Betriebliche Altersversorgung

Hallo!

Wenn das Familiengericht nach einer betrieblichen Altersvorsorge fragt, kann damit auch die fondsgebundene Rentenversicherung (Direktversicherung) gemeint sein?

Dank vorab.

Grüße,
Medusa

Hallo.
Ja.
Gruß
Günther

Hallo!

Danke für die zügige Antwort.

Ich verstehe dann bloß nicht, warum das gleiche Gericht dem Arbeitgeber dann einen Auskunftsbogen über eine „Betriebsrente“ schickt. DAS ist ja was anderes…

Grüße,
Medusa

Ich verstehe dann bloß nicht, warum das gleiche Gericht dem
Arbeitgeber dann einen Auskunftsbogen über eine
„Betriebsrente“ schickt. DAS ist ja was anderes…

Es könnte ja eine Direktversicherung (Arbeitnehmer-finanziert) und eine Betriebsrente (Arbeitgeber-finanziert) geben.

Ja, genau so ist es auch.

Dann muss also der Arbeitnehmer im Zuge einer Scheidung und des Formulares des Familiengerichts wegen Betriebsrente „Nein, nein, nein“ ankreuzen?

Sorry für die Frage, aber in diesem Fall wälzt der Arbeitgeber das Ausfüllen dieses Formulares / Auskunft auf den bald geschiedenen Arbeitnehmer ab. Es gibt keine Personalabteilung.

Grüße,
Medusa

Hallo Medusa,

der Arbeitnehmer muss das ankreuzen, was auch stimmt! Die Infos werden benötigt, um den Versorgungsausgleich zu berechnen. Bedeutet, wenn Papa immer brav in seine Altersvorsorge investiert hat und Mama „nur“ die Kinder erzogen hat, soll sie bei Scheidung nicht leer ausgehen.
Mal so grob gesagt.

Viele Grüße
Mela

Hast Recht.

Bedeutet aber auch, wenn Papa mit der Mama nur ein halbes Jahr defacto verheiratet war, dass die tausend Seiten Papierkram eh’ nur auf drei Euro fuffzig rauskommen.

Richtig!

Das ist unser herrliches bürokratisches System!

Mein Tipp: Wenn Mama die 3 Euro fuffzig haben möchte, soll sie die Kreuzchen setzen :smile:

VG
Mela