde ich nicht gut :frowning:
Man lacht niemanden aus, der an etwas glaubt.

Bei wirklich bedeutenden Dingen hilft Beten nicht: Holocaust,
Naturkatastrophen, Kriegsopfer, Hunger in der Dritten Welt
usw. Millionen Menschen haben im Zusammenhang mit Ereignissen,
die zu den obigen Kategorien gehören, gebetet und tun es nach
wie vor (Beispiel Ätna), nur helfen tut es nicht.

Das liegt doch jeweils im Auge des Betrachters.
Du als Aussenstehender kannst doch gar nichts über die Art und Weise der Gebete und der Hilfe aussagen.

Gebet und Hilfe hängt direkt zusammen und ist immer etwas persönliches. Das kann man nicht an Pauschalereignissen wie Du sie zitiert hast messen.

Um den
Widersinn deutlich zu machen: Als vor einigen Jahren das
Hochwasser an der Oder die Dämme bedrohte, saßen viele
Menschen - anstatt Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder wenigstens
ihre Habseligkeiten in Sicherheit zu bringen - beim
Bittgottesdienst in der Kirche, während Bundeswehrsoldaten die
Deiche verstärkten

Da erhebt sich für mich die Frage, warum man nicht gleichzeitig Dämme verstärken und beten kann. Wäre vielleicht effizient gewesen.

Gruss Harald

Hallo Harald,

Bei wirklich bedeutenden Dingen hilft Beten nicht: Holocaust,
Naturkatastrophen, Kriegsopfer, Hunger in der Dritten Welt
usw. Millionen Menschen haben im Zusammenhang mit Ereignissen,
die zu den obigen Kategorien gehören, gebetet und tun es nach
wie vor (Beispiel Ätna), nur helfen tut es nicht.

Das liegt doch jeweils im Auge des Betrachters.
Du als Aussenstehender kannst doch gar nichts über die Art und
Weise der Gebete und der Hilfe aussagen.

Über die Art und Weise der Gebete nicht, da hast Du recht. Ob aber Hilfe eingetreten ist oder nicht, kann ich auch als Außenstehender bemerken, und beim Holocaust trat die Hilfe millionenfach nicht ein, das solltest Du zugeben.

Gebet und Hilfe hängt direkt zusammen und ist immer etwas
persönliches. Das kann man nicht an Pauschalereignissen wie Du
sie zitiert hast messen.

Woran dann? Auf jeden Fall wäre Hilfe bei den „Pauschalereignissen“, wie Du sie nennst, viel nötiger gewesen als beim kaputten Mercedes.

Da (Oder-Hochwasser) erhebt sich für mich die Frage, warum man nicht gleichzeitig Dämme verstärken und beten kann. Wäre vielleicht effizient gewesen.

Na gut, das akzeptiere ich, aber es gab eben die Trennung - hier Gebete in der Kirche, da die praktische Arbeit, und deshalb bleibe ich bis zum Beweis des Gegenteils bei meiner Ansicht, dass das praktische Wirken an den Dämmen letztendlich nützlicher war als die Gebete.
Gruss Helmut

Wenn Du IHN ablehnst, kann er Dir nicht helfen, weil er nichts
gegen Deinen Willen tun will.

Also beschwer Dich nicht.

Da hst Du „legionärs“ Beitrag irgendwie missverstanden. Er hat auf Menschen in Afrika und Polen hingewiesen und nicht auf seine eigene Person.
Woher Du übrigens „weißt“, dass ER nichts gegen jemandes Willen tun will, weiß ich nicht. Selbst Theologen ziehen sich gern hinter die Nebelwmnd „Gottes Wege sind unerforschlich“ zurück, um nur ja nicht die Kläglichkeit ihres Wissens kund tun zu müssen.
Gruß, Helmut

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Hallo Harald,

Was soll das Gejammere, dass Menschen sterben? Alle Menschen
müssen sterben.
Und wenn Menschen sterben, die an Gott glauben, ist das kein
Unglück, sondern eine Erlösung.

Wenn Menschen am Ende eines erfüllten Lebens so sterben, mag das sein, aber dass der Hungertod zigtausender Kinder und Erwachsener „kein Unglück“ sein soll, werde ich Dir niemals abnehmen!

… Leute, die beten, haben auch in schwierigen
Zeiten eine Hoffnung.

Und das Problem liegt darin, dass sich diese Hoffnung millionenfach nicht erfüllt.

Gruss Helmut

Lieber Fritz,
…Mit Menschenverstand wird diese Erde mit absoluter Sicherheit zerstört.

Was sagst Du als - wie ich vermute - gläubiger Christ: Wenn Gott die Menschen erschaffen hat, hat er da nicht auch auch ihren erdzerstörerischen Menschenverstand erschaffen - und tut nichts gegen dessen erschreckende Auswirkungen?
Mir gefällt die Manitu-Vorstellung nordamerikanischer Indianer. Sie glauben, wie ich mal gelesen habe, dass Manitu die Welt erschuf und sie den Menschen mit der Bitte übergab, sie pfleglich zu behandeln. Daraufhin „lehnte er sich zurück und ruhte sich aus“, wie das etwa formuliert war. Somit war sowohl die Entstehung der Welt erklärt,h die Verantwortung der Menschen umrissen und klar gestellt, dass Gott Manitu nicht weiter „hilft“, aber was haben wir daraus gemacht?!
Gruß, Helmut

Hallo Helmut,

Wenn Menschen am Ende eines erfüllten Lebens so sterben, mag
das sein, aber dass der Hungertod zigtausender Kinder und
Erwachsener „kein Unglück“ sein soll, werde ich Dir niemals
abnehmen!

der Tod ist sicher schmerzlich, aber da wir Christen an ein Leben nach dem Tod glauben, ist der Tod nur der Übertritt in eine bessere Welt. Und wenn es hier nichts zu essen gibt, halte ich es für ein Glück, in eine Welt zu kommen, in der es keinen Hunger gibt.

… Leute, die beten, haben auch in schwierigen
Zeiten eine Hoffnung.

Und das Problem liegt darin, dass sich diese Hoffnung
millionenfach nicht erfüllt.

Das hast Du missverstanden. Die Hoffnung endet nicht mit dem Tod.

Gruss Harald

Hallo Helmut,

Woher Du übrigens „weißt“, dass ER nichts gegen jemandes
Willen tun will, weiß ich nicht. Selbst Theologen ziehen sich
gern hinter die Nebelwmnd „Gottes Wege sind unerforschlich“
zurück, um nur ja nicht die Kläglichkeit ihres Wissens kund
tun zu müssen.

das ist ja das Problem.
Theologen ziehen sich zurück, anstatt dem Problem auf die Spur zu gehen. Wozu sind sie denn Theologen? Gerade sie sollten „die Wege des Herrn“ erforschen.

Der Prophet Amos sagte: „Der Ewige tut nichts, ohne es vorher seinen Dienern, den Propheten, anzuvertrauen.“ (Amos 3,7)

Wenn Du mehr von Gott wissen willst, nimm eine Bibel, lies und bete. Du wirst staunen, was Gott Dir zeigen wird.

Gruss Harald

Hallo Harald,

…Theologen ziehen sich zurück, anstatt dem Problem auf die Spur:zu gehen. Wozu sind sie denn Theologen? Gerade sie sollten
„die Wege des Herrn“ erforschen.

Gehörst Du auch zu den Christen, die sagen "Gott ja, Institution Kirche nein?
Wenn der Papst anstelle eines riesigen Kirchenbaus in Afrika die entsprechenden Mittel für die Verbesserung der Wasserversorgung, die gesundheitliche Betreuung oder die Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt hätte, wäre das m.E. viel besser gewesen.

Gruss Helmut

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Hallo Harald,

… da wir Christen an ein
Leben nach dem Tod glauben, ist der Tod nur der
Übertritt in eine bessere Welt. Und wenn es hier nichts
zu essen gibt, halte ich es für ein Glück, in eine Welt zu
kommen, in der es keinen Hunger gibt.

Sarkastisch gefragt: Sollen hungernde Christen nun den Freitod wählen, um rascher in die hungerfreie jenseitige Welt zu gelangen? Das kann doch nicht Dein Ernst sein.

…Die Hoffnung endet nicht mit dem Tod.

Wenn Du über Glauben und Verweise auf die Bibel hinaus die Existenz einer vom Körper unabhängigen, unsterblichen Seele belegen könntest, wäre darüber nachzudenken. Bis dahin meine ich: Da Hoffnung letztlich eine komplexe Tätigkeit des Gehirns ist, endet sie mit dem Hirntod, ob der/die Betroffene das nun wahrhaben will oder nicht. Der Glaube an die „Seele“ ist doch zu einer Zeit entstanden, als man über die Rolle des Gehirns für das menschliche Denken und Handeln noch kaum etwas wusste. An diesen zweitausendjährigen Vorstellungen hältst Du nun im 21. Jh. immer noch fest.

Gruss Helmut

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so ist es
Hallo Helmut,

Gehörst Du auch zu den Christen, die sagen "Gott ja,
Institution Kirche nein?

Ja.
Und dafür gibt es sogar gute Gründe, die in der Bibel stehen.

Wenn der Papst anstelle eines riesigen Kirchenbaus in Afrika
die entsprechenden Mittel für die Verbesserung der
Wasserversorgung, die gesundheitliche Betreuung oder die
Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt hätte, wäre das m.E. viel
besser gewesen.

Da kann ich Dir nur zustimmen.

Gruss Harald

Hallo Helmut,

Sarkastisch gefragt: Sollen hungernde Christen nun den Freitod
wählen, um rascher in die hungerfreie jenseitige Welt zu
gelangen? Das kann doch nicht Dein Ernst sein.

Nein, so war es auch nicht gemeint.
Aber ich meine, dass es kein Unglück ist, zu verhungern, weil nach dem Tod kein Hunger mehr sein wird.

Und das kannst nicht einmal Du leugnen.

Allerdings habe ich noch keinen authentischen Bericht eines hungernden Christen gelesen. Dafür beten wir doch: „Unser täglich Brot gib uns heute.“

Aber vielleicht hast Du mehr Info für mich.

…Die Hoffnung endet nicht mit dem Tod.

Wenn Du über Glauben und Verweise auf die Bibel hinaus die
Existenz einer vom Körper unabhängigen, unsterblichen Seele
belegen könntest, wäre darüber nachzudenken.

Das sich Glauben nicht beweisen läßt, ist hinlänglich bekannt. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.
Aber es gibt Erfahrungen von Gläubigen.
S.o. das Posting von Fritz.

An diesen zweitausendjährigen Vorstellungen hältst Du nun im
21. Jh. immer noch fest.

Der Glaube ist sogar noch älter. Die Juden zählen das Jahr 5761!

Aber Gott ist ja ewig. Er hat kein Ablaufdatum.

Gruss Harald

hallo helmut,

ich bin ganz deiner meinung. ergänzend: ich halte beten für hochnaives „kopf in den sand stecken“ und hoffen - genau wie beim rollen der roulette-kugel. manchmal glück - manchmal pech.
aber man wird ja von frühester kindheit an auf diese „durchhalte-rituale“ dressiert, um „von oben“ verordnetes leid (woimmer „oben“ auch ist) geduldig zu ertragen, zu hoffen, und auf ein besseres leben nach dem tod zu warten. bei so einer „lebensphilospohie“ hilft natürlich nur mehr beten … dabei gibt es so viel wirklich sinnvolles im leben!
außerdem: wo kämen wir da hin, wenn alle die beten, stattdessen denken und handeln würden???

alles liebe
ilse

Hallo Harald,

… ich meine, dass es kein Unglück ist, zu verhungern, weil
nach dem Tod kein Hunger mehr sein wird.

Also, mir fehlen die Worte! Würdest Du es wagen, den obigen Satz, vor allem dessen ersten Teil, z.B. vor hungernden Afrikanern laut auszusprechen, in einer Sprache, die sie verstehen?
Wenn Du Deine obigen Worte ernst meinst, bin ich froh und glücklich, kein Christ in Deinem Sinne zu sein.

Gruss Helmut

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menschenverachtend!

Aber ich meine, dass es kein Unglück ist, zu verhungern, weil
nach dem Tod kein Hunger mehr sein wird.

harald,

es ist wohl auch kein „unglück“, im namen irgendeines messias
oder einer grandiosen idee verstümmelt, verbrannt, vergewaltigt
und weiterhin gequält zu werden, weil nach dem tod kein körper
mehr sein wird…?

ich schlage vor, du setzt dich jetzt mal drei monate lang in
irgendeine steppe und ernährst dich von graswurzelsuppe, falls
ER dir wasser und feuer zeigt. dann hast du mit sicherheit
andere ansichten.

frank

Typisch
Hallo Helmut,

… ich meine, dass es kein Unglück ist, zu verhungern, weil
nach dem Tod kein Hunger mehr sein wird.

Also, mir fehlen die Worte! Würdest Du es wagen, den obigen
Satz, vor allem dessen ersten Teil, z.B. vor hungernden
Afrikanern laut auszusprechen, in einer Sprache, die sie
verstehen?

den Rest meines Textes hast Du wohl gar nicht gelesen.
Wie soll man da vernünftig diskutieren?

Natürlich würde ich den Text jedem Menschen sagen. Aber in meiner Umgebung würde wohl keiner hungrig bleiben.

Erklären muss ich diese Behauptung nicht, weil Du es doch nicht verstehen würdest.

Gruss Harald

auf Gott vertrauend!
Hallo Frank,

es ist wohl auch kein „unglück“, im namen irgendeines messias
oder einer grandiosen idee verstümmelt, verbrannt,
vergewaltigt
und weiterhin gequält zu werden, weil nach dem tod kein körper
mehr sein wird…?

genau so ist es.

Und in diesem Bewußtsein sind die ersten Christen freudig in die Arena der Römer gegangen.

In diesem Bewußtsein haben sich auch im Mittelalter Christen auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen. (Ein Loblied auf den Lippen.)

Und in eben diesem Gottvertrauen leben auch heute noch Missionare unter widrigen Umständen im Urwald, um die Gute Nachricht zu verbreiten.

ich schlage vor, du setzt dich jetzt mal drei monate lang in
irgendeine steppe und ernährst dich von graswurzelsuppe, falls
ER dir wasser und feuer zeigt. dann hast du mit sicherheit
andere ansichten.

Wenn ER es befiehlt, werde ich das tun.

Gruss Harald

Hallo Ilse,

ich halte beten für
hochnaives „kopf in den sand stecken“ und hoffen

das versteh ich nicht.

Ist es falsch, um Hilfe zu bitten, wenn man Hilfe braucht?
Warum rufst Du die Feuerwehr wenn es brennt? - und hoffst, dass sie kommt.

außerdem: wo kämen wir da hin, wenn alle die beten,
stattdessen denken und handeln würden???

Glaubst Du, dass das eine das andere ausschließt?

Gruss Harald