Betrug oder kein kein Betrug?

Folgendes:

Jemand lernte eine Dame auf einer Singlehotline kennen.Monatelang unterhielten sie sich auf dieser line und kamen sich näher.Er sprach von der großen Liebe.Die Dame erwähnte irgendwann Geldsorgen und das sie sich nie etwas schönes leisten könne.Der Herr ist gut betucht.Er bot sich an,ihr Geld zu geben.Er überwies auf das Konto ihrer Freundin 700€,mit dem Verwendungszweck:bekannt.
Aufs Konto der Freundin,weil:smiley:ie Dame telefonierte mit ihm über ein Pseudonym(vor- sowie nachname).Der Nachname ist derselbige der Freundin gewesen und sie wollte auch nicht ,das der Herr ihren namen erfährt.Danach telefonierten sie dann auch hin und wieder privat schrieben mails,ect,pp.Sie verlor irgendwann das interesse an ihm und brach den Kontakt ab.
Er ist darüber verbittert und zornig und verlangt nun sein geld zurück.Sie hat ihm allerdings nie einen Schuldschein oder dergleichen unterschrieben.Es war auch nie die Rede,ob geliehen oder geschenkt.
Er droht nun mit rechtlichen Schritten.Ist dies rechtens?Ihn hat niemand gezwungen,er bot sich selbst an,ohne vorher zu klären,ob er das geld zurück haben möchte.Er fühlt sich hintergangen,weil die Dame der line in allem Gelogen hat,Wohnort,Alter,Beruf…und unterstellt ihr,das dies geplant gewesen sei.Was definitiv nicht so ist.
Muss die Dame mit konsequenzen rechnen?

Liebe Grüße
Baby

Hallo Baby,

wo soll hier Betrug vorliegen??
Es liegt keine Kreditvereinbarung vor.
Er hat ihr das Geld also geschenkt.

Das er dabei glaubte sich für 700 € eine Frau übers Internet kaufen zu können ist sein Problem. Die Kohle ist futsch.

Gruß elmore

P.S. Gibts vielleicht umgekehrt ein Dame die MIR mal n Bazen Geld
überweist? Würde auch mit ihr chatten… :smile:

M. E. nach kein Betrug da keine Irrtumserregung. Die 700 Euro soll er als Lehrgeld ansehen und abschreiben.

Gruss

Iru

Ist dies rechtens?

Selbstverständlich ist das rechtens.

Ihn
hat niemand gezwungen,er bot sich selbst an,ohne vorher zu
klären,ob er das geld zurück haben möchte.

Das ist nun allerdings sein Problem. Für ein Darlehen trägt er die Beweislast. Kann er nicht beweisen, dass das Geld nur geliehen war, wird er mit seinen rechtlichen Schritten keinen Erfolg haben.

Er fühlt sich
hintergangen,weil die Dame der line in allem Gelogen
hat,Wohnort,Alter,Beruf…und unterstellt ihr,das dies geplant
gewesen sei.Was definitiv nicht so ist.
Muss die Dame mit konsequenzen rechnen?

Eher nicht. Moralisch ist das alles zweifelhaft, aber rechtlich sehe ich da kein großes Problem.

Levay