Aus dem Themenbereich Volkswirtschaftslehere/Makroökonomie
Hat der Vorstand der EZB bezüglich des Einflusses auf den Geldmarkt lieber eine elastische oder eine unelastische Geldnachfrage, bzw. warum?
Aus dem Themenbereich Volkswirtschaftslehere/Makroökonomie
Hat der Vorstand der EZB bezüglich des Einflusses auf den Geldmarkt lieber eine elastische oder eine unelastische Geldnachfrage, bzw. warum?
Gute Frage, wobei es ja eh beim Wunsch bleibt, die Geldnachfrage ist so elastisch wie sie eben zu einem bestimmten Punkt in der Zeit ist, ob die EZB das nun will oder nicht.
Ich denke, eine sehr zinselastische Nachfrage würde die Möglichkeit eröffnen, auch schon mit kleinen Zinsänderungen, relativ volumensgroße, also starke monetäre Impulse zu erzeugen, was bei einer sehr zinsunelastischen Nachfrage nur mit sehr starken Zinsveränderungen der Fall wäre.
Auf der anderen Seite gilt zu beachten, dass die EZB in ihrer Historie - und wohl auch in Zukunft - ihre Leitzinsen stets um 0,25 % oder ein Vielfaches verändert. Der Nutzen ( = Viel Effekt mit wenig Änderung ) aus einer eher zinselastischen Nachfrage ist vermutlich gar nicht so nötig, wenn die Zentralbank die Vorteile nicht nutzt und so „grobschlächtig“ mit ihren Zinsänderungen agiert.
Würde die Zentralbank insgesamt feiner steuern , also Zinsänderungen nur einige wenige Basispunkte pro „Event“ wäre eine eher zinselastische Geldnachfrage sicher hilfreich und wünschenswert.
Hoffe das hilft weiter und sry für die späte Antwort, war PC-technisch außer gefecht ein paar Tage.
Grüßle
Eric
Vielen Dank für die Bestätigung. War auch meine Intention!