ich möchte mich um eine Stelle bewerben und habe mit einer
Dame der Personalabteilung bereits telefoniert. Sie sagte mir,
daß ich den Brief an sie schicken soll und sie leitet ihn dann
an die betreffende Abteilung weiter. Meine Frage ist, was schreibe ich in die Anrede? Soll ich in der Anrede nur die Sekretärin erwähnen: Sehr geehrte Frau ***** oder soll ich
darunter noch eine weitere Zeile setzen, für die Abteilung an die es weitergeleitet wird, etwa so:
Sehr geehrte Frau **** ,
Sehr geehrte Damen und Herren,
zuerst schreibst Du in die Betreffzeile „Bewerbung als xyz“ o. ä.
Dann sprich die Dame persönlich an (sehr geehrte Frau ***) und beziehe Dich gleich im nächsten Satz auf das freundliche Telefonat, das Du mit ihr geführt hast.
Übrigens solltest Du auch in die Empfängeranschrift den Namen der Sachbearbeiterin aufnehmen, so werden Deine Unterlagen ohne Umwege direkt an sie weitergeleitet. Und sie wird sich gleich wieder an das Telefonat erinnern, hoffentlich.
Und wenn Du ganz sichergehen möchtest, daß die Bewerbung bei Deiner Gesprächspartnerin landet, solltest Du in der Empfängeradresse den Namen der Person vor dem Firmennamen anführen, also: Frau ***, Firma xyz
Briefe, die zuerst an die Firma und dann an eine bestimmte Person gerichtet sind dürfen nämlich auch von anderen Mitarbeitern geöffnet werden.
Gruß
Tomcat
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Und wenn Du ganz sichergehen möchtest, daß die Bewerbung bei
Deiner Gesprächspartnerin landet, solltest Du in der
Empfängeradresse den Namen der Person vor dem Firmennamen
anführen, also: Frau ***, Firma xyz
Briefe, die zuerst an die Firma und dann an eine bestimmte
Person gerichtet sind dürfen nämlich auch von anderen
Mitarbeitern geöffnet werden.
wenn die Person aber im Urlaub oder krank ist, bleibt das Schreiben bis zu ihrer Rückkehr liegen.
Und wenn Du ganz sichergehen möchtest, daß die Bewerbung bei
Deiner Gesprächspartnerin landet, solltest Du in der
Empfängeradresse den Namen der Person vor dem Firmennamen
anführen, also: Frau ***, Firma xyz
Entschuldige bitte, aber das ist kompletter Blödsinn. Schließlich bewirbt sich Patrick nicht bei der Dame aus der Personalabteilung sondern bei Firma xyz. Schreibt man den Namen VOR der Firma erweckt es nämlich genau diesen Eindruck.
Briefe, die zuerst an die Firma und dann an eine bestimmte
Person gerichtet sind dürfen nämlich auch von anderen
Mitarbeitern geöffnet werden.
Das ist schon richtig, allerdings wird Frau *** wohl kaum die Entscheidung über die (Nicht)Einstellung treffen. Sie ist ja in dem Fall „nur“ die Schnittstelle zwischen Patrick und dem Personalchef.
Also: erst Firma xyz, dann Frau ***, dann die Erwähnung des freundlichen Telefonats.
Nee… vergiss das!!
die gute Frau xyz muss dann nämlich Deinen „privaten“ Brief erst wieder zum Posteingang tragen, um den berühmten Eingangsstempel zu bekommen!!!
Sowas macht nicht gerade beliebt!!!
Ayla, die leider auch solche Briefe bekommt…
ganz richtig. Aber es ist nicht nur ärgerlich, sondern ich frage mich immer, warum man sowas als private Post an eine bestimmte Person schickt. Da ist doch absolut nix privates dran oder drin.
Wenn man irgendwas an eine bestimmte Person schicken möchte sollte man es (wenn überhaupt) zu Händen (z.H. oder z.Hd.) schicken. Vor allem ist dadurch gewährleistet, dass dieser Brief auch geöffnet wird, wenn die Person, an die der Brief adressiert wurde krank, in Urlaub oder schlimmstenfalls verstorben ist. Sonst bleibt das Briefchen nämlich ungeöffnet irgendwo liegen…
Genau anders ist es richtig, die Dame hat ja gesagt, sie leitet die Berwerbung weiter, die Anrede sollte also nicht an sie selbst gerichtet sein!!!
Also damit die Bewerbung bei ihr ankommt, schreibst du als Adressaten zuerst den Namen der Firma, dann zu Händen (Namen der Dame), das eigentliche Bewerbungsschreiben beginnst du mit Sehr geehrte Damen und Herren, in den Text beziehst du dich dann auf ein Telefonat mit der Sachbearbeiterin (oder Mitarbeiterin) Soundso!
So denke ich, ist es ganz korrekt!
Gruß
Jeanny
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hallo dagmar,
der zusatz z.h./z.Hd hat schon seit einigen jahren NICHTS in der anschrift zu suchen, siehe din 5008.
ein bewerber im kaufmännischen bereich fällt durch sowas schon durch, bedeutet es doch, daß er nicht in der lage ist, eine geschäftspost zu schreiben.
strubbel
-)
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du hast sogar Recht. Leider steht das in meiner (stets aktuellen!?!)Lektüre nicht drin und ist auch noch nie erwähnt worden. Danke für die Auskunft. Für solche Tipps bin ich immer sehr dankbar.
Ich persönlich benutze das sowieso so gut wie nie. Künftig werde ich es mir aber ganz sparen. Übrigens hatte ich den letzten Absatz in Bezug auf z.H. allgemein gefasst und nicht auf Bewerbungen bezogen. Hier finde ich, dass ein Ansprechpartner im Adressfeld nichts zu suchen hat. Eine Bewerbung wird nämlich bestimmt auf dem Schreibtisch landen, wo sie auch hingehört.
prinzipell ok, aber es wird in vielen ausschreibungen von den firmen verlangt
strubbel
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ich persönlich kenne aus meinem Umfeld keinen Menschen, der sich für diese Dinge interessiert. Für mich lasen sich manche Geschäftsbriefe, als wären sie aus dem letzten Jahrhundert. Damit mir das nicht passiert habe ich jahrelang für eine Lose-Blatt-Sammlung gekämpft und eines Tages sogar gewonnen. Das Ende vom Lied war allerdings, dass ich eines Tages den Briefkopf verändern wollte und mit Kleinigkeiten ankam, weil sie völlig out waren und niemand das haben wollte. Nicht nur das, es wurde abgelehnt. Nunja. So kommt das dann eben. Ich selbst richte mich danach. Bei geschäftlichem Schriftverkehr sowieso und in Privatbriefen teilweise.
Ging es in der Frage nicht um Bewerbungen? oops… *g*