wir haben im Betriebsrat eine Frau sitzen, die gleichzeitig auch Vorgesetzte ist (Supervisor). Jedesmal nach der Betriebsratssitzung erzählt sie gleich den anderen Vorgesetzten vertrauliche Dinge aus dieser Sitzung. Wir mögen sie nicht darauf ansprechen, da die anderen Vorgesetzten sich bekanntlich gegenseitig kein Auge aushacken. Hat jemand eine Idee, was man tun kann?
Hi Patricia,
unabhängig von dem Tipp, Dich an die zuständige Gewerkschaft zu wenden, will ich versuchen Euren Blick in eine andere Richtung zu lenken: Jemand aus dem Betriebsrat (ein ordentliches Mitglied) plaudert vertrauliche Dinge aus der BR-arbeit an Dritte weiter. Damit habt ihr IM Betriebsrat ein Problem, das auch VOM Betriebsrat gelöst werden muß. Vorgestzte odgl. haben da überhaupt keine Kompetenz und würden doch auch nichts tun, denn sie leben doch mit dem „U-Boot“ ganz prima und sind immer auf dem Laufenden. Leitet, wenn Ihr genügend Beweise und den nötigen Mumm habt, ein Ausschlußverfahren gegen die Person ein und laßt sie - noctfalls vom Arbeitsgericht - aus dem BR entfernen. Wenn Ihr Euch nicht traut, bzw. „lieb“ sein wollt, dann müßt Ihr lt. Franz-Josef Strauss auch die Konsequenzen aushalten: Everybodys darling is everybodys Depp!
Hallo Gunter
Genau da liegt das Problem: Wer soll das machen? Als AN hast Du dann aber ganz schnell ganz gewaltige Probleme am Hacken. Ob Du recht hast oder nicht, die AG´s werden nicht von so einer Vorgehensweise begeistert sein. Und als AN willst Du ja vielleicht doch noch ein paar Jahre in Ruhe deinen Job machen- ohne Mobbing. Wer die Rübe rausstreckt, bekommt sie abgehackt, das ist leider so. Ich würde das Verfahren von einer anderen Instanz ins Rollen bringen lassen, und da eignet sich die Gewerkschaft wohl am besten für. Die haben schließlich ein sehr großes Interesse daran, daß ein Betriebsrat ordentlich funktioniert.
Aber prinzipiell hast Du recht: Wer nichts wagt, der darf nicht maulen.
Gruß,
Desaster
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