Hallo,
bin zwischendurch nochmal kurz hier.
In den beiden letzten Protokollen der Eigentümerversammlung
ist nur das Anbringen eines Lüfters im Keller zum Entziehen
der Luftfeuchtigkeit vermerkt…
Das macht mich stutzig - ist der Keller so feucht ? Zu feucht
? Vorsicht, lieber nochmal nachfragen !
§7 Instandhaltung
In Ansehung der Tatsache,daß zwei getrennte Gebäude vorhanden
sind,gilt jedoch , daß bezüglich der Baulichkeiten und der
gesondert vorhandenen Einrichtungen wie Heizung pp. die
jeweiligen Eigentümer der Sondereigentumseinheiten Nr. 1 und 2
nur bezüglich des Baukörpers betroffen sind, in dem sich diese
beiden Einheiten befinden.
Was versteht ihr darunter?
Heißt das wenn das Dach oder die Heizung bei unserem Haus
defekt wäre würde man die Reparaturkosten nur durch 2 teilen??
So verstehe ich das auch, aaaaber: das bedeutet im Normalfall
auch, dass nicht gerade wenige Positionen nicht von der
gemeinsamen Rücklage getragen werden. Sprich, wenn das Dach
fällig ist (bei Bj. 97 eher unwahrscheinlich) oder die Fassade
(das wird vermutlich als nächstes kommen, je nach Lage), dann
zahlt ihr das zu zweit…
Was uns noch verwundert…
Es sind (Stand 31.12.2005) wohl derzeit nur knapp 4000EUR
Rücklagen angespart worden.
Den genauen Stand werden wir uns noch schriftlich geben
lassen…
Das ist lächerlich wenig. Warum ? Wurde in den letzten Jahren
etwas größeres an dem Haus gemacht, so dass diese geringen
Rücklagen schlüssig erklärbar sind, oder sind die Eigentümer
von der Sorte, die sich um die Rücklagenbildung gerne drückt,
und dann in spätestens 5 Jahren andauernd Sonderumlagen
benötigen wird ?
Mußte vielleicht ein Schimmelproblem im Keller teuer behoben
werden ?
Zur sinnvollen Rücklagenbildung schau hier:
http://bundesrecht.juris.de/bvo_2/__28.html
nicht bindend für privaten Wohnraum, aber eine gute
Orientierung. Schau mal im Wirtschaftsplan, wie hoch die
Rücklagenzuführung pro Jahr ist.
Die Rücklagenzufuhr beträt für die 5 Parteien 2500EUR pro Jahr…Was aber auch komisch ist,ist die Tatsache das es erst seit 2003 einen neuen Verwalter gibt…Zu diesem Zeitpunkt war das Konto sogar im Minus…
Aufgrund der wirklich zahlreichen Tipps und Hilfestellungen hier,habe ich mich mit meiner Partnerin gegen die Wohung entschieden…
Nachdem wir den Wirtschaftsplan sehr genau studiert haben kommen uns einige der Kosten im Vergleich zur unserer Wohngeldabrechnung (unsere Mietwohung ist in einem 6-Parteien Haus,also vergleichbar)viel zu Hoch vor.Allein die Kosten für den Verwalter und die Gebäudeversicherung sind fast dreimal so hoch…Erst jetzt wurde das monatliche Wohngeld der ETW von 160EUR in 2006 auf 220EUR in 2007 angehoben…
Irgendwie haben wir mehr und mehr Misstrauen…also nehmen wir Abstand vom Kauf der Wohnung…
Was mich mal interessieren würde:
kann man denn vorab unverbindlich prüfen lassen bei Banken wasm an sich genau leisten kann und wie die Finanzierung ausschauen würde??
Natürlich das ganze abgestimmt auf unsere Daten…Im Internet habe ich solche Berechnungen nur pauschal gefunden…
Prüfen die Banken so etwas kostenlos??
Und noch etwas zu dem Makler von oben genannte ETW…
Er hatte von uns verlangt eine Vereinbarung zu unterzeichnen,mit unserem Kaufpreisangebot an den Verkäufer.Dieses Angebot (bsp.180000EUR0 hätte er dem Verkäufer mitgeteilt…
Hätte der Verkäufer zugestimmt zu unserem Angebot und wir hätten uns dann doch noch gegen die Wohung entschieden wären wir 500EUR los gewesen…
Ist das bei Maklern eine gängige Methode??Ist uns das erste mal passiert.Er nannte es eine Art Sicherheit…sonst würde er unglaubhaft gegenüber dem Verkäufer werden…
Viele Grüße,
Patrick