Betriebskostenabrechnung fehlerhaft und unwirtschaftlich

Die Info, die ich bekomme, sind immer so spärlich, weil sie das alles nervt und sie eigentlich damit nichts mehr zu tun haben will und schon „innerlich ausgezogen“ ist. Sie steht auf dem Standpunkt, „eh nichts mehr zu gewinnen“!! Ich aber will kämpfen, zumindest verstehen und auch andere Meinungen dazu hören, vielleicht habe ich was falsch verstanden oder übersehen!?

Es war keine Gutschrift, sondern das BHKW hat nur für 200€ Strom erzeugt, was eigentl für diese Größe lächerlich ist! Es sollten ca. 10€ / Tag sein, also 3650€!! Allein da ist schon die Diskrepanz zu sehen. Aber die erzeugte Wärme hat es, bis auf einige Ausfälle, erzeugt. Nu is es aber gänzlich out of order!! Die Wärme wurde zum Heizen verwendet und der erzeugte Strom,…wir wissen nicht warum es keinen bis so wenig Strom erzeugt hat, das sagte auch die Bauleiterin hier vor Ort. Nibulös und undurchsichtig, weshalb hier einiges im Argen liegt und angezweifelt werden sollte.

Welche „Größe“ hat es denn?
Mir fehlt die Abrechnung des Allgemeinstroms. Ich vermute, dass das BHKW den Srom für den Allgemeinstrom erzeugen soll.
Angeblich hat das BHKW Stromkosten von 1770€ verursacht - das spricht dafür, dass über den BHKW Zähler der Allgemeinstrom abgerechnet wird.

Mir fällt auf, dass aus 9942 Liter Flüssiggas 63927 kWh Wärme erzeugt wurden. Das sind 6,43 kWh je Liter - dabei hat Flüssiggas einen Heizwert von 6,57 kWh/l und einen Brennwer von 7,17 kWh/l.

Da ein BHKW aus einer kWh des Heizwerts im Schnitt 0,35 kWh Strom und 0,55 kWh Wärme macht (ganz grobe Durchschnittswerte), ist es entweder nur ein ganz kleines Aggregat oder es hat fast nie gelaufen.

Umgerechnet mit den Gradtagszahlen hat deine 55m² Wohnung rund 143 kWh / m² a verbraucht. (Man muss den abgelesenen Verbrauch in Höhe von 4900 kWh durch den die 621/1000 Gradtagsanteile dividieren). Ein typischer Wert für einen schlecht gedämmten Altbau.

Es verwirren die hohen Heiznebenkosten, da stechen insbesondere die 1770€ Stromkosten hervor. Das sind ca. 6000 kWh (wir reden über 2021).
Mich würden die Daten interessieren, die das BHKW 2021 hatte. Tatsächlich im BHKW verbrannte Gasmenge, primär erzeugte Strommenge, davon selber im Haus verbraucht? Welche Leistungen hat das Teil überhaupt (thermisch und elektrisch)?

Im gesamten Haus wurden ja rund 51000 kWh Heizwärme benötigt - für 458m² Wohnfläche.
Das wären 111 kWh / m² a und somit liegt dein spezifischer Verbrauch um 28% höher als der der anderen Wohnungen.

Mängel der Wohnung über eine Nichtzahlung der Betriebskosten ausgleichen zu wollen ist sicher der falsche Weg! Mängel mahnt man schriftlich an, man lässt sich anwaltlich beraten und mindert die Miete.

Du bist meiner Meinung nach einen falschen Weg gegangen - keine Ahnung, wie du da wieder herauskommst.

Flüssiggas ist natürlich sauteuer. Da wurden 2021 also aus 7646 € Flüssiggas 63927 kWh Wärme erzeugt - das sind 12 Cent pro kWh und somit fast das Doppelte dessen, was Erdgas damals gekostet hat.

Alleine deswegen ist es nicht verwunderlich, warum die Wohnung so hohe Kosten verursacht.
Hast du das nie selber durchgerechnet?

Zur Beurteilung des BHKW-Situation fehlen mir Fakten.
Ich kann nur sagen, dass man den BHKW-Strom nur über ein umständliches Verfahren („Mieterstrommodell“) den Mietern zur Verfügung stellen könnte. Daher wird er wohl nur für den Allgemeinstrom (Treppen-, Keller- und Außenlicht, Heizungspumpen, …) verwendet. Entsprechend klein wird die elektrische Leistung sein. Es würde mich nicht wundern, wenn das ein Gerät mit vielleicht 1 kW elektrischer und 2 kW thermischer Leistung ist - wöhrend daneben ein Gasbrenner mit rund 20 kW die eigentliche Heizleistung erbringt.

Und um es deutlicher zu sagen:

Ein BHKW erzeugt Wärme viel unwirtschaftlicher als ein Gasbrennwertgerät! Im Gegenzug erzeugt das aber zusätzlich Strom.

Beispiel:
Du kaufst 10 kWh Gas für 1,20€. Das Gasbrennwertgerät macht daraus ungefähr 10 kWh Wärme.

Oder du verbrennst es im BHKW.
Dann bekommst du 5,5 kWh Wärme und 3,5 kWh Strom. Der Strom hat einen Wert (2021!) von etwa 1 € - aber nur, wenn er im Haus verbraucht werden konnte. Für eingespeisten Strom bekam man viel weniger.

Ich danke Dir für die Ausführungen!
Ich habe aber keine Info über die Heizung oder das BHKW!! Was ich weiß ist, daß es zum beheizen des Hauses und der Wohnungen genommen werden sollte, es aber ständig kaputt war bzw. „gestört“. Gerade war ich im Heizungsraum, am Gerät stand „Störung“!!
Kümmert sich hoffentlich jemand drum nächste Woche, falls die Dinger das per Funk melden.
Gern mache ich Bilder v der Anlage.
Das BHKW sollte das Haus mit Energie versorgen, das Flüssiggas wurde mWn zum heizen verwendet. Da das BHKW öfter „funktionsUNfähig“ war, konnte es auch nicht entsprechend viel Energie erzeugen bzw. die 200€ zu 3650€ / Jahr an „Guthaben“ standen in einem schlechten Verhältnis. Wie ich erfahren habe, müsste das BHKW um 10€ / Tag an Strom erzeugen, also 3650€ im Jahr.
Letztens stand hier ein Anhänger vor den Garagen (die als Keller fungieren), der mit Diesel lief und dadurch Energie erzeugen sollte. Auch da habe ich keine näheren Daten noch Verbrauchswerte!

In dem Szenario unterstelle ich der Hausverwaltung eine schlechte Ablesequalität, weil sie die erste Mieterin in dieser Wohnung ist. Es gab wohl auch ein Übergabeprotokoll, wo die Zählerstände notiert wurden, allerdings - so vermute ich - ist der Strom für die Trocknung der Häuserwände komplett zu ihren Lasten gerechnet worden. Eine diesbezügliche Nachforschung ist nicht mehr möglich, weil es bis Nov 22 keine Daten mehr gibt. Alles wurde elektr. übermittelt, da können „keine Fehler mehr passieren“!!??

Es ist nur Mietvertrag, Betriebskostenabrechnung für 21 sowie div. Schriftverkehr vorhanden, keine Daten zum BHKW, zum Anhänger mit Diesel als Stromaggregat zur Strom- und Wärmeerzeugung. Nichts dergleichen.
Und NEIN, ich habe das noch nicht selbst durchgerechnet, weil diese Betriebskostenabrechnung nach wie vor ein Buch mit 7 Siegeln ist ähnlich der Steuererklärung!!

Deshalb schreibe ich hier, und erbitte mir Hilfe zum Verständnis der Gesamtzusammenhänge.

Mal ne blöde Frage: was stellst Du Dir denn vor, wer die Betriebskosten des BHKW tragen soll?

Natürlich die Mieter, aber dann auch die Gutschrift der erzeugten Energie, denn wenn das Ding „nicht liefert und gestört ist“, aber die laufenden Kosten dafür umgelegt werden, finde ich das unfair, zahlen: ja, aber nicht den Profit der Anlage genießen oder sehe ich das falsch??
Denn hätte die Anlage korrekt gearbeitet, würden auf der Habenseite 3650€ erzeugte Stromkosten den Aufwendungen ggü. stehen.

Ich habe hier mal die mir zugängliche Technik fotografiert:

Ist da nun ein BHKW oder ähnliches??

Das dürfte der Ausgleichsbehälter/das Druckausdehnungsgefäß der Heizung sein.

Gastank

Pufferspeicher für Warmwasser

Gas-Brennwertkessel

Montage- und Serviceanleitung einer Wärmepumpe

Kleinkläranlage

Ich sehe keins.

1 Like

Das BHKW wurde wieder abgebaut.
Hinter dem Haus liegen Leitungen und Anschlüsse für eine "Kältemaschine (ist das eine Wärmepumpe??). Wir nehmen an, das durch das Flüssiggas die Heizung speist.??
Wir wissen es nicht!!

Hier die neuste Zusammenstellung:

Da es sich hier um eine Gemeinde handelt, die Aufträge an hiesige Unternehmen vergibt, sind diese natürlich daran interessiert, weitere Aufträge zu übernehmen und deshalb gibt es keine Protokolle von Besichtigungen durch zB eine Fensterfirma, Tischlerei, Maler oder Bauleitung. Eine eingeschworene Mischpoke, gegen die man sich vergeblich versucht zu wehren. Nicht nur, daß die Rechtsschutzvers. keine Deckung einer evtl Klage deckt, weil „der Versicherungsfall vor dem Abschluss eingetreten ist“, privat auch kein Geld vorhanden ist, den RA aus eigener Tasche zu bezahlen, sondern die Mieterin mir ausdrücklich zu verstehen geben hat, daß sie mit der ganzen Sache abgeschlossen hat, was heißt, das sie die überzogenen und nach wie vor viel zu hohen Kosten bezahlen wird, weil sie sich auch nicht mit lernresistenten Personen der Hausverwaltung auseinander setzen will!! Selbst dem Amtsleiter und höheren Verantwortlichen ggü. hat sie den Fall persönlich vorgetragen…! Nun soll der Fenster-Tischler neue Dichtungen in die Fenster einbauen, was aber nichts bringen wird, weil die einfach schief und undicht eingebaut wurden, die Wände immer noch feucht sind, was die Firma ihr bei der Begehung mündlich bestätigt hat und es nichts dagegen zu erwehren gibt.
Schimmel, feuchte Wände, ein geführtes Luftfeuchtigkeits-Tagebuch und Messungen verpuffen unbeachtet. 2022 steht die Betriebskostenabrechnung vor der Tür, wobei sie hier mit 4 stelliger Nachzahlung rechnet und im Geiste „hier schon raus und umgezogen ist“! Man kommt einfach nicht aus dem Hamsterrad der Ignoranz und Dummheit der Gemeinde heraus sowie der Abhängigkeiten ansässiger Firmen.

Screenshot 2023-08-07 at 16-04-33 Viessmann Vitocal 200-S Luft_Wasser-Wärmepumpe 14 7 kW AWB-E-AC 201.D16 400 - Heizung und Solar zu Discountpreisen

So sieht die Außeneinheit einer Wärmepumpe aus.
Es ist exakt dieselbe Technik wie eine „Kältemaschine“ / „Klimaanlage“, nur dass diese Gerät die Außenluft kühlt und innen das Heizungswasser erwärmt.

Laut Abrechnung wurde Flüssiggas (teuer!) verbrannt, um Heißwasser und Heizung zu versorgen.

Die Heizkosten sind hoch, aber noch nachvollziehbar - insbesondere wegen der hohen Brennstoffkosten.

Wenn man nachweist, dass durch defekte Geräte die Heizkosten zu hoch sind, dann geht das zu Lasten des Vermieters.
Das anscheinend nun aufgestellte Notheizgerät spricht dafür, dass man sich da irgendeinen experimentellen MIst hat aufschwatzen lassen, der nicht funktioniert.

Aus der Ferne wird man da nicht helfen können.

Genau das ist meine Vermutung. Keine Ahnung von nichts, die Miete müssen dafür blechen, denn das BHKW sollte monatlich gewartet werden, was aber aufgrund mangelnder Fachfirma hier vor Ort nicht möglich ist dachte man sich, um Kosten zu sparen, wird seltener gewartet und wenn das Ding nicht funktioniert, wird halt Auto auf Flüssiggas umgestellt. Hier ist aber überall das Prinzip der Wirtschaftlichkeit aufgrund von Ignoranz und Dummheit mißachtet worden, vorsätzlich!!
Nichts zu machen!???
Klar kann man sich die gesamten Abrechnungen geben lassen,… eine Sisyphusarbeit