" Bewerbung zur Kaufmännischen Mitarbeiterin, Ihre
Stellenanzeige bei Kalydo vom 06.01.2007
Ich würde den Auftakt teilen in Betreff- und Bezugszeile:
„Bewerbung als kaufmännische Mitarbeiterin“ (fett)
„Stellenanzeige bei Kalydo vom 06.01.2007“ (normal)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sollte in der Anzeige eine Telefonnummer auftauchen, lieber dort
anrufen und einen persönlichen Ansprechpartner ausfindig machen (auch
in der Bezugzeile erwähnen)
durch eine kaufmännische Ausbildung zur Bürokauffrau konnte
ich sowohl theoretische als auch praktische Einblicke in die
Bereiche der Postbearbeitung, der Buchhaltung, der Erstellung
von Jahres- und Provisionsabrechnungen und der Überwachung von
Zahlungseingängen erlangen. Zudem bin ich für die
Terminverwaltung und den Besucherempfang verantwortlich.
Das klingt zu allgemein!
Im ersten Absatz umbedingt einen Bezug zur Anzeige herstellen,
begründen, warum man sich ausgerechnet bei diesem Unternehmen bewirbt
und mit welchen Fähigkeiten man dafür geeingnet ist.
Der tägliche Bestandteil bei der Erledigung meiner Arbeit ist
das Arbeiten mit dem Computer, insbesondere der Umgang mit den
Programmen der Microsoft-Office-Gruppe und ist daher
selbstverständlich für mich.
Das kommt in den letzten Absatz und kann gekürzt werden („Täglicher
Bestandteil meiner Arbeit…“)
Zur Zeit bin ich noch in der Ausbildung zur Bürokauffrau bei
der ***. Nach dem schriftlichen und praktischen Teil der
Abschlussprüfung im November des letzten Jahres, werde ich die
Ausbildung am 24. Januar mit dem mündlichen Teil abschließen.
Danach stehe ich Ihnen für die ausgeschriebene Stelle zur
Verfügung.
Das man bereits Prüfungen absolviert hat würde ich nur nennen, wenn
schon Ergebnisse vorliegen, die man dann auch nennt. Sonst: „Nach
erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung zur … am … steht
meinem Eintritt usw.“
Die vielfältigen Aufgabengebiete der Bürokauffrau sowie die
selbstständige Arbeitsweise haben mich davon überzeugt, dass
ich den Beruf auch weiterhin ausüben möchte.
Vielfältige Aufgabengebiete mit selbstständiger Arbeitsweise gibt es
in jeder Branche, es fehlt an konkreten Argumenten und
Praxisbeispielen!
Gern würde ich Sie persönlich von meiner Eignung für diese
Stelle überzeugen. Ich freue mich über Ihren Terminvorschlag.
Überzeugen soll schon das Anschreiben, vielleicht lieber
„Weiterführende Aspekte kläre ich mit Ihnen gerne in einem
persönlichen Gespräch.“
Mit freundlichen Grüßen"
Alles in allem fehlt es an tatsächlicher Begeisterung an dem Beruf.
Die genannten Punkte lernt jede Bürokauffrau, ein Anschreiben ist
dazu da, sich aus der Masse hervor zu heben, nicht um darin zu
verschwinden!
Viele leere Worthülsen und nichtssagende Sätze können noch gekürzt
oder gestrichen werden, um Platz für persönliche Fähigkeiten und
Besonderheiten zu machen, mit denen man sich von Anderen abhebt.
Außerdem wirkt das Anschreiben formal etwas ungeordnet und
unübersichtlich, den Aufbau nochmal überprüfen!
Ich leiste mir jetzt auch eine vermeindlich leere Floskel:
Aller Anfang ist schwer!
Ja, abgedroschen, ich weiß, aber trotzdem: Nicht aufgeben, es wird
von mal zu mal leichter, ein Anschreiben zu verfassen und ich hoffe,
ich konnte ein wenig behilflich sein!
Mit freundlichen Grüßen
as