Hallo Sonnenschein (was für ein schöner Nick *fg*),
und eines vorneweg - ich ahne nicht was man als „Gestalterin für visuelles Marketing“ so genau tut, darum kann ich nur sehr allgemeine Hinweise geben.
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Gestalterin für
visuelles Marketing
Ich würde noch dazu schreiben, zu wann Du die Ausbildung anfangen willst und wo Du die Ausschreibung gesehen hast
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ansprechparter namentlich erwähnen. Notfalls anrufen um den rauszukriegen.
ihre Anzeige im Internet und die Information auf ihrer
Homepage haben mein Interesse auf ihr Unternehmen gelenkt.
Aalso: ich glaube neuerdings darf man „Ihr“ in der persönlichen Anrede klein schreiben - da aber die meisten Personaler im eher greisen Alter (von über 30) sind und damit noch die alte Version gelernt haben, würde ich das gross schreiben.
Und dann klingt das so wie „Ich hatte ja keine Ahnung, dass es die Firma x gibt, aber nun bewerbe ich mich halt mal“. Das mag zwar ehrlich sein und ein „schon als kleines Mädchen war mein Wunsch, später mal bei der Hinterhuber und Co. zu arbeiten“ aber vielleicht findest ja noch nen Mittelweg. Oder Du lässt den Satz überhaupt ganz raus. Alternativen findest zum Bleistift bei jova-nova.de.
Der
Beruf Gestalterin für visuelles Marketing sagt mir sehr zu, da
ich sehr großes Interesse an Mode und kreativer Arbeit mit
Menschen habe.
Sind das genau die beiden Kernpunkte die diesen Job ausmachen? Wie gesagt, ich ahne es nicht 
Mich faszinierte auch schon immer der Bereich
von Gestaltungsmöglichkeiten der Mode, denn alle Trends und
Kleidungsstücke werden individuell in Szene gesetzt.
Ist das ne Firma, die viel mit Mode zu tun hat?
Deshalb
bewerbe ich mich bei ihnen.
Das ist dem geneigten Leser inzwischen klar. Lass raus.
Schon in meiner Ausbildung als Assistentin für Mode und Design
habe ich gelernt ein Gespür für Mode zu bekommen.
„gelernt…ein Gespür zu bekommen“ ist sehr wenig konkret. „habe ein Gespür… entwickelt“ oder so.
Ich erledige
gerne kreative Aufgaben und besitze ein gutes Empfinden für
Mode, Stiel und Farbe.
Diesen Stil den Du hoffentlich meinst, schreibt man ohne „e“ 
Auf der Infa 2007 und 2008 in Hannover
habe ich auch aktiv bei der Planung und Organisation der
Modenschau mitgewirkt.
Ja - mehr dazu? Was hast Du gemacht? Vor allem, was genau hast Du da gemacht, was für den neuen Job wichtig ist?
Mein Feingefühl für gestalterische Präsentationen konnte ich
auch in einem Praktikum als Gestalterin für visuelles
Marketing unter Beweis stellen.
Was hast Du dort gemacht? Beispiele!
Wo ich auch im handwerklichen
sowie im Präsentationsbereich tätig war.
Dieser Satz nicht vollständig.
Ich bin sehr motiviert, diesen Beruf zu erlernen, außerdem
macht es mir eine Menge Spaß eigene Ideen zeichnerisch
umzusetzen und zu verwirklichen.
Warum? Warum willst Du überhaupt ne zweite Ausbildung machen? Und vor allem: Dass Dir der Job Spass macht ist zwar für Dich erfreulich, interessiert aber den Chef nicht die Bohne (nichtmal die Erbse oder Rübe). Hier muss stattdessen stehen, was für Vorteile eh hat, wenn er grad Dich (und nicht mich oder die Susi) einstellt 
Ich möchte meine Ausbildung in einem großen Namenhaften
Unternehmen machen, dass hohe Anforderungen und Chancen für
die Zukunft bietet.
Namhaft schreibt man glaub ich klein *in die Runde guck*
Aber generell ist der Satz mit Verlaub suboptimal. Hier müsste was sehr viel spezifischeres zur Firma stehen.
Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
Daumen hoch *fg*
Nee, im Ernst, vielleicht wäre es ganz gut, wenn Du dort stattdessen auf ein Vorstellungsgespräch oder so freuen würdest 
*wink*
Petzi