Beurteilung Zeugnis

Hallo miteinander,

nachdem ich hier jetzt schon einige Zeit mitlese, bin ich am zweifeln, ob mein letztes Zeugnis tatsächlich so gut war, wie ich bisher dachte.

Würde mich freuen, wenn sich jemand dazu äußert, der sich zu dem Thema auskennt.

Vielen Dank!

Z E U G N I S

Die x-GmbH ist ein international tätiges, konzernzugehöriges Unternehmen der Elektro- und Automobilzulieferindustrie und fertigt an den Standorten X und Y Teile für Motoren verschiedenster Anwendungsgebiete. Der Vertrieb der Produkte erfolgt weltweit. Das Unternehmen ist nach ISO TS 16949 und ISO 14001 zertifiziert. Der Sitz des Unternehmens ist X.
Im Werk Y werden Teile für den Bereich X, sowie dem XX-Bereich gefertigt. Das Werk beschäftigt 90 Mitarbeiter. Unser Kundenkreis umfasst sowohl Haushaltsgerätehersteller wie X, XX oder XXX, als auch X, XX oder XXX im Bereich der Elektrogerätehersteller. Die Fertigung erfolgt in Großserie auf automatisierten Anlagen in mittlerer Fertigungstiefe.
Frau x y, geboren am xx.xx.xx, war in der Zeit vom 01.08.1999 bis zum 30.09.2005 in unserem Werk in Y als Einkaufssachbearbeiterin tätig.

  • Zu Ihren Hauptaufgaben gehörten:
  • Operative Betreuung des Einkaufsgebietes Gemeinkostenmaterial und zeichnungsgebundenes Werkzeug
  • Rechnungskontrolle unter Berücksichtigung aller Kontrollrichtlinien
  • Abwicklung von Belastungsanzeigen
  • Anfragen und Angebotsvergleich
  • Anforderung aus den Werken in Abstimmung bearbeiten und auslösen
  • Auftragsbestätigungen kontrollieren
  • Terminsicherung und Terminüberwachung
  • Mahnwesen
  • Reklamationsüberwachung
  • Pflege und Archivierung der Einkaufsdokumentation
  • Korrespondenz mit Lieferanten in Abstimmung mit dem Leiter Einkauf
  • Vorbereitung von Lieferantenbesuchen
  • Überwachung der Sachkosten

Frau Y verfügt über ein fundiertes Fachwissen und war in der Lage, auch schwierige Aufgaben zu lösen. Wir haben sie als Mitarbeiterin mit viel Engagement kennen gelernt, die oft gute Ideen hatte und weiterführende Anregungen gab. Dabei ging Frau Y alle Aufgaben tatkräftig an und handelte eigenverantwortlich. Sie zeigte sich auch starkem Arbeitsanfall jederzeit gewachsen.

Frau Y arbeitete stets außerordentlich gründlich, gewissenhaft und sorgfältig und setzte sich mit großem Fleiß ein. Sie war immer bereit auch zusätzliche Aufgaben zu übernehmen.

Frau Y erfüllte den übertragenen Aufgabenbereich stets zu unserer vollsten Zufriedenheit. Sie arbeitete selbstständig nach durchdachter eigener Planung und erzielte dabei optimale Lösungen. Sie war eine im höchsten Maße verantwortungsbewusste Mitarbeiterin, die das in sie gesetzte Vertrauen jederzeit rechtfertigte.

Gern bestätigen wir Frau Y, dass sie äußerst sicher und selbstbewusst in ihrem Auftreten ist und hervorragende Umgangsformen hat. Ihr kooperatives und freundliches Verhalten fand bei Vorgesetzten, Kollegen und Lieferanten gleichermaßen höchste Anerkennung.

Frau Y hat während ihrer Tätigkeit in unserem Hause folgende Weiterbildungen besucht:

  • Erfolgreiche Einkaufsabwicklung
  • Englisch Training
  • Probleme mit Lieferanten – was tun?

Wir bedauern das Ausscheiden von Frau Y sehr. Für ihre berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir Frau Y weiterhin alles Gute und bedanken uns für die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit.

Y, 30.09.2005
Unterschrieben von
i.V. Werkleitung und i.V. Personal

Hallo,

Die x-GmbH ist ein international tätiges, konzernzugehöriges
Unternehmen der Elektro- und Automobilzulieferindustrie und
fertigt an den Standorten X und Y Teile für Motoren
verschiedenster Anwendungsgebiete. Der Vertrieb der Produkte
erfolgt weltweit. Das Unternehmen ist nach ISO TS 16949 und
ISO 14001 zertifiziert. Der Sitz des Unternehmens ist X.
Im Werk Y werden Teile für den Bereich X, sowie dem XX-Bereich
gefertigt. Das Werk beschäftigt 90 Mitarbeiter. Unser
Kundenkreis umfasst sowohl Haushaltsgerätehersteller wie X, XX
oder XXX, als auch X, XX oder XXX im Bereich der
Elektrogerätehersteller. Die Fertigung erfolgt in Großserie
auf automatisierten Anlagen in mittlerer Fertigungstiefe.

Wie ich gerade eben schon schrieb: über den Sinn oder Unsinn von Firmenbeschreibungen im Zeugnis könnte man trefflich streiten. Aber das da ist definitiv zu lang. Mir doch wurscht, ob der Laden ISO-zertifiziert ist und ob die Werke in x und y oder doch eher in a und b haben (Ausnahme: Frau xy wäre für die Qualitätssicherung zuständig oder es sei bemerkenswert, dass sie sowohl in x als auch in y gearbeitet hat oder so - das scheint mir aber in dem Fall nicht zuzutreffen)

Frau x y, geboren am xx.xx.xx, war in der Zeit vom 01.08.1999
bis zum 30.09.2005 in unserem Werk in Y als
Einkaufssachbearbeiterin tätig.

Und die Frau xy glaubt, dass sie noch ne Chance hat, dieses Zeugnis nach 4 1/2 Jahren noch geändert zu bekommen? Aber gut, nehmen wir’s mal an.

  • Zu Ihren Hauptaufgaben gehörten:
  • Operative Betreuung des Einkaufsgebietes
    Gemeinkostenmaterial und zeichnungsgebundenes Werkzeug
  • Rechnungskontrolle unter Berücksichtigung aller
    Kontrollrichtlinien
  • Abwicklung von Belastungsanzeigen
  • Anfragen und Angebotsvergleich
  • Anforderung aus den Werken in Abstimmung bearbeiten und
    auslösen
  • Auftragsbestätigungen kontrollieren
  • Terminsicherung und Terminüberwachung
  • Mahnwesen
  • Reklamationsüberwachung
  • Pflege und Archivierung der Einkaufsdokumentation
  • Korrespondenz mit Lieferanten in Abstimmung mit dem Leiter
    Einkauf
  • Vorbereitung von Lieferantenbesuchen
  • Überwachung der Sachkosten

Und das ist alles soweit richtig, vollständig und in der richtigen Reihenfolge?

Frau Y verfügt über ein fundiertes Fachwissen und war in der
Lage, auch schwierige Aufgaben zu lösen.

„war in der Lage“ - „tat es aber nicht so oft“

Wir haben sie als
Mitarbeiterin mit viel Engagement kennen gelernt, die oft gute
Ideen hatte und weiterführende Anregungen gab.

Engagement ohne konkrete Erfolge macht mich misstrauisch. Klingt so nach „viel Action verbreitet, aber unterm Strich kam nix raus“.

„oft gute Ideen“ ist auch nicht soo prima, eher so „Die ihre guten Ideen in erfolgreiche Projekte umsetzte. So hat sie…“

„Weiterführende Anregungen“ klingt mir so „hat allem und jedem in seine Arbeit reingequatscht und dabei selber nix auf die Reihe gekriegt“

Dabei ging Frau
Y alle Aufgaben tatkräftig an und handelte
eigenverantwortlich.

Jawohlja, sie hat irgendwelche hektischen Aktivitäten gestartet, aber am Ende kam nix raus. Auch hier sollte nach dem „tatkräftigen“ Angehen unbedingt noch ein Erfolgsbeispiel kommen.

Sie zeigte sich auch starkem
Arbeitsanfall jederzeit gewachsen.

Okay.

Frau Y arbeitete stets außerordentlich gründlich, gewissenhaft
und sorgfältig und setzte sich mit großem Fleiß ein.

Jaja, sie wollte ja, war engagiert, fleissig und motiviert - aber sie hat’s halt nicht können.

Sie war
immer bereit auch zusätzliche Aufgaben zu übernehmen.

Das finde ich so für sich stehend nicht gut. Auch hier wieder „so hat sie als Urlaubsvertretung dingsda und bumsda gemacht“

Frau Y erfüllte den übertragenen Aufgabenbereich stets zu
unserer vollsten Zufriedenheit. Sie arbeitete selbstständig
nach durchdachter eigener Planung und erzielte dabei optimale
Lösungen. Sie war eine im höchsten Maße verantwortungsbewusste
Mitarbeiterin, die das in sie gesetzte Vertrauen jederzeit
rechtfertigte.

Das klingt natürlich jetzt gaanz anders. Allerdings würde ich in einer Firma mit mehreren Werken und 90 Leuten eigentlich nen Personaler erwarten, der weiss was er schreibt. Sprich: mir kommt dieser „Bruch“ von „erfolgloser Schaumschläger“ zu „vollste Zufriedenheit“ etwas merkwürdig vor. Bin aber gespannt, was den anderen noch dazu einfällt.

Gern bestätigen wir Frau Y, dass sie äußerst sicher und
selbstbewusst in ihrem Auftreten ist

Ein echtes Kampfweib, eben *fg*

und hervorragende
Umgangsformen hat. Ihr kooperatives und freundliches Verhalten
fand bei Vorgesetzten, Kollegen und Lieferanten gleichermaßen
höchste Anerkennung.

Was ist mit den Kunden? Hatte Frau xy mit denen nix zu tun?

Frau Y hat während ihrer Tätigkeit in unserem Hause folgende
Weiterbildungen besucht:

  • Erfolgreiche Einkaufsabwicklung
  • Englisch Training
  • Probleme mit Lieferanten – was tun?

So weit so richtig? Gibt’s dazu auch Abschlüsse „Englisch Zertifikat irgendwas mit Note irgendwas“ oder so? Ansonsten bin ich nicht ganz sicher, ob das überhaupt mit rein müsste *grübel*

Wir bedauern das Ausscheiden von Frau Y sehr. Für ihre
berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir Frau Y
weiterhin alles Gute und bedanken uns für die jahrelange
erfolgreiche Zusammenarbeit.

Da fehlt der Grund für das Ausscheiden, also sowas wie „auf eigenen Wunsch“, „betriebsbedingt“ oder so.

Y, 30.09.2005

Okay.

Unterschrieben von
i.V. Werkleitung und i.V. Personal

Sollte nicht iV sein, sodern die richtigen Chefs.

Unterm Strich sehe ich da ne grosse Menge von Punkten, die man ändern könnte. Allerdings weiss ich nicht, ob Du nach dieser langen Zeit da überhaupt noch ne Chance hast, was geändert zu kriegen. Ist da überhaupt noch jemand, der sich an Dich erinnert und bereit uns willens ist, das Teil umzuändern? Ich kenne nun die Fristen nicht, könnte mir aber vorstellen, dass Du nach knapp 5 Jahren keinen wie auch immer gearteten rechtlichen Anspruch mehr hast.

*wink*

Petzi

Hallo,

Die x-GmbH ist ein international tätiges, konzernzugehöriges
Unternehmen der Elektro- und Automobilzulieferindustrie und
fertigt an den Standorten X und Y Teile für Motoren
verschiedenster Anwendungsgebiete. Der Vertrieb der Produkte
erfolgt weltweit. Das Unternehmen ist nach ISO TS 16949 und
ISO 14001 zertifiziert. Der Sitz des Unternehmens ist X.
Im Werk Y werden Teile für den Bereich X, sowie dem XX-Bereich
gefertigt. Das Werk beschäftigt 90 Mitarbeiter. Unser
Kundenkreis umfasst sowohl Haushaltsgerätehersteller wie X, XX
oder XXX, als auch X, XX oder XXX im Bereich der
Elektrogerätehersteller. Die Fertigung erfolgt in Großserie
auf automatisierten Anlagen in mittlerer Fertigungstiefe.

Wie ich gerade eben schon schrieb: über den Sinn oder Unsinn
von Firmenbeschreibungen im Zeugnis könnte man trefflich
streiten. Aber das da ist definitiv zu lang. Mir doch wurscht,
ob der Laden ISO-zertifiziert ist und ob die Werke in x und y
oder doch eher in a und b haben (Ausnahme: Frau xy wäre für
die Qualitätssicherung zuständig oder es sei bemerkenswert,
dass sie sowohl in x als auch in y gearbeitet hat oder so -
das scheint mir aber in dem Fall nicht zuzutreffen)

Trifft tatsächlich nicht zu.

Frau x y, geboren am xx.xx.xx, war in der Zeit vom 01.08.1999
bis zum 30.09.2005 in unserem Werk in Y als
Einkaufssachbearbeiterin tätig.

Und die Frau xy glaubt, dass sie noch ne Chance hat, dieses
Zeugnis nach 4 1/2 Jahren noch geändert zu bekommen? Aber gut,
nehmen wir’s mal an.

Reines Interesse, wie das Zeugnis tatsächlich ist.

  • Zu Ihren Hauptaufgaben gehörten:
  • Operative Betreuung des Einkaufsgebietes
    Gemeinkostenmaterial und zeichnungsgebundenes Werkzeug
  • Rechnungskontrolle unter Berücksichtigung aller
    Kontrollrichtlinien
  • Abwicklung von Belastungsanzeigen
  • Anfragen und Angebotsvergleich
  • Anforderung aus den Werken in Abstimmung bearbeiten und
    auslösen
  • Auftragsbestätigungen kontrollieren
  • Terminsicherung und Terminüberwachung
  • Mahnwesen
  • Reklamationsüberwachung
  • Pflege und Archivierung der Einkaufsdokumentation
  • Korrespondenz mit Lieferanten in Abstimmung mit dem Leiter
    Einkauf
  • Vorbereitung von Lieferantenbesuchen
  • Überwachung der Sachkosten

Und das ist alles soweit richtig, vollständig und in der
richtigen Reihenfolge?

Passt.

Frau Y verfügt über ein fundiertes Fachwissen und war in der
Lage, auch schwierige Aufgaben zu lösen.

„war in der Lage“ - „tat es aber nicht so oft“

Wir haben sie als
Mitarbeiterin mit viel Engagement kennen gelernt, die oft gute
Ideen hatte und weiterführende Anregungen gab.

Engagement ohne konkrete Erfolge macht mich misstrauisch.
Klingt so nach „viel Action verbreitet, aber unterm Strich kam
nix raus“.

„oft gute Ideen“ ist auch nicht soo prima, eher so „Die ihre
guten Ideen in erfolgreiche Projekte umsetzte. So hat sie…“

„Weiterführende Anregungen“ klingt mir so „hat allem und jedem
in seine Arbeit reingequatscht und dabei selber nix auf die
Reihe gekriegt“

Dabei ging Frau
Y alle Aufgaben tatkräftig an und handelte
eigenverantwortlich.

Jawohlja, sie hat irgendwelche hektischen Aktivitäten
gestartet, aber am Ende kam nix raus. Auch hier sollte nach
dem „tatkräftigen“ Angehen unbedingt noch ein Erfolgsbeispiel
kommen.

Sie zeigte sich auch starkem
Arbeitsanfall jederzeit gewachsen.

Okay.

Na immerhin.

Frau Y arbeitete stets außerordentlich gründlich, gewissenhaft
und sorgfältig und setzte sich mit großem Fleiß ein.

Jaja, sie wollte ja, war engagiert, fleissig und motiviert -
aber sie hat’s halt nicht können.

Sie war
immer bereit auch zusätzliche Aufgaben zu übernehmen.

Das finde ich so für sich stehend nicht gut. Auch hier wieder
„so hat sie als Urlaubsvertretung dingsda und bumsda gemacht“

Frau Y erfüllte den übertragenen Aufgabenbereich stets zu
unserer vollsten Zufriedenheit. Sie arbeitete selbstständig
nach durchdachter eigener Planung und erzielte dabei optimale
Lösungen. Sie war eine im höchsten Maße verantwortungsbewusste
Mitarbeiterin, die das in sie gesetzte Vertrauen jederzeit
rechtfertigte.

Das klingt natürlich jetzt gaanz anders. Allerdings würde ich
in einer Firma mit mehreren Werken und 90 Leuten eigentlich
nen Personaler erwarten, der weiss was er schreibt.

Es gab dort ein Formblatt mit Textbausteinen, was der Vorgesetzte bekommen hat. Dort waren dann zu jedem Punkt Schulnoten von 1-5 und der Vorgesetzte hat dann die jeweilige Note angekreuzt.
Den Textbausteinen wurde grundsätzlich nichts hinzugefügt.

Sprich:

mir kommt dieser „Bruch“ von „erfolgloser Schaumschläger“ zu
„vollste Zufriedenheit“ etwas merkwürdig vor. Bin aber
gespannt, was den anderen noch dazu einfällt.

Das bin ich auch.

Gern bestätigen wir Frau Y, dass sie äußerst sicher und
selbstbewusst in ihrem Auftreten ist

Ein echtes Kampfweib, eben *fg*

Hab ich befürchtet. Niemand (wirklich Niemand), der mich kennt, würde mich in diesem Satz wiedererkennen. Ich habe eigentlich eher das Problem, dass ich manchmal zu nett bin.

und hervorragende
Umgangsformen hat. Ihr kooperatives und freundliches Verhalten
fand bei Vorgesetzten, Kollegen und Lieferanten gleichermaßen
höchste Anerkennung.

Was ist mit den Kunden? Hatte Frau xy mit denen nix zu tun?

Im Einkauf: eher nicht.

Frau Y hat während ihrer Tätigkeit in unserem Hause folgende
Weiterbildungen besucht:

  • Erfolgreiche Einkaufsabwicklung
  • Englisch Training
  • Probleme mit Lieferanten – was tun?

So weit so richtig? Gibt’s dazu auch Abschlüsse „Englisch
Zertifikat irgendwas mit Note irgendwas“ oder so? Ansonsten
bin ich nicht ganz sicher, ob das überhaupt mit rein müsste
*grübel*

Hab ich mir auch gedacht.

Wir bedauern das Ausscheiden von Frau Y sehr. Für ihre
berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir Frau Y
weiterhin alles Gute und bedanken uns für die jahrelange
erfolgreiche Zusammenarbeit.

Da fehlt der Grund für das Ausscheiden, also sowas wie „auf
eigenen Wunsch“, „betriebsbedingt“ oder so.

War eine Mischung aus beidem. Ich wurde 5 Monate zum Jahresende entlassen. Glücklicherweise habe ich relativ schnell eine neue Anstellung gekriegt und durfte die alte Firma vor Erreichen des Kündigungstermins verlassen.

Y, 30.09.2005

Okay.

Unterschrieben von
i.V. Werkleitung und i.V. Personal

Sollte nicht iV sein, sodern die richtigen Chefs.

Der Werkleiter war mein direkter Vorgesetzter. Oder meinst du, dass das der GF hätte unterschreiben müssen? Ab welcher Betriebsgröße wäre es denn nicht mehr üblich, dass die GF unterschreibt?

Unterm Strich sehe ich da ne grosse Menge von Punkten, die man
ändern könnte. Allerdings weiss ich nicht, ob Du nach dieser
langen Zeit da überhaupt noch ne Chance hast, was geändert zu
kriegen. Ist da überhaupt noch jemand, der sich an Dich
erinnert und bereit uns willens ist, das Teil umzuändern?

Das Werk Y wurde im darauffolgenden Frühjahr geschlossen. Die beiden Zeugnisunterschreiber sind nicht mehr da. Es war damals eine Massenentlassung, von meinen Kollegen wurde etwa die Hälfte gekündigt.

Ich
kenne nun die Fristen nicht, könnte mir aber vorstellen, dass
Du nach knapp 5 Jahren keinen wie auch immer gearteten
rechtlichen Anspruch mehr hast.

OK, vielen Dank für deine Bewertung, vielleicht hat sonst noch jemand eine Meinung zu meinem Zeugnis?

Grüße

schulkochbuch

Was sagen die anderen hierzu?
Petzi schreibt ja:

Allerdings würde ich
in einer Firma mit mehreren Werken und 90 Leuten eigentlich
nen Personaler erwarten, der weiss was er schreibt.

Ist das tatsächlich so? Bei 90 Mitarbeitern gibt es ja nicht allzu viele MA-Wechsel.

Und nachdem sich die Aussagen in Richtung Ende hin doch ganz schön wandeln, bin ich schwer am zweifeln überlegen, wie die anderen das Zeugnis lesen.

Würde mich über weitere Meinungen freuen.

Gruß vom schulkochbuch