Hallo,
Wenn ich finanziell so dastehen würde, dass ich es mir
erlauben könnte, würde ich mich auch gerne mal beurlauben
lassen.
Und manche Studenten stehen so schlecht da, daß Sie eine Pause
machen um mal paar Moneten auf Vorrat zu verdienen.
Aber um besser dazustehen, solltest Du auf „Millionär“ studieren.
Mit „Lehramt“ löst man dieses Problem nicht allseitig.
Dies aus folgendem Grunde: Nach dem Abi ging es für
mich- wie für viele Mädchen- gleich an die Uni. Jungen dagegen
haben ein „Überlegungsjahr“.
Ah ja, gibt nix, was man nicht doch noch irgendwie pos.
darstellen kann.
Das haben Mädchen nicht- ganz schön gemein.
sowas kannst Du doch jederzeit haben. Wer zwigt Dich denn,
gleich nach dem ABI zu studieren. Geh doch erstmal 1 Jahr ins
Krankenhaus oder mache 3 jahre lang eine Lehre.
Insofern ist die Chance, dass Mädchen etwas studieren, was
nicht zu ihnen passt , größer als bei Jungen.
Ich würd gern ein Semester lang einfach meine Ruhe haben.
Dann doch am besten gleich bezahlten Urlaub dafür nehmen!
Das
ist überhaupt nicht bös gemeint, ich habe viele
Veranstaltungen, die mir Freude bereiten. Ich möchte bloß
wissen: Was passiert, wenn ich ein Semester plötzlich nichts
zu tun habe?
Das brauchen sich die meisten Arbeitslosen zum Glüch nicht fragen?
Was mach ich dann? Wie gestalte ich mein Leben
dann? Wo sind meine wirklcihen Interessen? Wirklich da, wo ich
sie vermute, oder wird mir dann kar, dass ich beruflich in
eine völlig andere Richtung gehen sollte?
Daß einem beim Nichtstun plözlich solche Einsichten kommen können,
ist ja verblüffend.
Ich dachte immer, daß man sich mit einer Sache intensiv beschäftigen
muß, um sich ein Bild darüber machen zu können. Das es beim
Nichtstun auch geht, ist ja ne prima Sache.
Es wäre so ne Art
„Besinnungssemester“- zu sich selber finden.
Genau, angesichts der extrem anstrengenden Jugendzeit, die hinter
einem liegt, sollte man doch erstmal paar Jahre ausruhen.
Und für sowas
reichen Semestereferien nicht aus, da ist man noch zu sehr
drin. Für solch eine Entscheidung braucht man einfach mehr
Abstand.
Weise gesprochen. Das zeugt doch von fast 100 Jahren Lebenserfahrung.
Abgesehen davon kann man ein „Ruhesemester“ auch zur
Bearbeitung persönlicher Schwächen (Psychotherapie) und
Entfaltung persönlicher Stärken nutzen.
Und nicht zu vergessen, in so einer Ruhepause sollte man auch gleich
noch drüber nachdenken, was man als Rentner so machen will und wie
man sich darauf am besten vorbereitet.
Und vorsorglich Rentenantrag stellen nicht vergessen.
Gruß Uwi