Ein Freund kaufte vor 3 Jahren eine Wohnung für 200.000 DM heutiger Wert ca 80.000 DM damals dürften auch nicht mehr als 140.000 DM vertretbar gewesen sein. Immerhin war damals ein Mieter drin der ca. 3-4 Monate lang „zufäligerweise“ einen doppelt so hohen Mietpreis zahlte wie hernach erzielbar.
Nü ja, da der Käufer mittlerweile finanziell ausgeblutet ist wird beim unveränderten Gang der Dinge die Zwangsversteigerung (erzielbar ca. 55-60.000 DM) folgen.
Welche Chancen hat er gegen die Bank zw. Verringerung der dann verbleibenden Restschuld und wer hat Tipps, kennt eventl. einen Anwalt, vergleichbaren Fall …
handelt es sich hier zufällig um eine bayerische Bank ? Hier gibt es eine Schutzgemeinschaft der Geschädigten der Hypobank.
Ich habe leider keine genauen Hinweise, aber vielleicht kann ein anderer User weiter helfen.
Vor einigen Wochen gab es einen Bericht im Fernsehen über ( werde mich juristisch korrekt ausdrücken ) das Zustandekommen von solchen Kreditverträgen, deren Finanzierung und welche Sachbearbeiter tätig gewesen sind. Nach diesem Bericht steht jetzt ein Zeuge zur Verfügung, der einst in dieser Bank gearbeitet haben soll. Es wurde in dem Fernsehbericht von dem Anwalt erklärt, dass jetzt Beweise vorliegen, um gegen die Bank den Prozess zu gewinnen.
Bericht kam in der ARD oder ZDF und zwar erst gegen Mitternacht.
Gruss Günter
(hoffentlich bin ich hier richtig)
Ein Freund kaufte vor 3 Jahren eine Wohnung für 200.000 DM
heutiger Wert ca 80.000 DM damals dürften auch nicht mehr als
140.000 DM vertretbar gewesen sein. Immerhin war damals ein
Mieter drin der ca. 3-4 Monate lang „zufäligerweise“ einen
doppelt so hohen Mietpreis zahlte wie hernach erzielbar.
Nü ja, da der Käufer mittlerweile finanziell ausgeblutet ist
wird beim unveränderten Gang der Dinge die Zwangsversteigerung
(erzielbar ca. 55-60.000 DM) folgen.
Welche Chancen hat er gegen die Bank zw. Verringerung der dann
verbleibenden Restschuld und wer hat Tipps, kennt eventl.
einen Anwalt, vergleichbaren Fall …
bei der Hypo-Vereinsbank hatte dies offenbar Methode. Selbstvermittelte Wohnungen wurden zu beliebigen Preisen als Sicherheit für Kredite zugelassen. Den Käufern machte man klar, dass dies eine sinnvolle und sichere Kapitalanlage sei, da sich die Kreditkosten über Mieteinnahmen und Steuerabschreibungen selbst finanzieren würden, und man später eine schuldenfreie und ertragreiche Wohnung als cashcow für eine zusätzliche Altersversorung hätte.
Die Realtität sah/sieht aber wohl etwas anders aus. Die Wohnungen wurden a) hoffnungslos überteuert verkauft, bringen b) nicht die angeblich erzielbaren Mieten (sind oft so schlecht, dass sie vollkommen leerstehen), und verdient haben nur die Bank und ihre Vermittler. Dies übrigens nicht zu knapp, denn man hat einerseits die überteuerten Wohnungen vermittelt und verkauft und teuere Kredite vermittelt und abgerechnet.
Es laufen mittlerweile unzählige Prozesse und es gibt auch diverse Selbsthilfegruppen Betroffener. Leider waren die Prozesse bislang fast immer erfolglos für die geprellten Anleger, da nie Organisationsmechanik eines großangelegten Betruges nicht nachweisbar war. Durch neue Zeugen - ehemalige Vermittler und Bankmitarbeiter der Hypo-Vereinsbank - in einem berliner(?) Prozess scheint sich jetzt aber das Blatt zu wenden.
Gruß vom Wiz
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