Bewerbung: Mitgründerschaft glaubhaft machen

Hallo,

mein anliegen ist folgender: ich studiere schon seit 4 Jahren Maschinenbau, wovon ich nur 2 Jahre intensiv am studium teilnahm, da ich mit einem Freund zusammen mittendrin eine eigene kleine Firma im Bereich Maschinenbau gegründet hatte. Nun lief alles ganz gut, bis mir die Finanzkrise kam und uns ein Strich durch die Rechnung machte. Wir mussten leider die Frima aufgeben.

Jetzt frage ich mich, wie ich meinem zukünftigen Arbeitgeber mal erklären kann, wieso ich so länger studiert habe als der Durchschnitt. Wie kann ich eigentlich ihm klar machen, was geschehen ist und ohne dass er denkt ich würde ihm nur einen Bären auf die Nase binden? Kurz: Beweis dass ich Mitgründer eines kleinen Unternehmens war!

Beste Grüße

Tag!

Ersrmal sorry für die Klugscheisserei:
Du warst Mitrgründer eines Unternehmens, die Firma eines Unternehmens ist lediglich der Name!
Ein sehr verbreiteter Fehler.

Also zum Beweis: hast du oder dein Mitgründer nicht noch die Gewerbeanmeldung bzw. Abmeldung vom Gewerbeamt?

Oder zur Not irgendwelche Umsatzsteuerbelege?

Grüße!!

Hallo,

du musst doch gar nichts beweisen. Schreib in deinen Lebenslauf rein, von wann bis wann du welche Position (GF?) in der Firma hattest, wie die Firma hieß und was sie machte.

Im Anschreiben erwähnst du, dass die erfolgversprechende Firma wegen der Finanzkrise nicht mehr weitergeführt werden konnte.

Und das reicht.

Gruß Bombadil2

Natürlich hab ich die! Aber ich kann doch in keine Bewerbung so etwas miteinbinden oder als Anhang mitsenden!

Natürlich hab ich die! Aber ich kann doch in keine Bewerbung
so etwas miteinbinden oder als Anhang mitsenden!

Finde ich auch komisch.
Aber mal ehrlich, ist doch gar nix neagtives, eher im Gegenteil. Ich würde so negative Sachen wir „Studium hat länger gedauert“ und „eigenes Unternehmen ist pleite“ und „Wirtschaftskrise“ aus einer Bewerbung raushalten.

Wenn Du formulierst, dass Du Dir Dein Studium selbst finanziert hast, indem Du nebenher ein kleines Unternehmen in der gleichen Branche geführt hast, und nun mit Abschluss des Studiums das Unternehmen aufgibst, sieht das doch toll aus?

Wenn ich einen Bewerber frisch vom Studium bekäme, der schon Berufserfahrung hat und außerdem das Organisieren im eigenen Kleinbetrieb gelernt hat, wäre ich ganz begeistert. Dürfte zumindest kein „Fachidiot“ oder Theoretiker sein.

Gruß, Inli