ich beschäftige mich – ausnahmsweise mal freiwillig und nicht Unterrichtsbedingt – mit zwei Frauen der Romantik: Zum einen mit der guten Bettina von Arnim und mit Sophie Mereau-Brentano. Nun hab ich einige Fragen zu den beiden:
Warum hat Bettina/e von Arnim eigentlich trotz ihrer Liebe zu Goethe schließlich den Achim von Arnim geheiratet? Aus Trotz, wegen der Familie…? Ist sie gar dazu ,gezwungen“ worden (durch die Gesellschaft)? Wie erklärt ihr euch das gute Verhältnis von Bettina zu Männern (zu Brüdern, Schumann, Beethoven etc.) und das schlechte Verhältnis zu ihrem Mann (die beiden lebten ja ab ~ 1827 theoretisch getrennt)? – Die Frau hat mich tief beeindruckt, immerhin wird sie desöfteren als erste Sozialistin genannt (traf sich ja mit Marx ANGEBLICH).
Zur guten Sophie Mereau-Brentano habe ich nur einen kurzen Brief an Clemens gefunden, gibt’s im Netz da noch was? Mich würde besonders ein Letter interessieren, in dem sie über die Stellung ihrer Zeitgenossen sich äußert, auch sozialpolitische Forderungen von ihr wären toll – war sie eine ähnliche Kämpfernatur wie Bettina von Arnim?
So, dann mal allen noch ein schönes Wochenende und vielen Dank schonmal
Hi Fritz,
so wenig ich den Politiker F.-J. Strauß sonst geschätzt habe - aber mit der Bezeichnung ‚Krampfhenne‘ hat er eine mE wirklich treffende Bezeichnung für einen gewissen Typ Frau geprägt …
Hi Fritz,
so wenig ich den Politiker F.-J. Strauß sonst geschätzt habe -
aber mit der Bezeichnung ‚Krampfhenne‘ hat er eine mE wirklich
treffende Bezeichnung für einen gewissen Typ Frau geprägt …
… doch nur armseliges Gequake?
Du kannst weder der einen noch der andern das Wasser reichen.
Die Absicht, der Dame irgendwelche Erfrischungen zu reichen, liegt mir ziemlich fern. Statt Dir Deine Invektive auf gleiche Art zu vergelten, möchte ich Dich lediglich darauf aufmerksam machen, dass es hier um eine Geschmacksfrage geht. Und - so leid es mir tut - für meinen Geschmack ist „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde“ in literarischer und „Dieses Buch gehört dem König“ in politischer Hinsicht Krampf. Insbesondere der ‚Briefwechsel‘ ist dreiste Fälschung und schmieriges Anbiedern an einen wirklich großen Mann, der sich gegen solche Zumutungen nicht mehr wehren konnte und ihr - sicher aus gutem Grund - bereits 1811 das Haus verboten hatte.
Empfehlenswerte Gegenmittel: zum ‚Briefwechsel‘ Milan Kunderas „Die Unsterblichkeit“ und zur ‚sozialen Visionärin‘ Proudhons (drei Jahre früher erschienene) Schrift „Qu’est-ce que la propriété?“