Beweis: 'Juden' = Schuld am Holocaust!

AliConda
Sorry, aber dieses schwachsinnige Gestammele dann als Ironie bewerten zu müssen, ist schon eine starkes Stück.

Ironie ist eine Kunst, die von denen ausgeübt werden sollte, die sie beherrschen.

Übrigens könnte man auch „Mein Kampf“ als ein „ironisches“ Buch sehen (haben einige sogar bestimmt gedacht) - leider war es aber so nicht gemeint.

Noch einmal: Das bloße Stammeln provokativer Floskeln ist KEINE Ironie. Wer das das Moderator nicht weiß, ist keiner.

Sorry, aber das ist meine Meinung.

Lothar

Wenn du oder ich das machen, ist es was anderes, als das es
eine öffentlich Person sich das erlaubt!
Egal ob z.B. deutsche Bank Manager, Abgeordneter,
Bundeswehrangehöriger, ihnen gestehe ich das nicht zu !

Das ist nicht der Punkt.

Bundeswehrangehörige haben quasi kein Recht als solche eine politische Äußerung zu tätigen bzw. dies ohne ihren Vorgesetzten. Uns wurde damals eingetrichtert, daß wir beispielsweise im Grünzeug oder in der Ausgehuniform KEINE politischen Statements öffentlich abzugeben haben. Sobald wir Privatklamotten anhaben, ist das was anderes und differenzierter zu sehen.

Ein General, der auf BW-Briefkopf so etwas schreibt, hat gefehlt ! Das ist eindeutig. Hätte der Minister ihn nicht geschmissen, hätte dies bedeutet, der, der Minister, teile diese Ansicht.

Das hat mit privater Äußerung nichts zu tun. Das Beispiel hinkt.

Ciao, Lothar

[MOD]
Hallo Lothar,

Beschwerden über Moderatoren oder ihr Handeln bitte nicht im Brett posten, sondern per E-Mail an den betroffenen Moderator direkt schicken oder ans w-w-w Team: [email protected] .

Da du aber das Thema hier ansprichst, nehme ich auch öffentlich Stellung:
Aufgabe der Moderatoren ist nicht Postings zu bewerten. Ich fand die Art der Ironie von AliConda nicht unbedingt treffend, sehe aber keine Veranlassung, sein Posting zu löschen.
Mehr über die Aufgaben der Moderatoren findest du übrigens hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/faqs/faqlist.fpl…

Wenn ich hier alle provokativen oder kritischen oder nicht das Thema treffenden Artikel löschen würde, wäre dieses Brett fast leer.
Dann müsste ich eben auch deinen Artikel löschen, weil offtopic.

Bitte hierzu nicht im Brett antworten. Dies ist nämlich ein Brett für „Inlandspolitik allgemein“.

Gruß
Camilla (MOD)

_ „Schuster bleib bei deinen Leisten“ :wink: _
… dann wäre ihm das nicht passiert :wink:

Ich wusste nicht, daß in meinem obigen Zitat „Qualifikation“
zu finden ist?

Soviel Interpretation trau ich mir schon noch zu. Was du sagen wolltest, war doch, daß der Mann sich nur zu Sachen äußern sollte, von denen er Ahnung hat (weiter unten sprichst du ja wieder davon), d.h. also, bezüglich derer er qualifiziert ist. Der Gegenstand, zu dem er sich geäußert hat, war politischer Natur. Folglich schließe ich aus deinem Satz, daß du den General nicht für qualifiziert hältst, sich politisch zu anderen als Wehrthemen zu äußern.

Wenn er sich Herr Günzel über allgemeine „Wehr-Themen“ bzw.
„Sicherheitsthemen“ ausgelassen hätte, dann hätte er wohl
nicht so viel „Resonanz“ erzeugt!

Kommt darauf an… Andererseits hast du wohl recht, in Dtl. erzeugt nichts soviel Aufsehen, als wenn der Anschein des Antisemitismus (ich will hier gar nicht leugnen, daß Hohmann Antisemit ist, bei Günzel weiß ich es nicht) erweckt wird.
Was ich an der Rede tatsächlich grausig finde, ist nicht die Behauptung, daß der Kommunismus in besonderer Weise von Juden mitentwickelt worden ist, sondern vielmehr, daß daraus eine Schuld an den Massenmorden der frühen UdSSR entwickelt wird. Das ist schlichtweg absurd, zumal ich die zitierten Zahlen nicht ganz glauben kann.
Faszinierend finde ich nur, daß es hier schwerlich ein ähnliches öffentliches Gezeter auslösen würde, daß dt. Volk generell als „Tätervolk“ zu bezeichnen.
Im übrigen halte ich es für unmöglich, öffentlich vernünftig über „die Juden“ zu diskutieren, weshalb ich mich in der Sache bislang auch nicht weiter geäußert habe, ganz einfach deshalb, weil es nirgendwo sonst so eine problematische Abgrenzung zwischen Volk, Religion, im Nationalsozialismus Rasse und seit der Gründung Israels auch Staat gibt. Und je nachdem welche Seite man betrachtet (Religion ist dabei heute wohl die geringste), kommt man selbst bei vorsichtigster Betrachtung schon in eine Zwickmühle zwischen Übervorsichtigkeit und Antisemitismus. Möllemann beispielsweise ist darüber gestolpert. Dabei sind es gerade die Juden selbst, die die genannten Begriffe verquicken.

PS: Oder meintest du, ich hätte dir diesen Schuster-Spruch
zugeschrieben ?

Nö, du kennst meine „Leisten“ ja auch gar nicht :wink:

L.

Hallo Lego,

Die Meinung war nicht nur seltsam, es war uebelste
dummdaemliche Geschichtsklitterung mit Antisemitismus in der
Rede als Mittel zum Zweck.

Kein Widerspruch.

Von einem Herren, der neudeutsch

etwas vom Geburtendefizit der Voelker der Nordhalbkugel
faselt, was gut uebersetzt heisst: Mindestens die Anfaenge von
kulturellem und ethnischem Rassismus.

Vermutlich wollte er genau dem entgehen, sonst hätte er statt Nordhalbkugel (was ja falsch ist, da kann man sich in Asien einige Beispiele ansehen) europide gesagt.
Wenn man alleine darin ein Problem sieht (Ich tu es nicht, um das von vorn herein klarzustellen, muß man nicht zwangsläufig ein Rassist sein (Es liegt aber zugegebenermaßen nahe). Man kann auch einfach ökonomische Gesichtspunkte (wirtschaftliche Dominanz, Rentensystem…) meinen.

Als General muss man
klar denken koennen und nahe an der Verfassung dran bleiben.
Andernfalls ist man nicht geeignet.

Wie schon mehrfach gesagt, sehe ich in der Gratulation keinen Verfassungsbruch. Die Entlassung ist Rechtens, weil die Meinungsäußerung natürlich privat, also nicht mit BW-Briefkopf hätte sein müssen (oder besser gar nicht).

Man stellt ja auch keine
65-jaehrigen fuer Huckerarbeit auf dem Bau ein. Man stellt
keine Maurer als Koch ein. Man stellt keine Dummkoepfe fuer
Spitzenpositionen ein.

Glaube kaum, daß Günzel ein Dummkopf ist. Davon abgesehen weiß ich das KSK lieber von einem politisch wirren Militär geleitet, der perfekte militärische Fähigkeiten hat (keine Ahnung, ob das auf Günzel zutraf), als von einem politisch korrekten General mit ausschließlicher Schreibtischerfahrung in den letzten 25 Jahren, der keine Ahnung von der speziellen Art der Kriegsführung von Kommandokräften hat.

Der Mann benutzte offenkundig Antisemtismus als Mittel zum
Zweck, nicht zum Zweck imho schlechthin, fuer seine
dummpatzige Geschichtsklitterung. Und nicht ein Deut weniger.

Stimmt. Und der Zweck ist eine unangemssene Relativierung der deutschen Schuld.

In keinster Weise geht aus Guenzels Brief hervor, worauf er
sich genau bezieht.

Das ist es ja gerade. Wie kann man ihm dann vorwerfen, daß er ausgerechnet den vielzitierten Halbsatz im Konjunktiv unterstützt?

Guenzel selbst ist ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt.

Wenn du die Demo-Geschichte meinst, so möchte ich meine Meinung dazu hier gar nicht äußern, weil mir die Hintergründe zu wenig bekannt sind.

Gruß
L.

_ „Schuster bleib bei deinen Leisten“ :wink: _
… dann wäre ihm das nicht passiert :wink:

Ich wusste nicht, daß in meinem obigen Zitat „Qualifikation“
zu finden ist?

Soviel Interpretation trau ich mir schon noch zu. Was du sagen
wolltest, war doch, daß der Mann sich nur zu Sachen äußern
sollte, von denen er Ahnung hat (weiter unten sprichst du ja
wieder davon), d.h. also, bezüglich derer er qualifiziert ist.
Der Gegenstand, zu dem er sich geäußert hat, war politischer
Natur. Folglich schließe ich aus deinem Satz, daß du den
General nicht für qualifiziert hältst, sich politisch zu
anderen als Wehrthemen zu äußern.

Sorry nochmal !

Mir geht es nicht darum, ob er „qualifiziert“ ist oder nicht!
Sondern darum, daß es nicht „seine Aufgabe“ ist, sich als als „Brigadegeneral“ darüber zu äußern!
Wenn dieser Herr Günzel nun beispielsweise gute Finanzkenntnisse erworben hätte, sollte er sich auch nicht über bspw. Finanzpolitik äußern!
Das soll er denen überlassen, die sich darum „kümmern“!
Oder was würde er dazu sagen, daß jetzt zB ein Beamter im Landwirtschaftsministerium zu Truppenführung od. ähnliches äußern würde!

Wenn er sich Herr Günzel über allgemeine „Wehr-Themen“ bzw.
„Sicherheitsthemen“ ausgelassen hätte, dann hätte er wohl
nicht so viel „Resonanz“ erzeugt!

Kommt darauf an… Andererseits hast du wohl recht, in Dtl.
erzeugt nichts soviel Aufsehen, als wenn der Anschein des
Antisemitismus (ich will hier gar nicht leugnen, daß Hohmann
Antisemit ist, bei Günzel weiß ich es nicht) erweckt wird.
Was ich an der Rede tatsächlich grausig finde, ist nicht die
Behauptung, daß der Kommunismus in besonderer Weise von Juden
mitentwickelt worden ist, sondern vielmehr, daß daraus eine
Schuld an den Massenmorden der frühen UdSSR entwickelt wird.
Das ist schlichtweg absurd, zumal ich die zitierten Zahlen
nicht ganz glauben kann.
Faszinierend finde ich nur, daß es hier schwerlich ein
ähnliches öffentliches Gezeter auslösen würde, daß dt. Volk
generell als „Tätervolk“ zu bezeichnen.
Im übrigen halte ich es für unmöglich, öffentlich vernünftig
über „die Juden“ zu diskutieren, weshalb ich mich in der Sache
bislang auch nicht weiter geäußert habe, ganz einfach deshalb,
weil es nirgendwo sonst so eine problematische Abgrenzung
zwischen Volk, Religion, im Nationalsozialismus Rasse und seit
der Gründung Israels auch Staat gibt. Und je nachdem welche
Seite man betrachtet (Religion ist dabei heute wohl die
geringste), kommt man selbst bei vorsichtigster Betrachtung
schon in eine Zwickmühle zwischen Übervorsichtigkeit und
Antisemitismus. Möllemann beispielsweise ist darüber
gestolpert. Dabei sind es gerade die Juden selbst, die die
genannten Begriffe verquicken.

Ich fühle mich in einer sehr ähnlichen Lage, obwohl ich türkischer Abstammung bin. Es ist eine Gratwanderung! Es kann sein, daß - wenn ich nicht vorsichtig bin (bin ich leider selten :wink: ) - „man“ mich als Antisemit oder als „Deutschland“-Hasser oder ähnliches darstellt!

Wobei Möllemann eher über seine eigenen Ego gestolpert ist und an seinen (z.T. illegalen, zumeist meiner Ansicht nach sogar illegitimen)Verstrickungen in der „arabischen Welt“…
Schröder hätte dem Möllemann ein Denkmal setzen sollen!!! Ohne Ihn würde es heute keinen Bundeskanzler Schröder geben!

Aber trotzallem die Diskussion findet eigentlich auf dem falschen „Kampfplatz“ statt!
Weil „Deutsche“ und Juden auch „Israelische Bürger“ keine gemeinsame Basis finden können!
Beide Seiten werfen sich unbedacht „schlimme Sachen“ an den Kopf und vertiefen Graben unbewußt!

PS: Oder meintest du, ich hätte dir diesen Schuster-Spruch
zugeschrieben ?

Nö, du kennst meine „Leisten“ ja auch gar nicht :wink:

Also ich habe nur Intersse an schönen weiblichen „Leisten“ *g* …
… ergo möchte ich deine auch nicht kennenlernen! *g*
:wink:

Hallo Lothar,

nenne es von mir aus Sarkasmus oder sonstwie!

Ich habe eigentlich - vielleicht zynisch, das widergegeben was andere immer wieder hier anführen!
Vielleicht war es ein bischen zu salop … mag sein!

Noch einmal: Das bloße Stammeln provokativer Floskeln ist

Nun ja, „stammeln“ tu ich nicht :smile:
Habe keine Sprachkehler oder bin um Inhalte verlegen :wink:

KEINE Ironie. Wer das das Moderator nicht weiß, ist keiner.

Du hast doch keine Spruchfühler oder :wink: (bitte nicht ernst nehmen, jeder kann sich vertippen! ich tu das ja auch oft ohne „nachzuarbeiten“.)

Sorry, aber das ist meine Meinung.

„Und das ist auch gut so!“

Lothar

Ciao
Ali

Das soll bestimmt wieder witzig sein. Ich sage nur: Ironie, Sarkasmus, Zynismus: Das soll man nur machen, wenn man es beherrscht.

Das bloße Aufschreiben einer Provokation ist keine Ironie. Dazu gehört mehr. Zum Beispiel in zusammenhängenden Sätzen schreiben zu können.

Ich wehre mich nur dagegen, daß jemand, der diese „Ironie“ nicht „erkennt“ auch noch diffamiert wird. Irgendwann heißt es dann wieder: Wieso hat denn niemand widersprochen ?

Vielleicht war Hohmann ja auch ironisch ?