Beurteilung eines Arbeitszeugnisses

Hallo zusammen,

ich hab ja schon viel erlebt und gesehen, aber dieses Zeugnis hier macht mich sprachlos (zum Glück nicht meines!!!).

Wie würdet Ihr dieses Zeugnis aus dem öffentlichen Dienst beurteilen?

A R B E I T S Z E U G N I S

Herr xxx, geb. am xx.xx.xxxx, wohnhaft in xxxxx Musterort, Beispielstrasse. 9, war vom 22.05.2006 bis 21.05.2007 beim Landkreis Irgendwo als Sachbearbeiter in der Sozialverwaltung beschäftigt.

Herr xxx war zuständig für die Bearbeitung laufender Sozialhilfefälle und der Anträge auf Übernahme von Bestattungskosten. Er setzte hierbei sein Fachwissen erfolgreich in die Praxis um und arbeitete sorgfältig. Neuen Aufgaben gegenüber zeigte er sich anpassungsfähig. Herr xxx war fleißig und belastbar. Seine Aufgaben erledigte er gewissenhaft.

Die ihm übertragenen Aufgaben wurden zu unserer Zufriedenheit erledigt.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzen [Zeugnis hier fehlerhaft: Vorgesetzen statt Vorgesetzten] und Mitarbeitern sowie Bürgern war vorbidlich. Er war stets hilfsbereit.

Das Arbeitsverhältnis von Herrn xxx war von vorneherein zeitlich befristet.

Für seine weitere persönliche und berufliche Zukunft wünschen wir Herrn xxx alles Gute.

A R B E I T S Z E U G N I S E N D E

Bin auf jede Interpretation der einzelnen Punkte gespannt.
Dann legt mal los!

Gruss Ivo

Auch hallo.

Wie würdet Ihr dieses Zeugnis aus dem öffentlichen Dienst
beurteilen?

Kurz gesagt: unter aller S_a_u (gemessen an deutschen Zeugnissen aus der freien Wirtschaft : FAQ:2027)

A R B E I T S Z E U G N I S

Herr xxx, geb. am xx.xx.xxxx, wohnhaft in xxxxx Musterort,
Beispielstrasse. 9, war vom 22.05.2006 bis 21.05.2007 beim

krummes Datum

Landkreis Irgendwo als Sachbearbeiter in der Sozialverwaltung
beschäftigt.

Herr xxx war zuständig für die Bearbeitung laufender
Sozialhilfefälle und der Anträge auf Übernahme von
Bestattungskosten. Er setzte hierbei sein Fachwissen
erfolgreich in die Praxis um und arbeitete sorgfältig. Neuen
Aufgaben gegenüber zeigte er sich anpassungsfähig. Herr xxx
war fleißig und belastbar. Seine Aufgaben erledigte er
gewissenhaft.

…und dementsprechend langsam.

Die ihm übertragenen Aufgaben wurden zu unserer Zufriedenheit
erledigt.

Mehr nicht ? Und das übertragen klingt, als ob er ohne Eigeninitiative gearbeitet hatte.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzen [Zeugnis hier fehlerhaft:
Vorgesetzen statt Vorgesetzten] und Mitarbeitern sowie Bürgern
war vorbidlich. Er war stets hilfsbereit.

Die Passage ist schon mal gut.

Das Arbeitsverhältnis von Herrn xxx war von vorneherein
zeitlich befristet.

ok

Für seine weitere persönliche und berufliche Zukunft wünschen
wir Herrn xxx alles Gute.

Ein wenig schmucklos. Und ob weitere Formalieren eingehalten wurden, geht auch nicht hervor.
Also da gilt es doch einiges zu verbessern (ob das Aschenputtel davon aber zur schönen Prinzessin wird, darf allerdings bezweifelt werden…)

mfg M.L.

Hallo,

A R B E I T S Z E U G N I S

Herr xxx, geb. am xx.xx.xxxx, wohnhaft in xxxxx Musterort,
Beispielstrasse. 9, war vom 22.05.2006 bis 21.05.2007 beim
Landkreis Irgendwo als Sachbearbeiter in der Sozialverwaltung
beschäftigt.

Zwar krumme Datümer, jedoch genau 1 Jahr.

Ich glaube, dass der Zeugnisschreiber keine Lust, keine Zeit, oder keine Ahnung vom Zeugnisschreiben hatte.

Der Mitarbeiter war meines Erachtens gut oder sehr gut, auch wenn man in den einzelnen Teilsätzen mehrere gegenteilige Indizien zu finden glaubt;
Der Gesamtkontext zeigt mir eher die fragwürdige Kompetenz der Arbeitgeberseite auf.
Insbesondere halte ich es in diesem Fall für verfehlt, zwischen den Zeilen lesen zu wollen.
Ausserdem war von vorne herein klar, dass der Mitarbeiter nach einem Jahr wieder geht, egal wie genial gut er sich anstellen mag.

Gruss,
TR

Hallo,

Ich glaube, dass der Zeugnisschreiber keine Lust, keine Zeit,
oder keine Ahnung vom Zeugnisschreiben hatte.

meinst du wirklich dass das in den Personalabteilungen von Behörden sein kann, das jemand keine Ahnung vom Zeugnisschreiben hat?

Insbesondere halte ich es in diesem Fall für verfehlt,
zwischen den Zeilen lesen zu wollen.

Ich nicht. Denn genau darauf kommt es IMMER an.

Gruss Ivo

Hallo Markus,

Wie würdet Ihr dieses Zeugnis aus dem öffentlichen Dienst
beurteilen?

Kurz gesagt: unter aller S_a_u (gemessen an deutschen
Zeugnissen aus der freien Wirtschaft : FAQ:2027)

Kurz gesagt dazu meine Meinung: Ich finde es verheerend.

Herr xxx war zuständig für die Bearbeitung laufender
Sozialhilfefälle und der Anträge auf Übernahme von
Bestattungskosten. Er setzte hierbei sein Fachwissen
erfolgreich in die Praxis um und arbeitete sorgfältig. Neuen
Aufgaben gegenüber zeigte er sich anpassungsfähig. Herr xxx
war fleißig und belastbar. Seine Aufgaben erledigte er
gewissenhaft.

…und dementsprechend langsam.

Deine Einschätzung spricht für das was ich gehört habe.

Die ihm übertragenen Aufgaben wurden zu unserer Zufriedenheit
erledigt.

Mehr nicht ? Und das übertragen klingt, als ob er ohne
Eigeninitiative gearbeitet hatte.

Soll wohl auch so klingen.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzen [Zeugnis hier fehlerhaft:
Vorgesetzen statt Vorgesetzten] und Mitarbeitern sowie Bürgern
war vorbidlich. Er war stets hilfsbereit.

Die Passage ist schon mal gut.

Aber kein Wort darüber ob die Hilfbreitschaft auch Ergebnisse lieferte…

Das Arbeitsverhältnis von Herrn xxx war von vorneherein
zeitlich befristet.

ok

Nun ja: Für mich eher ein versteckter Hinweis darauf, dass die auf 2 Jahre befristete Stelle nach nur einem Jahr beendet wurde… seitens des AG.
Sonst wäre wohl der da gestanden: Das Arbeitsverhältnis endete mit Ablauf der Befristung? - Oder was meinst du?

Für seine weitere persönliche und berufliche Zukunft wünschen
wir Herrn xxx alles Gute.

Ein wenig schmucklos.

Könnte wohl auch heissen: Gut das wir Ihn los sind, soll er wo anders weiter schnarchen.

Und ob weitere Formalieren eingehalten
wurden, geht auch nicht hervor.

Welche meinst du?

Also da gilt es doch einiges zu verbessern (ob das
Aschenputtel davon aber zur schönen Prinzessin wird, darf
allerdings bezweifelt werden…)

Ich mag deine Assoziation :wink:

Für mich persönlich ist die Zeugnis „verbrannte Erde“ womit man wohl kaum mehr einen Job im öffentlichen Dienst finden wird, selbst wenn man da einiges „verbessert“ dürfte das wohl schwierig werden, oder?

Gruss Ivo

Hi Ivo,

meinst du wirklich dass das in den Personalabteilungen von
Behörden sein kann, das jemand keine Ahnung vom
Zeugnisschreiben hat?

Ich meine, dass besonders bei Behörden wenig Ahnung davon vorhanden sein kann.

Insbesondere halte ich es in diesem Fall für verfehlt,
zwischen den Zeilen lesen zu wollen.

Ich nicht. Denn genau darauf kommt es IMMER an.

Prinzipiell hast du ja recht, aber du machst es dir deutlich zu leicht, wie übrigens viele Personalangestellte auch.
Gerade in dem Fall lese ich viel eher die Unfähigkeit der Arbeitgeberseite heraus.
Das ist nebenbei nicht das erste Zeugnis, bei dem ich eher über die Qualität des Arbeitgebers ins Grübeln komme als über den Arbeitnehmer.

Beispielsweise könnte es in diesem Fall gewesen sein, dass der AG Geld zu Unrecht zurückbehalten hat und der AN erfolgreich vor Gericht gezogen ist. Das ist übrigens nicht selten.
Allein das kann ein derartiges Zeugnis erklären.

Generell frage ich mich, weshalb man Arbeitszeugnisse immer ausschliesslich zu Ungunsten des Arbeitnehmers interprätieren muss, da es ja sehr viele Arbeitgeber gibt, die nach objektiven Massstäben definitiv nicht ok sind, oder nichteinmal in der Lage sind, den Mitarbeiter fachlich zu beurteilen.
Bei Unternehmen mit hoher Fluktuation kommt das oft vor.

Aber das geht über diesen Thread weit hinaus.

Gruss,
TR

Hallo,

(…)

Das Arbeitsverhältnis von Herrn xxx war von vorneherein
zeitlich befristet.

ok

Nun ja: Für mich eher ein versteckter Hinweis darauf, dass die
auf 2 Jahre befristete Stelle nach nur einem Jahr beendet
wurde… seitens des AG.
Sonst wäre wohl der da gestanden: Das Arbeitsverhältnis endete
mit Ablauf der Befristung? - Oder was meinst du?

Daran hab ich ehrlich gesagt nicht gedacht.
Da könntest du recht haben.

Trotzdem:
Ich finde das Zeugnis stümperhaft geschrieben.
Schlechte Zeugnisse von Schreibern, die Ahnung haben, sehen meiner Meinung nach ganz anders aus.
Deshalb halte ich es für gefährlich, aus fehlender Information Rückschlüsse zu Ungunsten des AN zu ziehen.
Ich glaube nicht, dass der Schreiber so fit war, die fehlenden Infos so eingesetzt zu haben, dass sie das bewirken, was du assoziierst.

Gruss,
TR

Guido,
hallo,

mich interessiert deine Meinung,
auch wenn sie meiner widersprechen sollte.

Gruss,
TR

meinst du wirklich dass das in den Personalabteilungen von
Behörden sein kann, das jemand keine Ahnung vom
Zeugnisschreiben hat?

Hihi, das gehört ins Witzbrett verschoben!

Grüße
Dusan

Hallo nochmal.

Kurz gesagt dazu meine Meinung: Ich finde es verheerend.

Stimmt auch. Obwohl man nicht weiss, ob irgendein Anfänger dieses Produkt zustande gebracht hat…

Das Arbeitsverhältnis von Herrn xxx war von vorneherein
zeitlich befristet.

ok

Nun ja: Für mich eher ein versteckter Hinweis darauf, dass die
auf 2 Jahre befristete Stelle nach nur einem Jahr beendet
wurde… seitens des AG.

Das kann auch sein, aber das weiss man als Aussenstehender nicht…

Sonst wäre wohl der da gestanden: Das Arbeitsverhältnis endete
mit Ablauf der Befristung? - Oder was meinst du?

Stimmt.

Und ob weitere Formalieren eingehalten
wurden, geht auch nicht hervor.

Welche meinst du?

Optische Erscheinung des Zeugnisses, weitere Schreibfehler, gut lesbare Unterschriften der Verantwortlichen,…

selbst wenn man da einiges „verbessert“ dürfte das wohl
schwierig werden, oder?

Unbewusst assoziiert man mit professionellem (oder zum. seriösem) Auftreten auch entsprechende Kleidung und vernünftige Referenzen (hier z.B. das Arbeitszeugnis). Wenn es an letzterem fehlen sollte, lässt das Rückschlüsse zu, die nicht unbedingt im Sinne des Zeugnisinhabers sein könnten… Aber eine zu schlechte Bewertung müsste der Zeugnisinhaber widerlegen können.

mfg M.L.

Ähem… Wo ist der Rest davon, Ivo?! (mG & owT)
Gib es zu: den Rest des Zeugnisses hast Du irgendwo gebunkert, oder???

Es gibt keinen Rest…

Wie aus dem Lehrbuch…
…für schlechte Beispiele

Hi!

ich hab ja schon viel erlebt und gesehen, aber dieses Zeugnis
hier macht mich sprachlos (zum Glück nicht meines!!!).

Als Du sagtest, es sei komplett, blieb mir auch ein wenig die Sprache weg…

Wie würdet Ihr dieses Zeugnis aus dem öffentlichen Dienst
beurteilen?

Mies! RICHTIG mies!!!

Herr xxx, geb. am xx.xx.xxxx, wohnhaft in xxxxx Musterort,
Beispielstrasse. 9, war vom 22.05.2006 bis 21.05.2007 beim
Landkreis Irgendwo als Sachbearbeiter in der Sozialverwaltung
beschäftigt.

Finde ich schon am Anfang etwas fade - ok, ist eine Behörde, abver auch die könnte von „uns“ etc. reden. Aber das mag bei Behörden nicht üblich sein, weshalb es rein subjektiv etwas ungewöhlich erscheint.

Herr xxx war zuständig für die Bearbeitung laufender
Sozialhilfefälle und der Anträge auf Übernahme von
Bestattungskosten.

Er war zuständig. Gaaanz toll. Für gaanze 2 (in Worten ZWEI) Teilbereiche. Ob er diese denn auch bearbeitet hat oder nur Beamtenmikado (wer sich zuerst bewegt, verliert) gespielt hat, wird hier verschwiegen.

Er setzte hierbei sein Fachwissen
erfolgreich in die Praxis um und arbeitete sorgfältig.

…also langsaaam.

Neuen
Aufgaben gegenüber zeigte er sich anpassungsfähig.

Über diese Formulierung lache ich gerade laut - er war für ZWEI Teilbereich zuständig, konnte sich aber anpassen, wenn sich da etwas änderte.

Herr xxx
war fleißig und belastbar. Seine Aufgaben erledigte er
gewissenhaft.

Sage ich ja - langsaaaam.

Die ihm übertragenen Aufgaben wurden zu unserer Zufriedenheit
erledigt.

Örks

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzen [Zeugnis hier fehlerhaft:
Vorgesetzen statt Vorgesetzten] und Mitarbeitern sowie Bürgern
war vorbidlich. Er war stets hilfsbereit.

Naja, wenigstens kein menschliches Arschloch. Der Tippfehler ist vermutlich wirklich nur ein Tippfehler.

Das Arbeitsverhältnis von Herrn xxx war von vorneherein
zeitlich befristet.

Zum Glück! Sonst hätten wir uns irgendwas einfallen lassen müssen, um diese Träne loszuwerden.

Für seine weitere persönliche und berufliche Zukunft wünschen
wir Herrn xxx alles Gute.

Bezeichnend: Er war bislang völlig erfolglos, also braucht er diesbezüglich euch keine Wünsche.

Für mich an der Grenze des legal Machbaren. Eine Drei ist das nicht mehr!

LG
Guido

Ganz ehrlich?
Hi Thomas!

Gerade in dem Fall lese ich viel eher die Unfähigkeit der
Arbeitgeberseite heraus.

Ich lese da nicht die Unfähigkeit sondern ein gewollt schlechtes Zeugnis! Es sind keine unsicheren oder ungewöhnlichen Forulierungen, es ist ein von oben bis unten konzeptionell niedriges Niveau, was die Arbeitsweise betrifft.

Tenor: Eine Träne, die zwar gekommen und gegangen ist, ein umgänglicher Mensch war, der nicht aufgemuckt hat, aber durch absolut NICHTS positiv aufgefallen ist.
Das, was man ihm vorlegte, hat er sehr langsam erledigt, neue Dinge musste man ihm vorkauen, damit er das eins zu eins übernimmt.

Jemand, der durch JEDE andere Kraft vermutlich besser ersetzt werden kann.

LG
Guido

Auch ganz ehrlich. Off topic
Hallo Guido

dass das Zeugnis rattenschlecht ist, stelle ich nicht in Frage.
Mir ist auch bekannt, dass du vom Fach bist.

Ich lese da nicht die Unfähigkeit sondern ein gewollt
schlechtes Zeugnis! Es sind keine unsicheren oder
ungewöhnlichen Forulierungen, es ist ein von oben bis unten
konzeptionell niedriges Niveau, was die Arbeitsweise betrifft.

Die einzelnen Sätze schon. Ein Konzept kann ich nicht erkennen.
Ein Affe, der willkürlich auf eine Liste möglicher Zeugnisphrasen zeigt, kriegt das -abgesehen von der Reihenfolge- auch hin.

Tenor: Eine Träne, die zwar gekommen und gegangen ist, ein
umgänglicher Mensch war, der nicht aufgemuckt hat, aber durch
absolut NICHTS positiv aufgefallen ist.

Wir reden hier von einem Sachbearbeiter in irgendeinem Amt.
Deine Beschreibung unterscheidet sich kaum von vielen Leuten, die dort auf Lebenszeit arbeiten.

Das, was man ihm vorlegte, hat er sehr langsam erledigt, neue
Dinge musste man ihm vorkauen, damit er das eins zu eins
übernimmt.

Also:
Ein AG stellt jemanden ein, merkt beim Einstellungsgespräch und während der Probezeit nix und nach nur einem Jahr sagt der AG, dass der MA gänzlich ein Griff ins Klo gewesen ist?
Hallo?
Traust du so einem AG eine wie auch immer geartete Kompetenz zu?
Glaubst du, dass der MA überhaupt eingearbeitet worden ist?
Traust du so einem AG zu, dass er weiss, was er schreibt?

Was müsste denn passieren, damit du erwägst, mal einen AG in Frage zu stellen?

Gruss,
Thomas

Hi Thomas,

Die einzelnen Sätze schon. Ein Konzept kann ich nicht
erkennen.

Das Konzept ist, dass von oben bis unten ein konsequent schlechtes Bild gemalt wird - mit Ausnahme der Softskills.

Wir reden hier von einem Sachbearbeiter in irgendeinem Amt.
Deine Beschreibung unterscheidet sich kaum von vielen Leuten,
die dort auf Lebenszeit arbeiten.

Das kenne ich anders.
Abgesehen davon: Man hat ein Zeugnis nun mal wohlwollend zu erstellen.

Ein AG stellt jemanden ein, merkt beim Einstellungsgespräch
und während der Probezeit nix und nach nur einem Jahr sagt der
AG, dass der MA gänzlich ein Griff ins Klo gewesen ist?

Ein AN wird eingestellt, nach einem halben Jahr sagt sich der AG, dass er zwar schlecht ist, aber menschlich passt, weshalb er noch eine Chance bekommt. Diese versiebt er. Ist das so ungewöhnlich?!

Glaubst du, dass der MA überhaupt eingearbeitet worden ist?

Ob mir das als Personaler, der Einstellungen durchführt reichlich egal wär?

Traust du so einem AG zu, dass er weiss, was er schreibt?

Ja.

Was müsste denn passieren, damit du erwägst, mal einen AG in
Frage zu stellen?

Gar nicht so viel! Wenn sich zwei Zeugnisse unterscheiden, fängt das schon an.
Wenn ein Zeugnis bei „Einzelnoten“ zwischen eins und vier variiert, trifft das zu.
Da gibt es einige Dinge!

LG
Guido