ich möchte mich aus ungekündigter Position bewerben und weiß nicht so recht, inwieweit ich meinen bisherigen AG namentlich nennen soll / muss oder eben nicht.
Ich möchte nicht, daß sich das Unternehmen, bei dem ich mich bewerbe, womöglich telefonisch nach mir erkundigt.
Ich bin mit meinem momentanen Arbeitsplatz nicht unzufrieden, möchte aber dennoch parallel schauen, welche Chancen ich auf dem Arbeitsmarkt habe.
Also: wie handhabt ihr diese Situation bzw. was würdet ihr empfehlen?
Den Namen des aktuellen AGs komplett aus Anschreiben, Lebenslauf rauslassen und auch im Zwischenzeugnis rausstreichen? Benennen kann ich ihn immer noch, wenn das ganze Bewerbungsprozedere konkreter wird.
Den Vermerk, daß sie meine Bewerbung bitte vertraulich behandeln sollen, hab ich schon im Anschreiben drin.
ich möchte mich aus ungekündigter Position bewerben und weiß
nicht so recht, inwieweit ich meinen bisherigen AG namentlich
nennen soll / muss oder eben nicht.
So als kreative Idee: Erst präsentiert man sich als DER Kandidat für die jeweilige Stelle und dann schreibt man einen überzeugenden Grund, warum man um Verständnis bittet, dass der derzeitige AG noch nicht genannt wird.
Hallo M.L.,
was meinst Du mit dem überzeugenden Grund:
Der könnte dann ja fast nur in die Richtung gehen: „… und weil ich es mir mit meinem derzeitigen AG nicht versauen will…“.
Ich als Unternehmen würde mich dann fragen, warum sich der Bewerber eigentlich umguckt, wenn es ihm doch soo in seiner bisherigen Firma gefällt.
Hast Du mir einen „guten“ Grund, den Du evtl. schoma verwendet hast?
Vielleicht kann ich das mit dem Verständnis aber auch in den Satz mit „ungekündiger Position“ und „der Bitte um Geheimhaltung“ packen. Wie gesagt, wenn es konkreter wird, nenne ich auch meinen AG.
Ich danke Dir!
Andi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich hab bei meinen Bewerbungen nur die Branche und die Betriebsgröße erwähnt und nicht den konkreten Firmennamen.
Außerdem hab ich erwähnt das ich in ungekündigter Stellung tätig bin.
Mehr nicht.
Mir wars zu heikel den Firmennamen in der Bewerbung zu erwähnen.
Habs aber dennoch geschafft einen neuen (Traum)Job zu finden.
Ich könnte mir jedoch auch vorstellen das die ein oder andere Absage darauf zurückzuführen ist das ich den aktuellen Arbeitgeber nicht namentlich genannt habe.
Unterm Strich hat sich für mich diese Verfahrensweise jedoch bewährt.
Die Entscheidung liegt jedoch bei Dir wie Du das handhaben möchtest.
Da musst Du Risiko und Nutzen abwägen.
Gruß Nikos
– http://www.kreuzretter.eu
Führungsqualität ist, wenn man den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zieht, dass er die entstehende Reibungshitze als Nestwärme empfindet.