eine kleine Ein-Mann-Firma übernimmt Umverpackungen von Teilen (neu zusammenstellen von Ersatzteilkits, umetikettieren oder ähnliches). Die Teile werden angeliefert, umverpackt und weitergeliefert. Da einige der Einzelteile trotz geringer Größe einen Wert von mehreren tausend Euros besitzen, möchte sich die Firma natürlich gegen Schäden (z.B. fallenlassen) versichern.
Dazu ist doch eine Betriebshaftpflicht geeignet.
Nun die große Frage: Wo findet man eine geeignete Beratung welche Art der Haftpflicht (Umfang etc.) dazu geeignet ist? Der „normale“ Versicherungsvertreter, der die privaten Versicherungen des Firmeninhabers pflegt ist - lax gesagt - eine Niete (hat Versicherungsagentur erst vor recht kurzer Zeit übernommen).
Hat jemand von Euch Tipps wo man sich mal umschauen sollte? Worauf muss man bei einer Betriebshaftpflicht achten?
die frage stellt sich, ob hier eine haftpflichtvers. helfen kann; stichworte tätigkeitschaden, erfüllungsschaden. weiterhin ist möglicherweise eine vermögenmsschaden-deckung von nöten. das alles hängt insbesondere von den vertraglichen vereinbarungen - agb usw…- (die sowiet möglich einbezogen werden müssten) zwischen der firma und seinen auftarggebern ab.
gruß
j
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Was Jörg schreibt ist absolut richtig. Vielleicht erkundigt ihr euch mal bei der IHK, wie Eure Rechtslage ist. Bei der Wahl der richtigen Versicherung könnte in der Tat ein Makler helfen. Aber auch hier ist Aufmerksamkeit angebracht. Auch ein Makler lebt vom Verkauf von Versicherungen, nicht anders als ein Ein-Firmen-Vertreter.
frag mal bei den Firmenversicherer nach.
Wichtig ist, dass erst einmal eine genaue Risikoanalyse von einem Firmenexperten (von der Versicherung) durchgeführt wird. Also nicht einfach das Angebot per Post zustellen lassen.
Hierbei wird untersucht, welche Risiken der Geschäftsinhaber versichern muß. Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist da immer an erster Stelle. Meist berechnet sich diese nach dem Jahresumsatz des Unternehmens. Ob dann eine, wie hier im Forum schon gesagt, Vermögensschadenhaftpflichtversicherung notwendig ist wird dann festgestellt.
Aber ich kann Dir wirklich nur empfehlen, lasst jemand von einer Versicherung kommen, die auch für Firmenversicherungen bekannt ist. Da ist es vollkommren wurscht, ob es ein Makler oder Einfirmenvertreter ist. Hauptsache er hat Ahnung.
Wenn Du noch Fragen hast…
Sascha
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Was meine Vorgänger schrieben stimmt, wichtig ist ausserdem, das neben dem Faktor Umsatz auch noch die Frage sich stellt, ob Du Leute einstellen willst, dann kann ein Versicherer auch nach der Lohnsumme fragen und die Anzahl der Mitarbeiter.
Grundsätzlich ist es egal, ob Versicherungsmensch (Vertreter oder Makler) oder Versicherer direkt, das die Risikoanalyse und -bescheibung absolut sauber und korrekt ausgefüllt wird, und es nicht zu unschönen Situationen kommt. Da ist mit Sicherheit ein Makler besser, da er/sie für die Beratung, wozu auch die Risikoanalyse gehört, Dir gegenüber haftet.
Zur Frage, welchen Versicherer man nehmen sollte, ist das sehr von der Riskioanalyse abhängig, so dass pauschale Aussagen nicht möglich sind.
Ich helfe jedoch gern.
Grüße,
Jan
(Versicherungsmakler)
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in dem von dir beschriebenen Fall kommt es meiner Meinung nach auch darauf an, zu klären in wessem Eigentum die Dinge sind. Gehen sie nämlich in das Eigentum des Umverpackers über, so stellt sich die Frage, inwieweit Eigenschäden versicherbar sind.
Haftpflicht dient ja nur der Absicherung von Schadensersatzansprüche Dritter.